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Ich war mal eine Pfote – Abmahnopfer wehrt euch!

Solidarität mit Dasaba und Fliegenpilzle!

Da hat der Abmahnwahn deutscher Anwälte mal wieder zugeschlagen, wie ich sowohl auf Focus online, als auch bei Ralf Schwartz lesen musste. Wieder mal ein schönes Beispiel das Anwälte kein PR studiert haben. Auch ich möchte hier meinen kleinen Beitrag dazu geben und sagen: „Leute, wehrt euch!“ Es kann nicht sein, dass man bevor man irgendein Produkt verkaufen will erst sämtliche Marken studieren muss um ja nicht in irgendeiner Weise ähnlich zu sein!

Produktpiraterie ist natürlich ein schlimmes Verbrechen. Auch ist es richtig, dass man dagegen vorgehen muss. Aber ich glaube kaum, dass die kleinen Shopbetreiber böse Absichten hatten, als sie eine kleine Pfote auf ihre T-Shirts druckten. Ich glaube noch nichtmal, dass sie selber Ähnlichkeit mit Jack´s Wolfstatze feststellten. Es geht hier einfach nur wieder darum, dass irgendwo hinter irgendeinem Paragraphen etwas geschrieben steht, womit Konzerne versuchen sich Genugtuung zu verschaffen.

Die Rechnung geht nicht auf!

Einfache Rechnung: Die zwei Abmahnungen sind rund 2.000 Euro wert. Eine Durchschnittsjacke von Jack Wolfskin kostet rund 200 Euro. Wenn sich weger dieser Aktion auch nur 10 potentielle Kunden DAGEGEN entscheiden eines ihrer Produkte zu kaufen, dann ging das ganze Markenschutzgefasel schon in die Hose. Das ist bei Weitem machbar.

Um Ralfs Galerie potentieller Abmahnopfer zu vervollständigen:

Hier ist sogar der Mauszeiger eine Wolfspfote. Ungeheuerlich!

Habt ihr noch mehr?

 
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„SchülerVZ schnappt Datendieb“, Frau von der Leyen!

Am 16.10.09 war es bekannt geworden. Unbekannte haben bei dem Ableger von der VZ-Gruppe SchülerVZ jede Menge Daten gestohlen. Jetzt wurden die Täter endlich geschnappt. Nachzulesen unter SchülerVZ schnappt Datendieb.

Datenschutz hat oberste Priorität

Auch wenn bei dem Vorfall keine sensiblen Daten, wie Adresse oder Email ausgespäht wurden, bleibt doch ein böser Nachgeschmack. Der geschnappte Täter ist ja gar nicht der eigentliche Verursacher, sondern nur jemand, der vom Haupttäter die Daten schon gekauft hat. Jetzt bleibt für mich die Frage: An wie viele noch? Vielleicht hat der Hacker sogar im Auftrag von jemandem gehandelt, der die Daten schon längst hat und jetzt unbekannterweise im Netz verschwindet. Jeder, der ein bisschen Ahnung von Datenbanken hat, kann sich nun ausmahlen, was man für schöne Abfragen damit machen kann. „Suche, Mädchen, 13, blond, Hamburg“.

Hätten Sie´s gewusst Frau von der Leyen?

Diese Daten können nun ohne Weiteres für Schlimme Sachen benutzt werden. Und das Ganze ohne Webseite. Ohne Webseite bedeutet auch, dass es keine Webseite gibt, die man sperren könnte. Ohne Webseite bedeutet auch, dass die lieben Kollegen Schäuble, von der Leyen und der Rest des BKA keine Ahnung hat was um sie herum so geschieht. Kein Schild: „Sperre – Verbot – Halt – Weg!“. An diesen aktuellen Geschehnissen sieht man wie wichtig der Datenschutz ist und das präventive Maßnahmen die Einzigen sind, die etwas bringen. Im Nachhinein ist man immer schlauer. So auch dieses Mal.

