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Profillinks in Foren – Mit ein paar Euro zum Erfolg?

Sicher ist es nichts Neues:

Im Internet geistern jede Menge Anbieter herum, die einem versprechen in kürzester Zeit „Nummer 1 bei Google“ zu werden. Und das alles mithilfe von Profillinks in Foren -auch Forenspam genannt- die für ein paar Euro verkauft werden. Meistens handelt es sich dabei sogar gleich um ein paar hundert bis zu ein paar tausend Links.

Über Nacht zum Erfolg?

Jeder sollte sich hier objektiv die Frage, ob sich das nicht schon rumgesprochen hätte, wenn es so einfach wäre reich zu werden. Die Wahrheit ist, dass der Google-Algorythmus mittlerweile diesen Forenlinks kaum noch Beachtung im Ranking schenkt, und diese Links auch entsprechend kaum was wert sind. Aber man hat ja auch KAUM etwas bezahlt. Von daher…?!?

Nichtbeachtung oder Rauswurf aus dem Google-Index?

Oft wird in vielen Beiträgen Panik verbreitet, dass man durch diese Linkbuilding-Methode aus dem Google-Index fliegen kann. Jedoch ist das meiner Meinung nach oft nur Panikmache, da Google, respektive Matt Cutts, selber oft gesagt hat, dass niemand aus dem Index fliegt, der ansonsten eine saubere White-Hat Webseite pflegt. Im ungünstigsten Fall werden die meisten der Forenlinks einfach nicht beachtet und fließen auch nicht mit in das Google-Ranking ein. Bis man abgestraft wird muss man also schon unglaublich viel spammen. Und dann hat man es auch verdient… 😉

Ausgewogene SEO-Strategie

Eigene Test haben ergeben, dass Profillinks in Foren eben doch einen kleinen Rankingeffekt haben, und es sich deshalb durchaus lohnen kann 30€ oder ein bisschen mehr in diese Art des Linkbuildings zu investieren. Jedoch sollte dabei beachtet werden, dass man insgesamt ein sehr ausgewogene Linkbuilding-Strategie verfolgt. „Nummer 1 bei Google“ funktioniert nur damit nämlich auf gar keinen Fall. Die Profillinks in Foren können jedoch Unterseiten anlinken und somit die Domain insgesamt stützen, während die wirklich wertvollen Links von bspw. Kunden und Lieferanten die Startseite ansteuern. So wird ein insgesamt rundes Bild von der Webseite geschaffen und abgestraft wird man auch nicht.

Also gilt wie so oft im Leben: Die richtige Mischung macht´s! Und bloß nicht übertreiben!

 
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Tutorial: Google Display Ad-Builder

Kinderleicht kleine Werbeanzeigen erstellen.

Mit dem Display Ad-Builder können innerhalb des Google-Adwords Konto spielend und in nur wenigen Minuten echt tolle Anzeigen erstellt werden. Benötigt wird lediglich ein bereits aktiviertes Adwords-Konto. Auf diese Art und Weise heben Sie sich in Ihren Adwords-Kampagnen klar von der Konkurrenz ab.

Und so gehts:

Google Adwords Display Ad Builder

1. Auf Ihrer persönlichen Adwords-Startseite wählen Sie in der obrigen Leiste den Menupunkt „Kampagnen“.

2. Auf der nächsten Seite sehen Sie in der Bildschirmmitte über der Grafik vier Reiter. Wählen Sie „Anzeigen“.

3. Unterhalb der Grafik erscheint ein Aufklappmenu mit der Aufschrift „neue Anzeige“. Klicken Sie auf den Button.

4. Nachdem sich das nächste Menu geöffnet hat, wählen Sie die Option „Tool zur Erstellung von Displayanzeigen.

Und schon können Sie loslegen kreative Banner zu erstellen. Google bietet Ihnen auf der Folgeseite eine ganze Menge Standardvorlagen an. In der linken Spalte können Sie die Kategorie wechseln. Den Standardvorlagen sind zwar gewisse Grenzen gesetzt, jedoch können in den meisten Bannern eigene Grafiken integriert werden. Zum Beispiel können Sie mit Leichtigkeit Ihr Firmenlogo oder ein Produktfoto einfügen.

Damit lässt sich doch was anfangen, oder?

 
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Bei Google „Google“ suchen – Die Wahrheit über Generation Google

Neulich hat Google seine neuesten Statistiken zum Suchvolumen verschiedener Begriffe veröffentlicht. Das Ergebnis war wie erwartet erschreckend.

