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Google+ und die Klarnamen – Vorteile und Nachteile

Heftige Diskussionen toben gerade im Netz über die Klarnamenpflicht des neuen Social NetworksGoogle Plus Logo KlarnamenGoogle+. Der Konzern hat es sich neuerdings zur Aufgabe gemacht rigoros gegen Pseudonyme und Künstlernamen anzukämpfen, auch wenn viele betroffene Personen im Netz unter ihrem Pseudonym bekannter sind, als unter ihrem bürgerlichen Namen. Wie immer gibt es hier zwei Seiten der Medaille und ich habe einmal versucht Vorteile und Nachteile für und gegen die Klarnamenpflicht aus dem Netz zu fischen. Viele Mitgliedern ist es sicherlich egal, andere schreckt es vielleicht ab sich bei Google+ anzumelden. Bildet euch eure eigene Meinung:

 

Vorteile von Klarnamen bei Google+

  • Die Netiquette wird meiner Erfahrung nach bei der Benutzung von Klarnamen wesentlich mehr geachtet, da man sich für das gesagte persönlich verantworten muss. In Netzwerken wie Youtube oder gewisse Foren, in denen es hauptsächlich Pseudonyme gibt, ist der Umgangston häufig allerletzte Schublade und es wird beleidigt was das Zeug hält. Bei Xing hingegen, wo schon immer Klarnamenpflicht herrscht, sehe ich selten verbale Entgleisungen.
  • Spam und MLM wird weniger praktiziert, da die Hemmschwelle unter Klarnamen zu publizieren ebenfalls viel höher liegt. Die meisten Spammer und MLMer wissen, dass gewisse Praktiken in Deutschland verboten sind. Die Chance eine Abmahnung oder eine Anzeige zu riskieren ist unter Klarnamen wesentlich höher.
  • Googles Circles erlauben es Inhalte nur an bestimmte ausgewählte Personen zu senden. Die Anonymität bleibt also gewahrt, wenn man Post schicken will, die nicht für die breite Öffentlichkeit bestimmt sind.
  • Freunde finden. Ja ich weiß, dass “Freunde finden” das ultimative Facebook-Totschlagargument ist. Aber es ist doch wesentlich einfacher seine Freunde und Bekannten unter Klarnamen zu finden, als unter Pseudonymen.

 

Nachteile von Klarnamen bei Google+

  • Das Recht der Selbstbestimmung geht bei Klarnamenzwang verloren. Jemand, der nicht möchte, dass sein voller Vor- und Zuname in aller Welt publiziert wird, der soll dazu auch nicht gezwungen werden.
  • Außerhalb einer Demokratie kann ein Klarname unter Umständen lebensgefährlich sein. Man denke nur an die Revolutionen in den arabischen Ländern, die im Wesentlichen der Anonymität des Internets zu verdanken sind. Durch den Klarnamenzwang werden sämtliche Google-Services miteinander verbunden. Durch den Google+-Account können also mitunter Rückschlüsse auf einen Blogspot-Blog, einen Youtube-Kanal oder ein Picassa-Album gezogen werden. Gerade diese Service sind bei Revolutionären besonders beliebt und werden nutzlos, wenn sie plötzlich ihren Klarnamen angeben müssen.
  • Pseudonyme bei Bloggern sind sehr beliebt. Viele Blogger schreiben seit Jahren unter Pseudonymen und sind unter diesen auch allgemein bekannt. Einige haben sich diesen Namen sogar in ihren Personalausweis eintragen lassen. Dadurch wird ein Künstlername oder ein Pseudonym rechtlich allgemein anerkannt. Auch Google+ sollte dies akzeptieren.
  • Datenschützer warnen immer wieder vor einer allzu leichtfertigen Benutzung des Klarnamens im Internet. Damit wird eventuellen Feinden oder Stalkern Tür und Tor geöffnet, da die Verfolgung nur noch eines Mausklick entfernt ist. Viele Menschen empfinden es auch als unangenehm, ihre Identität im Netz preiszugeben.