Reine Marketingzwecke sind auch nicht besser

Ich möchte keine Verschwörungstheorien starten oder Menschen irgendwelchen schweren Verbrechen beschuldigen. Aber nehmen wir doch mal an, dass die Daten einfach nur zu reinen Marketingzwecken missbraucht werden. Klar, in erster Linie entsteht ein Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Konkurrenten, der diese sensiblen Daten nicht gekauft hat. Aber in zweiter Linie, und das ist das Schlimmste daran, werden Kinder ohne deren Wissen, geschweige denn das Wissen der Eltern, dazu missbraucht, demografische Profile einer bestimmten Region aufzustellen. Und dann gehen die fiesen Marketingfeldzüge erst richtig los. Zum Beispiel kann eine bestimmte Firma, die weiß, dass auf einer bestimmten Schule überwiegend ihre Zielgruppe anwesend ist unbemerkt auf dem Pausenhof ihre Produkte verkaufen und den Kindern das Taschengeld entlocken.

Aufpassen, liebe Eltern!

Aus diesen Gründen kann man den Eltern, nur raten sich mit dem Thema zu beschäftigen und ihre Kinder auf die Risiken des Datenklaus im Internet hinzuweisen. Das Problem, was ich dabei sehe, ist, dass sich viele Eltern mit dem Internet weniger auskennen als ihre Kinder. Die Heranwachsenden haben oft auf diesen technischen Gebieten einen großen Wissensvorsprung. Sie können mit diesem Wissen, in Verbindung mit kindlicher Naivität aber viel Schaden für sich und ihre Familien anrichten. Die Eltern müssen sich also gezwungenermaßen mit dem Thema Social Networking auseinandersetzen. Alleine nur um zu wissen, was ihr Kind gerade so treibt und mit wem er sich trifft. Sie müssen ein offenes Gespräch suchen, über Risiken und Folgen die gewisse Umstände haben können.

Wie gesagt, der Täter wurde gefasst, aber weiß man an wen er alles die Daten weitergegeben hat?

 
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Jetzt sitz ich in der Tinte – mit Brother, HP, Canon & co.

Was haben eine Druckerpatrone und eine Flasche vom besten Champagner gemeinsam?
Der Preis! Glaubt ihr nicht? Hier ein kleines Rechenbeispiel:

1 Tintenpatrone = 40 ml = 16,99 € im Kaufhaus

Jetzt kommt ein bisschen Dreisatz:

Wenn 40 ml = 16,99 € kosten, dann kostet 1 ml = 42 Cent. Hochgerechnet auf einen Liter sind das 424,75 €!

Jeder kennt ja mittlerweile die Beschriftungen in Supermärkten. Heutzutage müssen bei Lebensmitteln und Getränken immer Kilo- bzw. Literpreise angegeben werden, damit der Verbraucher bei 376,53 Gramm-Packungen nicht allzu sehr verwirrt wird. Aber warum gilt das nur bei Lebensmitteln? Ich stelle mir gerade vor, dass ich durch den Supermarkt schlendere, auf der Suche nach neuen Schnäppchen und plötzlich sticht mir folgendes ins Auge:

Tintenpatrone Preis pro Liter

Ich denke, dass dieses Preisschild durchaus mit der Auspreisung eines teuren Weines oder Champagners in einem Gourmetladen mithalten kann. Wie kann ein alltägliches Produkt wie Tinte so teuer sein. Ich erinnere mich an meine Grundschulzeit mit dem guten alten Füllfederhalter. Damals hat die Sechserpackung Patronen 99 Pfennig gekostet. Natürlich ist die Qualität der Druckertinte wesentlich besser als früher. Aber rechtfertigt das diesen enormen Preis?

Brauche ich Gelb für einen Schwarz/Weiß-Druck?!?

