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Myths in Project Management
4. Conclusion

Considering all these myths and facts one can say that a recipe which guarantees the success of a project does not exist. But there are many ways to identify myths and risks which cause failures. Even the most perfect project planner cannot give a 100 percent guarantee that the project is successful because of unexpected events like natural disasters which could destroy the whole infrastructure of a company and could make the execution of the project impossible. Read more…

 
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Mythen im Projektmanagement

Der Begriff „Projektmanagement“ geht davon aus, dass ein Projekt zwangsläufig erfolgreich sein muss. Trotzdem tummeln sich viele Mythen im Projektmanagement. Klar, jede Art von strukturierter Arbeit im Team ist immer besser, als kopflose Einzelaktionen. Jedoch ist dies noch lange kein Erfolgsgarant.

Myths in Project ManagementEins ist klar: Ohne Projektmanagement wird ein Projekt auf jeden Fall scheitern, aber die umgekehrte Annahme, nämlich dass ein Projekt mit Projektmanagement gelingt, ist zu kurz gedacht. Es gibt viele Gründe warum ein Projekt scheitern kann. Einer ist, dass Manager oft denken, dass sie etwas richtig machen und sich dabei auf ein Mythos berufen. Oft wird das eigene Handeln nicht kritisch hinterfragt und es werden keine empirischen Daten herangezogen, die eigene Annahmen unterstützen könnten.

Warum gibt es so viele Mythen im Projektmanagement?

Warum bemerken viele Projektmanager eigene Fehler nicht? Das Problem im Projektmanagement ist, dass es eine sehr junge akademische Disziplin ist. Die ersten Projektmanagement-Werkzeuge wurden in den 50ern entwickelt. Es gibt also noch nicht allzu viele Referenzpunkte wie in anderen wissenschaftlichen Bereichen, wo schon seit ein paar hundert Jahren Daten gesammelt und ausgewertet werden. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Oft ist es auch so, dass Fehler einfach nur nicht bemerkt werden, weil der schlimmste anzunehmende Fall eben nicht eintritt. So ist es zum Beispiel so, dass ein Projekt gelingt, obwohl im Budget keinerlei Risikomanagement einkalkuliert wurde. Das geht solange gut, wie alle Kunden brav ihre Rechnungen bezahlen und auch sonst nichts Unerwartetes geschieht. Sobald jedoch irgendwo eine Zahlung ausfällt, dann kann das ganze Kartenhaus in sich zusammenfallen. Dies kann alles verhindert werden, indem die richtigen Techniken und das richtige Risikomanagement angewandt werden.

Mögliche Mythen im Projektmanagement sind:

Zeitplanung

Fast jedes Projekt gerät am Ende unter Zeitdruck. Dabei spielt es keine Rolle ob das Projekt ein neues Konzept hat oder schon viele Male durchgeführt wurde. Deshalb ist es so wichtig eine gute Zeitplanung zu haben in welcher Puffer eingebaut werden. Man sollte seine Zeitplanung immer so kalkulieren, dass es auch beim Worst Case nicht zu Zeitdruck kommt.

Planung und Machbarkeit

Normalerweise zieht ein Kunde eine gut strukturierte Projektplanung einer weniger gut struktierten Projektplanung vor. Es ist eben schick, wenn dem Kunden hunderte von Einzelbausteinen präsentiert werden. Dies sieht so aus, als hätte man die Lage im Griff. Dies ist im Grunde genommen auch nicht schlimm, jedoch kann eine zu genaue Planung dazu führen, dass das Projekt nicht mehr flexibel ist falls mal etwas schief geht. Wenn jede Kleinigkeit auf die Stunde genau geplant ist, dann darf es keine Verspätungen geben, denn sonst fällt die komplette Planung in sich zusammen. Oftmals es besser eine flexiblere Lösung zu suchen.