 

Weitere Artikel zum Google+-Klarnamenzwang im Netz:

Sascha Lobo zur Realnamendiskussion auf Google+

Wiederspruchsfreiheit: Google+ verlangt Klarnamen

Ein Googler hetzt gegen Klarnamen

Googles Klarnamen Politik – Ein paar Gedanken

Klarnamen Diskussion und Google+

Klarnamen Diskussion bei Google+ – Erste Änderungen angekündigt

Google+ verschärft Pflicht für Klarnamen

 

Meine Meinung dazu

Ich persönlich bevorzuge Klarnamen. Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch in einer Demokratie zu seinen Worten stehen sollte. In Deutschland sollte niemand Angst vor Represalien haben, wenn er seine Meinung öffentlich kundtut. Jedoch sollte es trotzdem akzeptiert werden, wenn einige Menschen dies nicht gerne tun. Für mich ist die Diskussion unter Klarnamen auch wesentlich angenehmer, als unter einem Pseudonym. Jeder Mensch denkt eben zweimal nach, bevor er jemand anderes beleidigt, wenn er dafür mit seinem echten Namen gerade stehen muss.

Ich finde es sehr bedenklich, dass es viele Menschen gibt, die meinen, dass ihnen die Anonymität des Internets das Recht gibt andere Menschen zu beleidigen und zu beschimpfen. Im realen Leben würde man das auch nicht tun. Man braucht sich nur mal einige Kommentare unter Youtube-Videos anzuschauen um zu sehen, was ich meine.

Aufgrund dieser Einstellung von Google wird das Netzwerk Google+ aber niemals revolutionstauglich werden. Aber als Business-Netzwerk ist es unschlagbar…

 

Und deine Meinung…?

 

19 Antworten

  1. Also meine Meinung zur Klarnamendiskussion habe ich ja schon oft genug gesagt: ich fordere das Recht auf Pseudonym ein. Immerhin habe ich meine Abstinenz bei Google+ einem Klarnamenverfechter zu verdanken, der mich vorbildlich auf den Apepell eines Werbe-Internetriesens ohne mit der Wiper zu zucken und ohne selbst mal nachzudenken mit seinem Klarnamen gemeldet hat und sich damit auch noch auf seinem Stream brüstet. Also auch im Klarnamensektor herrschen nicht die feinen englischen Arten.

    Auch vertrete ich nicht die Meinung unseres Innenministers Friedrich, für den ja Anonymität im Internet gefährlicher ist als der Gebrauch von Schusswaffen!

    Ich bin immer noch der Meinung, dass bei allem Linken, Posten, teilen und Plusen eine genauso gute Content- und Nutzerbewertung möglich ist wie die Vorverurteilung aller Pseudonyme. Mag sein, dass einige Trolle und andere Idioten das Recht missbrauchen, aber wir Nutzer haben auch Pflichten, wozu ich das melden und gesellschaftliche Sanktionieren solcher Nutzer dazu zähle. Die, die Unfug damit treiben finden auch einen Weg um die Klarnamenpflicht, aber es verschreckt die ehrlichen Nutzer. Ich zähle mich dazu und ich werde mich unter keinem anderen Namen bei G+ anmelden als unter dem bestehenden und aktuell immer noch gesperrten Profil Johnny Deluxe

    Es kann nicht sein, dass ein Weltkonzern vorgibt und die Nutzer nach dem Motto “Friss oder Stirb” mitlaufen. Soziale Netzwerke sind kulturell mittlerweile öffentliche Räume und sollten auch die gleichen Rechte beinhalten, die jeder andere Raum, der diese Beschreibung trägt, inne haben. Die Politik blockiert sich selbst mit lachhafter Klienentelpolitik in Sachen Internet und kann außer Zensursula, “Verbietet Counter-Strike” und “jeder Anonyme ist potentiell terrorverdächtig” keine Äußerungen zum Netz und der digitalen Welt treffen. Es ist doch alleine schon ein Unding, dass z.B. Facebook offensichtlich und mit voller Absicht deutsche Gesetze missachtet und rechtlich gesehen in Deutschland nicht zur Rechenschaft gezogen werden kann.