Es gibt ja noch mehr zu erzählen, wie die Firmen den Kunden zur Kasse bitten. Bei Hewlett Packard (HP) bekommt man für die drei Farben Cyan, Magenta und Gelb nur eine einzige Patrone. Was tut man also wenn Gelb leer ist, Magenta aber noch voll ist? Richtig. Die komplette Kartusche wird weggeschmissen und eine Neue muss her. Ein anderes interessantes Beispiel bietet Brother: Die Drucker aus diesem Hause haben zwar getrennte Patronen, wenn aber eine Patrone leer ist, dann druckt das High-Tech Gerät gar nichts mehr. Dieses interessante Erlebnis hatte ich einmal mit meinem Drucker. Ich wollte einfach nur einen Text (s/w) drucken und plötzlich blinkte die nette Fehlermeldung auf, ich solle mir doch eine neue Cyan-Patrone kaufen. Mein Brother druckt nicht weiter! Ich wurde richtig sauer! Nicht nur, dass ich mich gefragt habe, wofür ich denn wohl cyan für eine s/w-Seite brauche, nein, noch viel mehr:

10 % der Tinte wird weggeschmissen

Jedesmal, wenn ich die Patronen wechsele, dann ärgere ich mich, über die Restmenge – was nicht gerade wenig ist – die in der Kartusche bleibt. Die nächste Falle der Hersteller. Durch meinen ganzen Ärger habe ich dann ein bisschen geforscht und herausgefunden, wie der Tintenfüllstandsanzeiger im Drucker arbeitet. Es ist einfach nur ein kleiner Sensor, der am Rand der Patrone schaut, wie viel Tinte noch in der Patrone ist. Ein ganz einfaches Prinzip:

Dunkel = Voll
Hell = Leer

Mit ein bisschen Klebeband viel Geld sparen

Dann sollte sich dieses High-Tech-System doch eigentlich überlisten lassen. Und so funktioniert´s: Die Patrone aus dem Drucker herausnehmen und ein bisschen dunkles Klebeband um das Sichtfenster wickeln. Die genaue Stelle ist bei jedem Modell verschieden, jedoch ziemlich leicht zu erkennen. Die Patrone wieder einsetzen und schon denkt der Drucker, dass eine frische Patrone im Drucker steckt, obwohl er gerade noch angezeigt hat, dass sie leer ist. Jetzt kann man munter weiterdrucken. Allerdings sollte man das Ganze nicht zu weit treiben und die Patrone nie 100 % leer werden lassen, da sonst die Druckerdüsen Luft anstatt Tinte ziehen und evtl. beschädigt werden. Ich übernehme keine Haftung!

Refill-Patronen drucken genauso gut

Außerdem empfehle ich noch Refill-Patronen zu kaufen. Die gibt es für nur ein paar Euro und drucken in der gleichen Qualität. Ich habe den Test gemacht und sowohl mit Originaltinte, als auch mit Refill-Tinte das Gleiche Foto gedruckt und habe keinen Unterschied festgestellt. In diesem Sinne:

Gut Druck!

 
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Kennst du schon Isolde Mosers Profil von Amazon?

Das schlechteste Amazon-Profil, das es je gab!

Hat sich eigentlich schon mal jemand gefragt: „Wer ist eigentlich Isolde Moser?“ Nein? Keiner? Ja, ich auch nicht. Bis gestern. Ich schlenderte mal wieder durch das Internet auf der Suche nach Neuigkeiten und bin dann bei einer Amazon-Rezension eines Top-100 Rezensenten über das Buch „der Weg zur Einheit“ von Richard v. Weizsäcker hängengeblieben. Das fand ich ganz interessant, und so laß ich noch weitere Rezensionen. 5 von 6 Rezensionen stammen von Amazon-Rezensenten die mindestens in den Top1000 stehen. Außerdem wurden sie als sehr hilfreich bewertet.

2 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich

Nur die eine, ja diese eine einzige Rezension von Isolde Moser machte mich stutzig. Obwohl sie in einem guten Stil und sachlich geschrieben war, fanden sie nur 2 von 34 Besuchern hilfreich. Unten im Kommentar fand ich auch sogleich die Antwort: Die Rezension benutzt zu 100% die Artikelbeschreibung von Amazon. Strg-C & Strg-V oder Cut & Paste. Fertig ist die Rezension. Ich fragte mich, warum man sowas machen sollte und schaute mir die anderen Rezensionen an… (!) … (!) … UNGLAUBLICH!!!, dachte ich!