Google sucht Google

Im Jahre 2010 waren die häufigsten Suchbegriffe nicht etwa Begriffe, die etwas mit Informationsbeschaffung zu tun haben; nein, es waren schlicht und ergreifend Online-Communities, die am häufigsten gesucht wurden.

Hier das Google-Ranking der häufigsten Suchbegriffe:

1. facebook
2. youtube
3. berlin
4. ebay
5. google
6. wetter
7. tv
8. gmx
9. you
10. test

Suchschlitz als Browserzeile

Anscheinend gibt also ein Großteil der Internetnutzer bekannte Webseiten gar nicht mehr in die Browserzeile ein, sondern benutzt den Google-Suchschlitz als Browserzeile. Dabei werden TLD-Endungen oder das Präfix www völlig außer Acht gelassen. Es wird einfach nur das Haupt-Keyword des Markennamens als Suchbegriff genutzt. Das Ganze wird gemacht, obwohl es eigentlich mindestens ein Klick mehr ist, als über die Browserzeile, in welcher bei schon besuchten Seiten die Autofill-Funktion auch eingesetzt werden kann. Wer zum Beispiel Facebook besuchen will, der gibt „Facebook“ in den Google-Suchschlitz ein und klickt dann -ohne darüber nachzudenken- auf das erste Ergebnis und landet auf Facebook.

Faulheit oder Dummheit?

Ich möchte niemandem unterstellen, dass er dumm sei, aber trotzdem ist mir auch bei eigenen Beobachtungen mit Freunden, Verwandten und Kollegen aufgefallen, dass viele Menschen, die sich nicht beruflich mit dem Thema Internet beschäftigen, gar nicht mehr wissen, was überhaupt eine URL ist, und wofür die Browserzeile eigentlich dient.

Dies kann mitunter sogar gefährlich werden, nämlich dann, wenn die eigene Webseite NICHT mit dem eigenen Markennamen auf Platz 1 rankt. Ein Beispiel zum schmunzeln hatte ich neulich. Nachdem ich für einen Bekannten eine Webseite erstellt hatte, gab ich ihm die neue Domain durch:

www.Beispiel-Domain.de

Dumm bloß, dass diese Domain -weil neu- noch nicht im Google-Index war. Kurze Zeit später rief er mich an und fragte mich, warum seine Webseite so komisch aussehen würde. Was war passier? Er hatte einfach die URL in Googles Suchschlitz eingegeben anstatt in die Browserzeile. Und das erste Ergebnis, welches er angeklickt hat, war natürlich eine andere Webseite.

Sicher, das mag ein Extremfall sein, aber ich denke trotzdem, dass sich die angeblich so aufgeklärte „Generation Google“ generell zu wenig mit dem Thema „Wie funktioniert das Internet?“ beschäftigt. Die Architekur des Internets scheint vielen gar nicht mehr bewusst zu sein und so entstehen Netze im Netz. Der Durchschnittsnutzer befindet sich eigentlich den ganzen Tag nur auf 3-4 Webseiten: Google, Facebook, YouTube und sein Emailprovider. Mal sehen wie diese Entwicklung weitergeht…

Das Erschreckende ist jedoch, dass der Begriff „Google“ beim Google-Ranking auf Platz 5 steht. Wer auch immer bei Google nach „Google“ sucht, weiß hoffentlich was er tut. Wenn nicht…?!?

Was denkst du dazu? Sollte ein Nutzer wissen was er tut, oder reicht es von ein paar großen Webseiten geführt zu werden?

 
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Google Street View – Vorteile und Nachteile im Überblick

Google Street View ist da – jetzt schon seit über einem Monat. Und die Diskussionen eben nicht ab. Die Befürworter halten es für DIE Innovation des 21. Jahrhunderts, die Gegner sehen sich in ihrer Freiheit eingeschränkt.