    Das Internet ist keine Randerscheinung mehr und darf deshalb politisch und rechtlich nicht mehr so betrachtet werden. Die Politik ist kompetent gefordert – daher wohl ein trauriges Schauspiel, dass von Internetgiganten wie Google entschieden wird.

  2. NACHTRAG:

    Das habe ich eben in meinen RSS-Feed bei netzpolitik.org gefunden:

    In einem langen Essay fasst Kee Hinckley auf TechnoSocial nochmal die Pseudonymitätsdebatte auf Google+ zusammen: On Pseudonymity, Privacy and Responsibility on Google+.

    I leave you with this question. What if I had posted this under my pseudonym? Why should that have made a difference? I would have written the same words, but ironically, I could have added some more personal and perhaps persuasive arguments which I dare not make under this account. Because I was forced to post this under my real name, I had to weaken my arguments; I had to share less of myself. Have you ever met “Kee Hinckley”? Have you met me under my other name? Does it matter? There is nothing real on the Internet; all you know about me is my words. You can look me up on Google, and still all you will know is my words. One real person wrote this post. It could have been submitted under either name. But one of them is not allowed to. Does that really make sense?

    Behind every pseudonym is a real person. Deny the pseudonym and you deny the person.

    Genau das hab ich gemeint: Der Inhalt eines Nutzer zählt, nicht sein Name. Diese Klarnamendiskussion ist genauso durch Sicherheits- und SPAMreduzierungsargumenten am Ziel vorbei emotionalisiert wie Counter-Streikdebatten.

  3. @Johnny Deluxe:
    Was ist ein Name? Das, was im Personalausweis steht oder das, womit ich dich identifizieren kann? Ich denke eher Letzteres. Mir ist es völlig wurscht wie du wirklich heißt, weil ich dich über dein Pseudonym eindeutig identifizieren kann und ich deine Worte eindeutig einer Person zuordnen kann.
    Ich bin zwar für Klarnamen, aber für mich ist ein eindeutig identifizierbares Pseudonym genauso ein Klarname. Wie gesagt, bei manchen Menschen steht der sogar im Perso. Ich finde es eben nur bedenklich, wenn sich Menschen in einer Demokratie andere Namen zulegen, weil sie absolut nicht dazu stehen, was sie sagen.
    Wenn hier im Blog beispw. ein “Peter Müller” kommentiert, der auch keine URL angibt, dann weiß ich noch bevor ich den Post lese, dass es eigentlich nur eine Beleidigung sein kann.
    Klar, Google sollte in der Hinsicht schon wesentlich toleranter sein und nicht sofort und ungefiltert alles weglöschen. Je größer ein Konzern ist, desto mehr soziale Verantwortung hat er auch. Aber wenn der Protest lauter wird, dann wird auch Google mit sich reden lassen. Denen geht es ja meistens um die PR-Wirkung…

  4. @Max Adler
    Genau deiner Meinung. Ein eindeutig identifizierbares Pseudonym ist genauso ein Name wie Peter Müller. Das der ohne URL natürlich auch Beleidigungen loslässt, das ist leider in einer Demokratie auch möglich. Aber genau das meine ich ja: Die Nutzer, Leser, Poster und Surfer sollten eben solche Menschen durch sozialen Druck (der ja überall anders auch oft funktioniert) sanktionieren. Es sollte für solche Trolle einfach keinen Anreiz mehr haben, da die Inhalte einfach ausgeblendet werden (bei WordPress zum Beispiel gibt es ja Kommentarbewertungssysteme, die ab einer gewissen Anzahl negativer Bewertungen einfach den jeweiligen Kommentar ausblenden). Überall wird immer von Partizipation, Mitbestimmung und Eigenverantwortung des demokratischen Bürgers gesprochen, der sich aber letztendlich in der Sache schlichtweg bevormunden lässt, wenn er die vorgefertigten Konzernlösungen übernimmt.

    Ich dachte immer Content und nicht Konzern ist King.