Fast jede Tag eine neue Fake-Rezension

Isolde Moser von Amazon

Hier geht´s zu Isolde Mosers Profil

Ich entdeckte sage und schreibe 459 Rezensionen (Stand 09. Oktober 2009) seit dem 16. April 2008. Das bedeutet, dass die gute Isolde fast täglich eine Rezension verfasst hat. Eigentlich ein Meisterstück, weil so viele Bücher eigentlich niemand zu lesen imstande ist. Ich habe mir dann aber die anderen Amazon-Rezensionen auch mal angesehen und, siehe da, alle gefälscht. Frau Moser macht sich also fast täglich (!) die Mühe sich in ihren Amazon-Account einzuloggen, sich irgendein Buch auszusuchen, die Artikelbeschreibung zu kopieren und schließlich als eigene Rezension zu posten. Dieses Verhalten bleibt natürlich nicht unhonoriert.

Faxen im Internet – Aber mit Ausdauer

Ganze 7% (399 von 6.551) aller Leser bewerten Isolde Mosers Profil mit positiv. Immerhin. Außerdem gibt es jede Mende wütender Kommentare unter ihren Artikeln von Autoren, Verlagen und anderen Rezensenten. Auch Amazon bleibt nicht untätig: Für all die gelungenen literarischen Bewertungen wird Isoldes Profil immerhin unter den Top3000 gerankt. Wenn man bedenkt, dass eine halbe Million Amazon-Kunden als Rezensenten tätig sind, ist das ein beeindruckendes Ergebnis. Zumal sich jene auch noch die Mühe machen, ihre Erfahrungen zu den Artikel so objektiv wie möglich niederzuschreiben.

Weiter so, Isolde!

Ich werde mir das Spektakel auf jeden Fall weiter anschauen, und ggf. Neuigkeiten hier verbreiten. Warum Isolde das Ganze mit einer bewundernswerten Ausdauer durchzieht, immerhin schon 18 Monate lang, bleibt mir noch ein Rätsel. Vielleicht finde ich es noch heraus…

 
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10 Tipps für gute Usability im Online-Marketing

10 Tipps zur Vermeidung der größten Usability-Fehler im Online-Marketing

1. Grelle Farben
Vermeiden Sie starke Farbkontraste. Denken Sie immer an den Benutzer und stellen Sie sich die Frage: Würde mir das Design gefallen, oder ist es zu grell. Schwarze Schrift mit rotem Hintergrund ist zum Beispiel ein völliges No-Go.

2. Menuführung
Vermeiden Sie zu tief verschachtelte Unterpunkte. Drei Ebenen sollten ausreichen. Zeigen Sie immer einen Menubaum mit an, damit der Benutzer wieder zurück findet und nicht die Orientierung verliert.

3. Kontaktdaten
Meistens sucht ein Internetnutzer einfach nur eine Telefonnummer. Verärgern Sie also den potentiellen Kunden nicht, indem Sie Ihre Kontaktdaten verstecken. Eine Telefonnummer sollte nach Möglichkeit auf jeder Seite vorhanden sein und nicht nur im Impressum.

4. Wissensdurst
Im Internet sind die Meisten gerne anonym unterwegs. Belassen Sie es dabei. Fragen Sie im Kontaktformular immer nur die wichtigsten Daten ab. Oft reicht einfach nur die Email-Adresse. Für weitere Daten bleibt später immer noch Zeit.

5. Anglizismen
Ein Großteil der Deutschen spricht kein Englisch und versteht auch keinen Internetslang. Vermeiden Sie also überflüssige Anglizismen, auch wenn es cool klingt. Benutzen Sie deutsche Begriffe. Natürlich kann man je nach Zielgruppe variieren.