Der Faktor Mensch

Menschen sind keine Maschinen! Dieses Bild passt leider nur allzu oft nicht in die Vorstellung von Projektmanagern. Mitarbeiter haben stets ihre Aufgaben in einem vorgegeben Zeitrahmen zu erfüllen. Oft geraten Projekte ins taumeln, weil es zwischenmenschlich nicht klappt im Prejektteam. Dafür ist jedoch meist kein Baustein im Projektplan vorgesehen, da davon ausgegangen wird, dass Mitarbeiter emotionslos ihre Aufgaben erfüllen. Dem ist jedoch nicht so. Es ist wichtig, dass ein Projektteam aus heterogenen Mitgliedern besteht, damit viele unterschiedliche Ideen das Ziel verbessern können. Dabei sind Konflikte aber vorprogrammiert. Diese müssen mit einem guten Konfliktmanagement angesprochen und behoben werden. Auf gar keinen Fall unter den Tisch kehren! Nur wenn der Faktor Mensch in der Projektstruktur hinreichend berücksichtigt wird, steigt die Chance auf Projekterfolg.

Wiederholung funktioniert immer!

Was einmal klappt, das klappt auch morgen wieder. So denken viele Projektmanager und holen für das Sommerfest 2010 einfach die Pläne von 2009 wieder aus der Schublade. Dies ist grundsätzlich richtig, jedoch müssen bei jedem schon bestehenden Konzept immer sämtliche Bedingungen miteinfließen, die sich geändert haben könnten. Um beim Beispiel Sommerfest zu bleiben kann es dieses Jahr z. B. wegen der Fussball-WM erheblich andere Anforderungen der Besucher geben als letztes Jahr. Diese müssen berücksichtigt werden, und das Konzept muss entsprechend abgeändert werden, damit das Projekt ein Erfolg wird.

Mit genügend Daten und ein bisschen Menschenverstand kann aber jedes Projekt ein Erfolg werden. Ein Projektleiter muss seine Mitarbeiter immer dazu motivieren kritisch über jede Handlung nachzudenken. Dann können auch viele Mythen im Projektmanagement vermieden werden.

Weiterführende Informationen (englisch) zu dem Thema gibt es hier:
Myths in Project Management

Natürlich kann die Liste der Mythen im Projektmanagement gerne im Kommentarfeld ergänzt werden.

Foto: © Inna Pommeranz / PIXELIO

 
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Zensur! – Google China zieht nach Hongkong um!

Es ist soweit. Nachdem Google vor zwei Monaten angekündigt hat, sich aus dem chinesischen Markt zurückzuziehen, hat Google nun erste Konsequenzen wahrgemacht.

Zensur! - Google China zieht nach Hongkong um!

Dem Focus zufolge hat Google am Montagabend, 22.03.2010, seine chinesische Domain Google.cn auf Google.com.hk umgeleitet. Damit reagiert Google auf vermeintliche Hackerangriffe von chinesischen Behörden im Januar.

Sieg für die Meinungsfreiheit…

…oder Reaktionen ohne Effekt? Das wird in den kommenden Wochen und Monaten die Diskussion sein. Google hatte ohnehin keinen sehr großen Marktanteil in China, da die staatliche Suchmaschine Baidu eine zu hohe Machtstellung hat. Kritiker gehen sogar soweit und sagen, dass sich Google zurückzieht, da der chinesische Markt schlecht zugänglich ist und sie „nur“ 30% Marktanteil hätten. Aber macht Yahoo auch seine Webseite in Deutschland dicht, nur weil sie nur 5% Marktanteil haben? Natürlich nicht. Also kann man vielleicht wirklich davon ausgehen, dass politische und demokratische Tendenzen mehr Ausschlag geben als monetäre Gesichtspunkte.

Wie es weitergeht wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Ich bin gespannt.

In diesem Sinne: Don’t be evil!

P.S.: Ein Netter Artikel von Andreas über das Thema: Google zieht sich mit Hong Kong aus der PR-Affäre

 
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Erdbeben in Haiti – Vorsicht vor Web-Betrügern!