Google Street View LogoDamit euch zu Hause der Einstieg in eine angeregte Diskussion gelingt, habe ich unten einmal die Vorteile von Google Street View und die Nachteile zusammengestellt. Etwas ausführlicher über die Vorteile von Google Street View habe ich bereits im Mai im Artikel Vorteile von Google Street View berichtet. Nun stelle ich die Vorteile und die Nachteile von Google Street View hier noch einmal gegenüber. (Ich bin weiterhin auf der Befürworterseite…)

Vorteile von Google Street View

– bei der Reiseplanung kann sich die Umgebung vorher angeschaut werden
– bei der Autonavigation kann sich an einem konkreten Haus orientiert werden, anstatt Straßennamen zu suchen
– der Großmutter kann gezeigt werden, wo man im Urlaub war
– bei Immobilienkäufen kann sich über die Wohnlage informiert werden
– nettes „Spielzeug“ für zwischendurch
– Zustand oder breite der Straße kann überprüft werden (zugänglich für LKW?)
– Sehenswürdigkeiten, Museen und Hotels werden leicht gefunden

Nachteile von Google Street View

– die Streetview-Kamera fotografiert in 3 Meter Höhe mehr als das normale Auge sieht
– Angst vor Einbrüchen durch einfachen Zugriff auf Bilder lukrativer Objekte
– Persönlichkeitseinschränkungen durch Verknüpfung von Daten
– nicht alle Gesichter und Nummernschilder sind verpixelt

Die Befürworter betonen außerdem, dass Satellitenansichten vieler Grundstücke schon seit Jahren im Netz sind und dass sich gegen einen ähnlichen Anbieter von hochauflösenden Karten Sightwalk auch niemand beschwert habe. Zumeist aus Unwissenheit oder Desinteresse. Es werde von den konservativen Medien die gute alte „German Angst“ geschürt.

Die Kritiker hingegen sehen sich massiv in ihren Persönlichkeitsrechten eingeschränkt und widerlegen viele Vorteile von Google Street View mit dem Argument, dass ihr Privathaushalt keinerlei Wehrwert für den Internetnutzer bietet. Es sei einfach zu akzeptieren, wenn sein Eigentum nicht im Internet zu sehen sein soll.

Letztendlich muss jeder für sich entscheiden, wie die Vor- und Nachteile gewichtet werden. Ich jedenfalls halte es weiterhin für eine sinnvolle Innovation von Google, die einem das Leben in vielerlei Hinsicht vereinfacht.

Was meinst du? Schreib doch deine Meinung ins Kommentarfeld!

 
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Online-Shops: Vertrauen schafft Umsatz!

Was denkt ein potentieller Kunde während eines Bestellvorgangs im Internet?

– Sind meine Kreditkartendaten sicher?
– Was passiert mit meiner Email-Adresse?
– Kommt die Ware auch wirklich an?
– Wird mir auch das Richtige geschickt?
– Wenn nicht, habe ich die Chance zum Umtausch?

All diese Zweifel sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Manchmal ruft ein potentieller Kunde an und erkundigt sich nach der Firma. Aber in den allermeistens Fällen wird er wohl in den weiten des WWW spurlos verschwinden wenn er Zweifel an der Seriösität des Online-Shops hat, und wir werden niemals erfahren warum der Kaufvorgang abgebrochen wurde. Also: Wie kann dem Kunden jeglicher Zweifel genommen werden, dass er eventuell übers Ohr gehauen werden kann? Denn viele Menschen haben immer noch zu wenig Erfahrung mit Online-Käufen und müssen entsprechend durch den Prozess geführt werden.

Informationen gegen Mißtrauen

Die meisten Besucher Ihrer Webseite kennen Sie nicht. Sie selber wissen, dass Sie ein seriöser Händler sind, aber woher soll das denn ein potentieller Kunde wissen, der zum ersten Mal auf Ihrer Webseite gelandet ist? Um das Eis zu brechen sollte Ihre Anschrift und Ihre Telefonnummer leicht zugänglich sein, z.B. als Fußnote. So werden Sie zumindest schon einmal rechtlich auffindbar. Niemand kauft gerne bei einer Briefkastenfirma auf den Fidschi-Inseln, aber schon eher bei Elektro-Müller aus Musterdorf.

Denken Sie daran, dass -obwohl bei Online-Geschäften mittlerweile Standard- viele Menschen noch nie etwas von Paypal gehört haben. Es gibt immer noch viele Menschen, die Bezahlung per Nachnahme bevorzugen, da so das haptische Erlebnis des Supermarktes „Geld gegen Ware“ imitiert wird. Obwohl es für den Kunden ungleich teurer ist, sollte es dennoch zumindest angeboten werden. Vorkasse löst oft ein ungutes Gefühl aus. Auch wenn die Option Nachnahme letzen Endes nicht vom Kunden gewählt wird, so gibt sie doch ein kleines Gefühl der Sicherheit (Ich könnte, wenn ich wollte).