6. Technik
Kein Besucher Ihrer Website interessiert sich dafür, für welche Auflösung sie optimiert ist oder welches Programm Sie benutzt haben. Der Durchschnitts- benutzer möchte einfach nur, dass die Seite funktioniert. Wie ist ihm egal.

7. Übersichtlichkeit
Gestalten Sie die Struktur Ihrer Seite so, dass die Tabellen harmonisch wirken. Vier gleich große Boxen sind schöner, als vier unterschiedliche Rechtecke. Stopfen Sie Ihre Seite nicht zu voll, sondern lassen Sie immer genügend Platz zwischen den einzelnen Boxen.

8. Gewohnheiten
Versuchen Sie nicht das Rad neu zu erfinden. Klar, ein bisschen Innovation schadet nie, aber bedenken Sie, dass die Benutzer einer Website mittlerweile an gewisse Standards gewöhnt sind. Zum Beispiel ist man es aus dem Windows-Alltag gewohnt, dass sich bei einem Formular der „Senden-Button“ links und der „Abbrechen-Button“ rechts befinden.

9. Zu lange Wege
Es gibt Online-Shops bei denen man in sieben Schritten zur Kasse gehen muss. Bei Schritt vier oder fünf verlassen die meisten kaufwilligen Kunden die Seite und gehen zur Konkurrenz. Versuchen Sie so viel wie möglich zusammenzufassen und den Kaufprozess so einfach wie möglich zu gestalten. Die Umsätze werden es Ihnen danken.

10. Denken Sie logisch!
Was stört Sie beim täglichen surfen? Welche Probleme entdecken Sie auf anderen Seiten. Versuchen Sie sich bei Ihrer eigenen Seite in die Rolle des Besuchers zu versetzen. Seien Sie kritisch und nehmen Sie Kritik von anderen positiv auf!

 
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Verdacht: Britisches Bewerbersystem für Universitäten verkauft Email-Adressen seiner Studenten!

UCAS in Großbritannien = ZVS in Deutschland

Die Vergabe von Studienplätzen in Großbritannien funktioniert in etwa so, wie die in Deutschland. Das Äquivalent zum ZVS (Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen) in UK ist UCAS. Studieninteressierte müssen sich hier bewerben, ihre gewünschte Studienrichtung angeben, ihre bevorzugten Universitäten wählen und ein Bewerberschreiben verfassen um das Ganze abzurunden. Alles in allem ein faires und sinnvolles System. – Denkt man.

Rückt nicht eure wichtigste Email-Adresse raus!

Auch ich habe mich dort angemeldet, um einen der heißbegehrten Studienplätze an einer englischen Universität zu ergattern. Um meine Bewerbung seriös zu gestalten habe ich natürlich nicht eine meiner Spam-Email-Accounts angegeben, sondern meinen Hauptaccount, den eigentlich kaum einer kennt. Welche Eigenschaften haben Email-Adressen, die keiner kennt? – Richtig. Man bekommt keine Spam-Emails. Da ich in meiner beinahe törichten Naivität davon ausging, dass eine Bildungsinstitution schon nichts Böses mit der Addy anstellt und ich somit volles Vertrauen habe, habe ich die Email bereitwillig rausgerückt. Ein folgenschwerer Fehler, wie sich später herausstellte.

Die Unternehmen klopften massenweise bei mir an.

Ungefähr eine Woche nach meiner Anmeldung habe ich eine Email bekommen wo ich sage und schreibe 10.000 Pfund gewinnen kann. Ich muss nur ein Formular ausfüllen und wieder zurücksenden. WOW!!! Diesen Jungfräulichen Account kennen noch nicht einmal meine besten Freunde. Merkwürdiger Weise war die Email auf Englisch und keiner, also wirklich KEINER aus einem englischsprachigen Land konnte die Adresse besitzen. Außer??? Ja, natürlich! UCAS! Ich dachte natürlich sofort an das englische ZVS. Zuerst dachte ich an einen Zufall und habe die Mail nicht weiter beachtet.

Große Banken wollten mich als Kunden!