Es ist wieder soweit. Irgendwo auf der Welt leiden Menschen und – wie könnte es anders sein – eine Menge Betrüger sind wieder unterwegs um das Mitleid der Menschen auszunutzen.

Spenden für die Opfer von Haiti - Web-Betrug

Piraten des Mitgefühls sind auf Beutezug und verteilen wieder massenhaft Spam-Emails an Ahnungslose Bürger. Dabei hoffen sie darauf das Mitgefühl von gutgläubigen Menschen ausnutzen zu können um so Geld zu verdienen.

Erlogene Einzelschicksale

Die Masche ist einfach: Der Emailbetreff lautet: „Hilfe für Haiti-Opfer“ und im Inhalt wird ein Einzelschicksal beschrieben, welches einem die Tränen in die Augen jagt. Meistens handelt es sich um ein kleines Mädchen, das seine Eltern verloren hat und nun nicht weiß wo sie hin soll. Das Ganze wird dann noch hübsch verpackt und unter dem Namen einer echten Hilfsorganisation verschickt damit die Email authentisch wirkt. Am Ende findet man dann eine Kontonummer für ein Konto auf irgendeiner Pazifikinsel, wo man ganz dringend Geld hin überweisen soll.

Suchmaschinenoptimierung wird auch genutzt

„Wer die Techniken der Suchmaschinenoptimierung (SEO) beherrscht ist klar im Vorteil.“ Das denken sich auch die Betrüger und manipulieren gezielt die Suchergebnisse von Google, um mit einschlägigen Suchbegriffen in die Top10 der Ergebnissseiten zu kommen. Wer auf diese Seiten klickt wird auf andere Betrügerseiten weitergeleitet, wo einem Fake-Virenprogramme verkauft werden sollen.

Den kritschen Blick schärfen

Da die Betrüger meistens irgendwo im Ausland auf entfernten Inseln sitzen ganz man rechtlich kaum dagegen vorgehen. Hier hilft wieder mal nur: Bei jeder Email, die im Briefkasten landet muss kritisch hinterfragt werden, ob der Absender nachvollziehbar ist. Auf gar keinen Fall auf irgendwelche Links klicken, die in der Email vorhanden sind.

Traurig aber wahr

Es ist jedesmal unglaublich traurig, wenn eine solche Katastrohe geschieht, aber noch trauriger ist es, dass es Menschen gibt, die das Leid der Opfer für ihre betrügerischen Machenschaften ausnutzen um sich selber zu bereichern.

 
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Google’s main brands in a McKinsey / GE Matrix
1. Introduction

According to the list FT Global 500 from the Financial Times, Google is worldwide on position 39 from the companies listed in the stock exchange (Financial Times, 2009). Google was founded in 1998 by the software engineers Larry Page and Sergei Brin. Nowadays, only 12 years later, it has grown to one of the greatest international companies which has a huge influence on the daily life in industrial nations. Furthermore with 66 billion US-Dollars Google is the most valuable brand in the world. They started with a search engine which has pushed the former competition like AltaVista out of business. Read more…

 
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Google’s main brands in a McKinsey / GE Matrix
2. Google’s main brand / McKinsey GE Matrix

2.1 Search Engine

The heart of Google is still the search engine. It started in 1998 and nowadays it has a market share of almost 90% in Europe and about 60% in the USA. The main competitions of this search engine are Yahoo and Microsoft Bing. Yahoo has 21% of market share in the USA and 3% in Europe. Bing has 10% in the USA and 3% in Europe as well. There are many other small search engines which either use the database of one of the three market leaders or have a market share of less than 1%. Read more…

 
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Google’s main brands in a McKinsey / GE Matrix
3. Portfolio analysis via matrices in the 21st century