Auch wenn es selbstverständlich scheint: Schreiben Sie auf der Verkaufsseite, dass die Kundendaten, insbesondere Kreditkartendaten und Email, sicher bei Ihnen aufgehoben sind und auf gar keinen Fall an Dritte weitergegeben werden. In Zeiten wo in der Presse täglich von Phishing-Attaken berichtet wird, sind unerfahrene User sehr skeptisch, Daten herauszugeben.

Falls Sie an einem Käuferschutzprogramm wie Trusted Shops teilnehmen sollten, dann macht es Sinn deren Logos in Ihre Webseite zu integrieren. So zeigen Sie, dass Sie ein überprüfter Online-Händler sind.

Informieren Sie den Kunden VOR dem Kauf darüber, was NACH dem Kauf geschieht. Sind noch Aktionen erforderlich? Wie lange dauert der Versand? Was passiert bei beschädigten oder falsch gelieferten Produkten? Lassen Sie den Kunden über nichts im Unklaren.

Das oberste Prinzip lautet: Der Kunde muss sich wohlfühlen beim Online-Shopping. Denken Sie auch daran, was Sie selber erwarten bei einer vertrauenswürdigen Webseite.

Wenn all diese kleinen Tipps befolgt werden, dann sind Sie dem Ziel ein vertrauensvoller Online-Händler zu werden schon einen Schritt näher. Mit Sicherheit gibt es noch viele weitere Tipps, die gerne im Kommentarfeld gepostet werden dürfen…

 
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Gratis Online-Marketing E-Book

  • Warum haben manche Firmen mehr Erfolg im Internet als andere?
  • Welche wissenschaftlichen Grundlagen gibt es für diesen Erfolg?
  • Welche wichtigen Werkzeuge sind unerlässlich für eine erfolgreiche Online-Marketingstrategie?
  • Wie kann Offline- mit Online-Marketing sinnvoll verknüpft werden?
Diese Fragen und noch vieles mehr beantworte ich in meiner wissenschaftlichen Abhandlung mit dem Titel:
„A study of Marketing and Online-Marketing tools which improve online success“.
Das Ziel dieser Studie war es herauszufinden von welchen der neuen Technologien Unternehmen am meisten profitieren – wenn sie denn richtig benutzt werden. Hierzu wurde sich auf eine Reihe anerkannter Online-Marketingautoren bezogen, dessen Erkenntnisse in dieser Arbeit kritisch hinterfragt wurden, um der Fragestellung gerecht zu werden.
Diese Studie zeigt, dass nur eine gut geplante und ausgewogene Online-Marketingkampagne letztendlich zum gewünschten Erfolg führt: Dauerhafte Umsatzsteigerung in Verbindung mit einem nachhaltigen Branding.
Ich stelle diese wissenschaftliche Arbeit GRATIS als E-Book zur Verfügung. Ich bitte lediglich um einen kleinen Gefallen.
Erfüllen Sie mithilfe des untenstehenden Formulars 1 der 2 Aufgaben:
1. Twittern Sie Ihren Freunden und Bekannten von diesem Blog.
2. Teilen Sie diesen Blog mit Ihren Freunden in Facebook.
Der Download-Link erscheint SOFORT nach Erfüllung mindestens 1 dieser Aufgaben. Denken Sie daran: Anstatt üblicher rund 30€ für so ein E-Book, gibt es dieses hier gratis!

Viel Vergnügen.

Foto: © Thorben Wengert / PIXELIO

 
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Webseitenbesucher über Nacht dauerhaft verdoppeln!

Facebook – Fluch oder Segen? Darüber streiten sich zurzeit so ziemlich alle, die mit dem Medium Internet privat oder beruflich zu tun haben. Die eine Seite sagt, dass sich die User Datenschutztechnisch nackt ausziehen, die andere Seite behauptet, dass Facebook nur eine Kommunikationsmaschine ist, auf welche die Menschheit nur gewartet hat. Eines ist aber zweifelsohne unbestritten:

Facebook ist ein sehr mächtiges Marketing-Tool.


Unter anderem bietet Facebook den sogenannten „Gefällt mir-Button“ an, den mittlerweile fast jeder Blog und fast jede Webseite irgendwo integriert hat. Hierbei soll der Besucher dazu animiert werden auf den Button zu klicken und den Link der Webseite automatisch in seinem Facebook-Profil zu posten. Aber wie bei allen Werkzeugen kommt es auch hier darauf an, wie und wo man es benutzt, um gewünschte positive Effekte zu erreichen.