Ein paar Tage später habe ich jedoch eine weitere Email erhalten, die meinen Verdacht erhärtete: Eine große englische Bank schrieb mich an und fragte mich höflichst, ob ich nicht ein Konto eröffnen wolle. Der Clou: Die wussten, dass ich Student bin, aus dem europäischen Ausland komme und demnächst nach UK ziehe. Merkwürdige Zufälle, oder? Wer noch, außer UCAS könnte all diese Daten von mir haben? So ging es weiter und täglich flatterte eine neue Email in meinen Briefkasten mit dubiosen Gewinnspielen oder sogar kriminellen Machenschaften, wie zum Beispiel:

Kriminelle Organisationen schrieben mich an!

„Hallo, mein Name ist xz und ich habe kürzlich 12.000.000 Euro geerbt. Da das Konto in Afrika ist, suche ich eine vertrauensvolle Person, die mir hilft das Geld nach Deutschland zu überweisen. (blablabla). Wenn Sie mir helfen bekommen Sie x Millionen Provision. MfG“. Nachdem ich irgendwann genug davon hatte, schrieb ich UCAS direkt an und verlangte eine Erklärung. Ich habe bis heute keine Antwort.

Vorsicht vor Abzockern – immer und überall!

Was habe ich nun aus der ganzen Geschichte gelernt? Im Internet bist du allein. Vertraue keinem, den du nicht persönlich kennst. Wenn sogar Organisationen, die eigentlich für Bildung und Vertrauen stehen, dich verkaufen, dann kannst du dich auf niemanden mehr verlassen. Klar, auf den ganzen Quatsch sollte eigentlich kaum noch einer drauf reinfallen. Ein böser Nachgeschmack bleibt jedoch.

 
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Arbeitgeber Googlen potentielle Mitarbeiter

Gestern überraschte diese Nachricht viele Anwender von Facebook & Co:

Firmen erschnüffeln Bewerberdaten im Web

Der moderne Arbeitgeber holt sich seine Informationen über potentielle Bewerber aus dem Netz. Bereits jeder vierte Chef sieht sich Hobbys, politische Aussagen oder private Bilder des Kandidaten in den verbreiteten Social Plattformen Facebook, Studivz & Co. an und entscheidet DANACH erst, ob es zu einem Vorstellungsgespräch kommt oder nicht.

Überrascht?

Was gab es gestern für einen Aufschrei in den Medien. Die Meldung, dass Arbeitgeber im Internet tätig sind, hat die üblichen Mal-wieder-ein-Terroranschlag-in-Afganistan-Meldungen überholt und auf der Straße lauschte ich Gesprächen mit Inhaltsfetzen wie „Jetzt muss man vorsichtig sein!“ oder „Eine Unverschämtheit!“. Mit solchen Bewertungen sollte man jedoch aufpassen. Denn Fakt ist, wer seine Fotos von der letzten Feier ins Internet stellt, der muss auch damit rechnen, dass es jemand sieht.

„Das bleibt aber unter uns!“

Diesen Spruch kennt jeder nur zu gut. Klar, jeder hat schon mal irgendetwas Peinliches gemacht, jedoch ist man dann froh, wenn es keiner erfährt. War zumindest früher so. Heute haben viele Partygänger das Bedürfnis eigene Fotos oder Fotos von Freunden am Besten noch in derselben Nacht ins Netz zu stellen. Das Ganze wird dann noch kommentiert mit Untertiteln wie: „Guck mal, wie voll ich war!“ und ab geht´s direkt auf den Monitor des Personalers, wo man sich gerade um seinen Traumjob beworben hat.

Legal oder Illegal?

Jetzt fragt sich natürlich der empörte Bewerber: „Dürfen die das?“ Andersrum sollte er sich aber folgendes Szenario vorstellen: Angenommen er arbeitet in einem Unternehmen im Verkauf und hat gerade wichtige Kundengespräche. Mitten in den Verhandlungen fällt dem Gegenüber plötzlich ein Foto in die Hand, auf welchem der Verkäufer mit nacktem Oberkörper auf dem Tisch tanzt. Das Resultat: Der Kunde springt ab und gibt im schlechtesten Fall noch schlechte Empfehlungen an andere potentielle Kunden. Der Ruf der Firma ist ruiniert und hat hohe Umsatzeinbußen.