3.1 Why portfolio analysis?

Tools like the McKinsey model or the Boston Consulting Group model are created to make things easier. Managers use them to structure the brands of a company in order to make decisions about whether it is worth investing in those products or if it is better to withdraw them. But they always do this carefully with an analytical mind. One can say that these models are only the starting point for further research. It is useful to compare all brands within the business with each other to see the strengths and weaknesses of the company. A problem within portfolio models is that the results are never objective and can be manipulated. Who defines for example whether a market is attractive? Different managers might have different opinions whether a brand is still a “cash cow” or already a “dog”. The results are very vague and always need many other analytics (Doyle and Stern, 2006, p.107-113). Read more…

 
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Google’s main brands in a McKinsey / GE Matrix
4. Conclusion

McKinsey matrix was created for further specifications of the BCG matrix. There are fewer limitations, so the overview of the brand portfolio is better. But nevertheless there are still limitations which you can only avoid by more specifications. But this is exactly the contradiction. Portfolio analysis is developed to make things easier, with the result that the analysis is inexact and needs more research (Doyle and Stern, 2006, p.110). Read more…

 
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Google hasst dich! Und du bist schuld!

Du bist Webdesigner? Aber niemand weiß davon?
Du hast einen Online-Shop? Aber keine Kunden?
Du bist Fotograf? Aber niemand kennt deine Bilder?

Dann hast du wahrscheinlich den Großteil meiner Tipps beachtet. Mit diesen 10 Tipps wirst du nämlich garantiert in keiner einzigen Suchmaschine auftauchen!

1. Keywords möglichst weit streuen
Versuche dich einfach auf möglichst viele Keywords zu konzentrieren. Mache eine Liste von 500 Wörtern, die auf dein Business zutreffen und füge sie alle in deine Webseite ein. Damit landest du garantiert nicht unter den Top10 einer Ergebnisseite in den Suchmaschinen, aber immerhin findet man dich jetzt mit 500 Wörtern auf Seite 10. Toll, oder?

2. Titel der Webseite
Der Webseitentitel sollte am Besten bei jeder HTML-Seite gleich sein. Ganz besonders wichtig ist hier, dass der Besucher mit „Willkommen auf meiner Webseite“ begrüßt wird. Auf diese Art wird man auch garantiert bei Google gefunden – wenn jemand nach „Willkommen“ sucht. Schreib bloß nichts in den Titel, was auf deine Branche hinweisen könnte, sonst wirst du am Ende doch noch gefunden! Noch ein Geheimtipp: „Untitled document“ hat auch kaum jemand. Damit wirst du auch gefunden.

3. Zielgruppe offen lassen
Es gibt 6,5 Milliarden Menschen. Warum nicht einfach an alle verkaufen? Dann steigert man den Umsatz kräftig. Wer sich auf Zielgruppen konzentriert hat bloß keine Ahnung, wie sein ALLES-IN-EINS-PRODUKT erfolgreich an die ganze Welt verkauft werden kann. Warum nicht einfach die Webseite auf Rumänisch übersetzen lassen? Vielleicht kommt demnächst auch von dort jemand bei dir vorbei…

4. Text, Grafik und Flash
Damit die Suchmaschinen wirklich gar keine Chance haben dich zu finden, solltest du sämtliche Texte möglichst in Grafiken anbieten oder komplizierte Flash-Videos vom Profi erstellen lassen. Bei Flash hast du den Vorteil, dass du auch noch schön viel lauten Sound einbinden kannst. Damit schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Nicht nur die Suchmaschinenrobots hauen ab, sondern die echten Menschen auch.

5. Slogans und Marketing
Ja, das ist das Marketing von heute! Das ALLES-IN-EINS-PRODUKT muss natürlich auch noch kräftig beworben werden. Also bloß keinen Platz verschwenden und Infos in den Text und die Überschriften stecken, sondern stattdessen sich ein paar flotte Slogans ausdenken: „Noch reicher mit uns! Wir sind die Besten! Wir können alles! Service von A-Z!“ Solche Sprüche kommen immer gut und locken dem Kunden von heute garantiert – keinen Cent mehr aus der Tasche.