Es gibt viele Stellen, wo der Button installiert werden kann: Im Menu, unter dem Text oder im Text. Eigene Tests mit mehreren Blogs und Webseiten haben ergeben, dass die Position, die am meisten „gefällt mir“-Klicks bringt, eine Position in der oberen Hälfte der Webseite ist, die ohne zu scrollen sichtbar ist. Der Button wird (wie in diesem Post) als Störer eingebaut. Jeder, der die Seite aufruft, wird darauf aufmerksam gemacht. Auch diejenigen, die nicht bis zum Ende lesen, klicken scheinbar automatisch auf diesen Button. Der Effekt ist allerdings bei normalen Webseiten stärker als bei Blogs.

Bei Blogposts ist es auch sehr effektiv den Button direkt unter das Ende zu setzen. Wem der Artikel gefallen hat wird so die Möglichkeit gegeben ein kleines Dankeschön zurückzugeben.

Diese zwei Möglichkeiten sind die effektivsten Möglichkeiten dieses Marketing-Tool einzusetzen. Durch jeden Klick eines Lesers erhöht sich die Sichtbarkeit des eigenen Blogs, da sämtliche Freunde des Klickenden auf die eigene Webseite aufmerksam gemacht werden. Durch eine sinnvolle Positionierung des Buttons konnte ich Steigerungen der Besucherzahlen je nach Typ der Webseite von 20% – 100% feststellen. Um seine Besucher also zu verdoppeln, muss man sich ganz genau überlegen wo und wie man dieses Social-Tool einsetzt.

Denn Button kann man übrigens hier erstellen: http://developers.facebook.com/docs/reference/plugins/like

 
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Besucherzähler – Der Albtraum des unbedarften Webmasters

Kennt ihr sie noch? Diese kleinen tollen Dinger aus den Neunzigern, die man gratis in seine Webseite einbauen kann? Sie haben ein tolles Design – mal im Retrolook, mal als Digitalzähler. Damit konnte man seinen Freunden noch zeigen wie viele Besucher man auf seiner privaten Homepage hat, auf welcher man die Fotos vom Wochenende hochgeladen hat. Gut. Dafür gibt es heutzutage Facebook oder andere Netzwerke.

Die meisten Webseiten sind heutzutage kommerziell ausgelegt und haben dementsprechend auch Konkurrenten. Das Wichtigste im Business ist es Informationen zu haben und vor der Konkurrenz zu hüten. Informationen – So wie die eigenen Besucherzahlen. Neulich durfte ich für einen Kunden eine Konkurrenzanalyse machen. Bei dem begehrten Suchwort handelt es sich um eine Drei-Wort-Kombi, die immerhin 165.000 monatliche Suchen bei Google hat. Ich habe also erst einmal mit einer Standardprozedur begonnen und mir die ersten 10 Google-Treffer für dieses Keyword angeschaut. Ich traute meinen Augen kaum:

Nummer 2, Nummer 6 und Nummer 10 haben schön dick und fett ihre Besucherzähler installiert. Wie damals in den Neunzigern! Einfacher konnte man mir es also kaum noch machen. Bevor ich also mit den üblichen Keyword- und Linkanalysen begann, konnte ich also ein schönes Besucherprofil erstellen von der Konkurrenz. Nach einem 24-Stunden-Test habe ich dann hochgerechnet, dass Kandidat Nummer 2 rund 20.000 Besucher im Monat haben müsste und Kandidat Nummer 6 ungefähr 6.000. Herrlich! Dadurch konnte ich auch wunderschöne Hochrechnungen auf die anderen Positionen durchführen und kann dem Kunden letztendlich ein wunderschönes Ergebnis präsentieren, ob sich die SEO-Investition lohnt, oder nicht.

Warum geben Webseitenbetreiber immer noch solche Informationen heraus? Aus Unbedarftheit? Weil sie vielleicht gar nicht wissen was SEO ist, geschweige denn wie man es anwendet? Viele Webmaster haben leider immer noch nicht begriffen, dass eine Position rauf oder runter bei Google den Umsatz mitunter verdoppeln oder halbieren kann. Durch die Preisgabe von solchen Infos, kann man also ganz leicht aus dem Business geschossen werden – ohne, dass man weiß warum!