  5. howdy

    Max, wieder mal sehr gut die Sache fachlich und sachlich beleuchtet! Dass man Pseudonyme in den Personalausweis eintragen lassen kann und dass er dadurch rechtlich allgemein anerkannt wird, war mir völlig neu. Danke für diese Aufklärung!

    cheers

  6. Zitat:
    “Ich finde es sehr bedenklich, dass es viele Menschen gibt, die meinen, dass ihnen die Anonymität des Internets das Recht gibt andere Menschen zu beleidigen und zu beschimpfen. Im realen Leben würde man das auch nicht tun. ”

    Es tut mir Leid, aber da irrst du dich leider. Das tut man sehr wohl. Auf sehr direkte und niveaulose Weise in den unteren Bevölkerungsschichten, und das durchweg.
    Das Beispiel mit Xing und Youtube etc hinkt mMn auch ein wenig – die Nutzerschichten sind zu verschieden, die wenigsten der Youtube Comment Trolls dürften einen Xing Account haben, und das nicht wegen der Klarnamen.

    Aber die Lösung ist auch ganz klar. Wer seinen Namen, verständlicherweise, nicht öffentlich im Internet preisgeben will, bleibt eben fern von G+ – es zwingt einen doch keiner dazu, es zu nutzen. Google wird es denke ich wenig scheren, denn die Masse gibt ihre Daten doch eh fröhlich her. Und die Zögernden bekommt man bei sowas doch immer mit einem 5€ Einkaufsgutschein oder ähnlichem dazu …

  7. @Annerose
    Also ich finde grundlegend hast du recht, dass niemand zu Google+, Facebook und Co. gezwungen wird. Aber genau das meinte ich mit “soziale Netzwerke sind mittlerweile öffentlicher Raum”. Ich habe von Freunden gehört, das zum Beispiel in machen Studiengängen alles über Facebookgruppen geregelt wird. Ebenso wird im privaten immer häufiger über Facebook und Google geplant, was einen dann indirekt doch dazu zwingt, irgendwo “dabei zu sein”.

    Die sozialen Netzwerke werden allgemein immer mehr in den generellen Tagesablauf integriert, was es eben immer schwieriger macht, nicht darin zu sein. Die Frage wird sein, wie sich das alles entwickelt. Ich hoffe selbst, dass es sich nicht alle Organisation und Ähnliches auf Netzwerke verschiebt, weil dann schenkt man diesen Konzernen mehr macht., als ihnen wahrscheinlich gut tut – und uns auch.

  8. Ich glaube ja, Google+ ist seriös genug, als dass man seinen richtigen Namen da Preisgeben kann – anders bei Facebook. Aber dort werden sich ja höchstwahrscheinlich auch nur seriöse Menschen anmelden, das hoffe ich zumindest.

    Zu der Diskussion in den Kommentaren, zum Facebook-Zwang:
    Man wird indirekt gezwungen, sich anzumelden, sobald ein Stück vom Freundeskreis angemeldet ist. So ging es mir. Auf die Frage, was so passiert ist in der letzten Zeit, kommt dann die Antwort “check doch meinen FB-Account” – die Persönlichkeit geht flöten, es werden nur noch Masseninformationen verbreitet. Und dann wundern se sich, wenn die Indiviualität flöten geht?

    G+ hat glaube ich viel größeres Potenzial, für Geschäftsleute erfolgbringend zu sein, FB war ein gutes Netz für die viele Fliegen, die auf den Hype erstmal anspringen.

  9. Ich habe auch gerade in meine Website integriert aber finde ich, dass es wenige Einwirkung auch SEO gibt 🙁

  10. Der größte Nachteil der Klarnamenangabe ist meiner Meinung nach, dass man auch noch Jahre danach unter diesem Namen gefunden werden kann. Das nötigt einen dazu, sich jedes Wort, das man im Internet veröffentlicht, zweimal zu überlegen. Bei Nicknamen kann man das wesentlich lockerer angehen.

  11. Sorry, aber mir wäre es einfach nicht wert, meinen Namen über Jahre ins Netz zu nageln, nur um mich bei irgendso einem hippen Dienst anzumelden.