Soziale Kompetenzen prüfen

Der genannte Fall ist selbstverständlich nur der Extremfall. Jedoch will sich der Personaler auf den Social Plattformen auch über soziale Kompetenzen ein Bild machen, wie z. B. Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit. Und mal Hand aufs Herz: Strahlt jemand Verantwortungsbewusstsein aus, der beim Camping in einem Bierdosenberg liegt? Natürlich sind all diese Fotos nur aus einem Spaß heraus entstanden und ich will niemandem unterstellen, dass einem diese sozialen Kompetenzen fehlen. Wenn man sich aber in die Lage der Chefs versetzt, dann kann man diese Reaktionen nur sehr gut nachvollziehen. Jeder will natürlich wissen WEM er in Zukunft jeden Monat 2.500 Euro in die Hand drücken muss. Das Web 2.0 macht es den Entscheidern einfach nur ein bisschen leichter zu forschen.

Den Ruf im Internet steuern

Wenn man all diese Dinge weiß, dann kann man natürlich auf der anderen Seite auch versuchen, seinen Ruf im Internet aufzuwerten. Anstatt sich negativ über seinen jetzigen Arbeitgeber zu äußern, kann man Sympathiepunkte sammeln, indem man erzählt, was einem gefällt an der Stelle. Man kann Ziele nennen, die man im Leben hat oder seriöse Fotos einstellen. Natürlich kann es mal passieren, dass ein Freund von einem Freund ein peinliches Foto von einem hochlädt, sei es aus Unbedarftheit oder um einem schaden zu wollen. In diesem Fall sollte man versuchen die betreffende Person zu kontaktieren um das Foto löschen zu lassen. Auch bieten alle Plattformen Funktionen an, um Fotos zu melden, die einem unangenehm sind.

Was sagt der Datenschutz?

Wer hat denn jetzt eigentlich Schuld an der Misere? Der Gesetzgeber? Die Plattformen? Die Arbeitgeber? Die Frage ist eigentlich egal, denn wer nicht zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird, weiß in der Regel gar nicht warum. Deshalb sollte sich jeder klarmachen, dass er Spuren hinterlässt wenn er sich im Internet bewegt. Welche das sind und wie sie sich äußern kann jeder Nutzer aktiv steuern.

 
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Online Marketing in Eventagenturen
1. Einleitung

Webseiten – sie sind in der heutigen Zeit aus modernen Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Diese werden schon längst nicht mehr als bloße Unternehmensdarstellung benutzt, sondern beinhalten vielmehr komplexe Shopsysteme sowie moderne Unterhaltungsprogramme.

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Online Marketing in Eventagenturen
2. Online-Marketing im Unternehmen

2.1 Definition des Online-Marketings

Unter Online-Marketing, einem Teilgebiet der Kommunikationspolitik, versteht man alle Maßnahmen, die zur Optimierung der eigenen Internetpräsenz und der Steigerung des Bekanntheitsgrades beitragen. Außerdem zählt jegliche Werbung, die im Internet veröffentlicht wird unter das Gebiet des Online-Marketing. Zentrales Merkmal der Onlinekommunikation ist, dass Sender und Empfänger unmittelbar miteinander kommunizieren können. Read more…

 
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Online Marketing in Eventagenturen
3. Ein Online-Event kreieren

3.1 Warum Onlineevents?

Wie bei jedem anderen Event muss auch im Internet eine Zielgruppe definiert werden, bevor mit der Planung eines Onlineportals begonnen werden kann. Eventagenturen benutzen das Internet, um auf ihre Angebote und Fähigkeiten hinzuweisen und um Kunden für reale Events zu gewinnen. Heutzutage können so gut wie alle Dinge des täglichen Lebens online erledigt werden: Read more…

 
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