6. Dateinamen
Schnell die Fotos von der Digi-Cam hochgeladen? Sehr gut! Dann können Besucher von der Google Bildersuche ab jetzt nach deinen Fotos unter „DSC00178.jpg“ suchen. Anders werden Bilder mit diesen Dateinamen wohl nie gefunden. Aber auch Webseiten, die „seite14.html“ heißen stehen bei Google ganz hoch im Kurs. Umso besser, wenn der Titel der Webseite dann auch „Seite14“ ist. Dann werden die Keywords wenigstens konsequent genutzt.

7. Dokumentstruktur immer schön verschachteln
Die Benutzer können ruhig suchen! Und das am besten in mindestens 10 tief ineinander verschachtelten Ebenen, die auch möglichst wenig aussagekräftige Namen haben: www.beispiel.de/kategorie7/unterkategorie9/haupt/produkte-a-d/006.html. Wer nicht vernünftig sucht, ist es sowieso nicht wert deine Produkte zu finden. Nur die wahren Fans machen sich die Mühe alle Ebenen auswendig zu lernen und die dürfen dann auch bei dir kaufen.

8. Startseite und Weiterleitungen
Hast du auch an die Startseite gedacht, wo du per aufwendigen Eingangsflash nach wenigen Sekunden den Besucher auf irgendeine andere Seite weiterleitest? Sehr gut, denn das ist besonders wichtig, weil jeder Besucher es liebt, wenn sich auf einmal die Seite verändert. Wenn du ganz raffiniert bist, kannst du auch mittels JavaScript die Browsergröße des Anwenders verändern oder einfach die Titelleiste wegmachen. Weiter so! Du bist auf dem richtigen Weg!

9. Unsichtbare Keywords
Ganz wichtig ist das die Liste mit den 500 oben genannten Keywords auch häufig genug vorkommt, ohne dass es die bösen Besucher sehen. Ganz nützlich sind hier zum Beispiel 1×1 Pixel-Frames, wo diese Keywords mehrfach reinkopiert werden. Wenn dir das noch nicht reicht, dann kannst du die gleichen Keywords auch mit weißer Schrift auf weißem Hintergrund mehrfach in die normalen Seiten kopieren. Falls dann ein Robot vorbeikommt, fällt er ganz bestimmt darauf rein und nimmt dich in seinen Index auf!

10. Geheimhaltung
Dein kleines Geheimnis mit dem ALLES-IN-EINS-PRODUKT sollte auch deins bleiben. Also erzähl bloß keinem von deiner Webseite und versuch schon gar nicht Links von irgendwem zu bekommen. Falls dich doch einmal jemand verlinken sollte, schreib ihm einfach eine Abmahnung. Das kommt immer gut!

SO! Wenn all diese Tipps und Tricks beachtet wurden wird dich garantiert keiner im Internet finden. Genau jetzt kommt der Punkt wo du dir von lustigen Blinkebannern SUCHMASCHINENEINTRÄGE kaufen kannst. „Deine Website in 1 Million Suchmaschinen“ klingt seriös, oder? Na dann los! Die 59 Euro können doch ruhig investiert werden…

Ein paar Tipps wie man es am Ende doch noch richtig macht, gibt es übrigens hier: 10 Tipps für Suchmaschinenoptimierung

Falls noch jemand einen heißen Tipp hat, wie man sich am besten die Suchmaschinen vom Hals hält, kann er ihn gerne hier posten… :-)

 
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Online Wörterbuch PONS und penetrante Sound-Werbung

Marketing Selbstmord durch übertriebene Werbung

„Haaaatschi!!!!!“, dröhnte es heute Morgen aus meinen Lautsprechern. Ich bin vor Schreck zusammengezuckt, da ich meine Lautsprecher wegen des gestrigen Silvesterabends noch ein bisschen lauter hatte als normal.