  12. @Johny Deluxe
    Mir ging es auch so! Habe mich anfangs gegen alle sozialen Netztwerke gestellt bis ich mich vor Jahren mal bei Studi angemeldet habe. Dann wechselten plötzlich alle zu FB… Dagegen wehrte ich mich auch! Doch dann wurden Gruppen im privaten und sogar im dienstlichen Bereich gegründet und ich wusste nie bescheid… auch wichtige Sachen wurden darüber geplant und besprochen… Ich war dann somit ein Outsider, bekam von nix mehr irgendwas mit und nun war ich gezwungen, mich bei FB anzumelden…

  13. @Flow
    Ja, das kommt vermehrt vor. Aber ich bin da auch vehement. Mittlerweile bekomme ich von allen wichtigen Verbindungen eine separate E-Mail zu allen Themen. Das nervt alle und ich verpasse auch viel. Aber ich denke wenn ich auf einer Veranstaltung, einem Meeting oder bei einem Geburtstags dabei sein soll, dann werde ich schon darüber informiert.
    Gerade im beruflichen kann es eigentlich nicht sein, dass man wichtige Informationen über ein durch vorausgesetzte Anmeldung basierendes Netzwerk bereit stellt.

    Ich denke, wenn es mehr vehemente Menschen gäbe, die auch einfach mal NEIN sagen und das auch begründen und durchziehen, dann würden nach und nach viele andere ebenso bemerken, dass man nur dabei ist, weil ja alle dabei sind und die auch nur, weil auch alle dabei sind. Also quasi ein Kreis, der schwer durchbrochen wird und daher einfach geschlossen bleibt – aber jeglicher vernünftiger Logik entgeht.

  14. Leider ist die Meinungsfreiheit in DE reine Makulatur. Man kann so lange frei seine Meinung sagen, wie sie mehrheitsfähig und sozialverträglich ist. Daher bin ich absolut gegen die Klarnamenpflicht.

  15. Holger Neu

    Komisch – überall wird laut nach Datenschutz gerufen. Aber wo bleibt der denn, wenn ich zwangsweise meinen Namen im Netz offenbaren muss?

  16. Naja es ist doch eigentlich einfach wer seinen Namen dort nicht angeben will der meldet sich eben nicht an!!!

    Man muß eben selber entscheiden was man will. Wie Flow es ganz gut beschreibt herrscht zwar ein extremer Gruppenzwang doch kann man noch immer selber entscheiden ob man sich anmeldet. Zudem kann man sein Profil ja nunmal auch sehr gering halten. Bespielsweise nur die Namen eingeben und nicht viele Informationen über sich selber online stellen.

    Google hat mittlerweile übrigens nochmals klar erklärt das es nur KlarNamen geben wird!

  17. der brauni

    Als jemand der grade wegen nutzung eine pseudonyms bei Google+ rausgeflogen ist mal eben mein Statement:

    Ich hätte kein Problem mich gegenüber Google zu indentifizieren, bw zu den zu stehen was ich sage. Aber: Ich möchten nicht das jeder Jim, Jack und Jhonny direkt min soziales Profil mit Intressen und Klarnamen zusammensuchen kann. Ich möchte bestimmen was der User über mich erfährt. Die Firma, die Rechtsbindung ist da ist mir nicht zuwieder.

  18. @der Brauni:
    Genau das ist wie gesagt das Problem: Klarnamen ermöglichen auf der einen Seite eine angenehmere Kommunikation, auf der anderen Seite muss man jedoch Angst vor Personensuchmaschinen haben, die sich ein Profil zusammenbasteln. Ob man dieses Risiko in Kauf nimmt, muss jeder im Endeffekt für sich entscheiden. Deinen Standpunkt kann ich aber voll und ganz nachvollziehen.

  19. Tim

    Wenn ich das schon höre:”Klarnamenpflicht”. Wenn Pflicht im Spiel ist bin ich bei social Media Diensten sowieso raus. Wieso muss ich meinen richtigen Namen angeben wenn ich es aber nicht will. Das sollte sich Google nochmal überlegen.

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