Also hier noch einmal mein eindringlicher Appell an alle seriösen Geschäftsleute, die sich im Web rumtreiben: Lasst Besucherzähler und andere Spielsachen einfach weg. Zeigt der Konkurrenz nicht eure Umsätze. Denn genau das tut ihr wenn ihr verratet, wie viele Besucher hier habt.

 
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Vorteile von Google Street-View – präsentiert von einem Punk

Im Mai habe ich über die Vorteile von Google Street View berichtet. Mittlerweile ufert die Diskussion ja fast schon aus. Neulich habe ich in der ZDF-Sendung WISO einen Beitrag über die Vorteile und Nachteile von Google Street View gesehen. In der Diskussion standen sich Blogger und Internetexperte Sascha Lobo und Bundesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit Peter Schaar gegenüber. Alles in allem eine solide Diskussion, wie man sie aus den öffentlich-rechtlichen Sendern gewohnt ist. Solide und objektiv. – Objektiv? Wirklich?
Mich als Mittzwanziger stört es nicht, wenn mir jemand gegenüber steht, der seine Haare rot gefärbt und 20 Zentimeter nach oben gegelt hat. Mich nicht, aber ich bin ja eigentlich auch nicht die Zielgruppe dieser Sendung. Was also hat sich der gute alte Marketing-Manager vom ZDF dabei gedacht, als er Sascha in seine Sendung eingeladen hat?
Das ZDF hat ja traditionell mehr Ilse Aigners als Sascha Lobos als Zielgruppe. Warum wird also in einer Fernsehsendung für Wölfe, ausgerechnet ein Hase eingeladen, um seine Rechte zu verteidigen? Gibt es nicht auch Blogger, die Street View verteidigen und eine konservative Spießerfrisur haben? Meine vage Theorie hierfür ist eigentlich nur, dass das ZDF ein bisschen der üblichen Renterpropaganda starten will, um ihre eigene Meinung zu festigen. Denn wenn man sich die Berichterstattung der letzten Monate in den Öffentlich-Rechtlichen so anschaut, kann eigentlich immer nur festgestellt werden, dass negative Aspekte von Google Street View vertieft werden, und die Vorteile außen vor gelassen werden. So wird zum Beispiel mehrmals pro Nachrichtensendung der Link gezeigt, wo man sich für Street View austragen kann, ich höre aber so gut wie nie etwas über vereinfachte Reiseplanung, die durch Street View ermöglicht wird. So funktioniert eben gutes Marketing.
Das einzige Ziel, welches das ZDF mit dieser Sendung verfolgt hat ist, dass sich die Mittfünfziger Generation, natürlich unbewusst, in ihrem Fernsehsessel denkt: „Jungejunge, diese Internetgeneration besteht ja nur aus Punks und Chaoten!“ Objektive Berichterstattung ist das bestimmt nicht. Vielleicht ist es ja auch bloß reiner Zufall, dass ausgerechnet Sascha eingeladen wurde. Aber… hat schon einmal jemand einen Auslandskorrespondenten mi solch einer Frisur gesehen? Zufälle gibt es im Fernsehen nicht. Hinter jeder Kleinigkeit steckt eine Botschaft. Das sind eben Profis.
Ich habe nichts dagegen, dass Menschen ihr Privateigentum schützen wollen, insofern finde ich es auch gut, dass eine öffentliche Diskussion aufgekommen ist und Google gezwungen wurde solch ein Formular zum abmelden einzurichten. Jedoch ist es schade, dass die Generation, die sowieso zu wenig über das Internet aufgeklärt ist, dann auch noch durch solche Sendungen in ihren Vorurteilen bestärkt wird, dass das alles ja sowieso nur für Hippies und Bombenleger sei. Für diejenigen, die sich nicht tiefer mit der Materie befasst haben, erscheint WISO als eine seriöse Sendung mit sehr guter und objektiver Berichterstattung. Alle anderen ärgern sich.
Niemand, der regelmäßig WISO guckt liest meinen Blog, nur die wenigsten haben eine Facebook-Seite und kaum einer wird sich ernsthaft mit den Funktionen von Google Street View auseinandersetzen, geschweige denn seine Vorteile herausarbeiten. Also: Mit wem rede ich hier eigentlich?
 
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Neulich beim Tätowierer – Achtung nur für Geeks und Nerds!

Hier ein kleiner Spaß für zwischendurch. Achtung: Wer schmunzelt hat die Grenze zum Geek-sein überschritten. 😉

Head Body Tattoo für Geeks und Nerds

 
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