Ich musste ein bisschen suchen, bis ich die Ursache dieses Lärms entdeckt hatte: Ein neuer Werbebanner für eine Kopfschmerztablette eines bekannten Pharmakonzerns auf der Webseite meines Lieblingsonlinewörterbuches. Zum Glück haben die Macher des Banners auch gleich eines „Ton-aus Button“ integriert. Lustigerweise funktioniert der aber nicht. So hallte nun alle 5 Sekunden immer das Gleiche Hatschi aus meinen Boxen. Unglaublich!

Service durch Werbung finanziert

Welcher kluge Online-Marketingmanager hat sich das wohl ausgedacht? Klar, es ist bekannt, dass PONS dem Duden den Krieg angesagt hat und deshalb alle seine Services gratis zur Verfügung stellt. Deshalb kann ich auch sehr gut damit leben, dass überall auf der Webseite blinkende Banner vom Wesentlichen ablenken. PONS muss ja schließlich auch Geld verdienen. Obendrein ist die Qualität dieses kostenlosen Online-Wörterbuches sehr hoch. Aber das geht zu weit!

Sound in Werbebannern?!?

Sound in Webseiten war in den Anfängen des WWW mal für kurze Zeit „in“, da jeder Webdesigner zeigen konnte, was er wirklich drauf hat. Aber spätestens seit dem Aufkommen des Web 2.0 ist es ein absolutes No-Go Sound in Webseiten zu integrieren, dass es die Besucher einfach nur stört. Wer findet es denn wirklich noch innovativ, wenn beim Öffnen einer Webseite eine schöne Hintergrundmelodie vor sich hin dudelt? Der Durchschnittsinternetbesucher klickt heutzutage innerhalb weniger Sekunden diese Webseite weg und geht zur Konkurrenz.

PONS ist nicht konkurrenzlos

Jetzt mag man vielleicht sagen, dass PONS ja schon einen recht guten Service bietet, und deshalb sich solche Fehler erlauben kann, da die Besucher so oder so auf die Webseite kommen. Aber ist das wirklich so? Nein. Denn auch Leo.org bietet zumindest im englischen Bereich ein sehr gutes kostenloses Online-Wörterbuch an. In einigen Aspekten ist es sogar besser. Meine intuitive Reaktion heute Morgen war, dass ich die PONS-Webseite geschlossen habe und die LEO.org Webseite geöffnet habe. Das kann unmöglich von den Marketingmanagern von PONS gewollt sein. Das Ziel einer Webseite muss ja schließlich sein, Besucher so lange wie möglich an die Seite zu „fesseln“.

Online-Marketing Grundsatz: Intuitives Verhalten im Web beachten!

Ich werde natürlich nicht sofort dauerhaft wechseln, da ich bei Übersetzungen sowieso immer mehrere Versionen überprüfe, aber es kann durchaus möglich sein, dass ich, ohne dass es mir bewusst ist, mehr auf LEO.org zurückgreife, als auf PONS. Wenn ich vorher vielleicht PONS und LEO.org im Verhältnis 70:30 genutzt habe, dann kann es sich jetzt vielleicht zu 60:40 oder noch schlimmer ändern. Für mich persönlich sind das so kleine Änderungen, dass ich sie nicht wahrnehme, aber für PONS könnte dies bedeuten, dass sie im Durchschnitt 10% weniger Besucher haben. Das sind dann auch dementsprechend weniger Werbeeinnahmen, die sie durch höhere Werbepreise wieder kompensieren müssen. Alles in Allem kann es gut möglich sein, dass sich PONS hier ein gewaltiges Eigentor schießt, da es in den letzten Monaten immer schlimmer geworden ist mit der Werbung und die Nutzer das merken und mit Wegbleiben abstrafen.

Fall ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt, dann schreibt sie hier doch nieder… :-)

 
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