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Die Eisenhower-Methode (Serie: Zeitmanagement 4/5)

Gestern hatte ich über die ABC-Analyse geschrieben. Im vierten Teil meiner Serie zum Thema Selbst- und Zeitmanagement geht es um die Eisenhower-Methode

Mithilfe der Eisenhower-Methode werden Aufgaben ebenfalls kategorisiert. Sie erhält seinen Namen nach dem ehemaligen US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower, der diese Methode praktiziert und gelehrt hat. Sie ist vom Grundprinzip ähnlich der ABC-Analyse, jedoch komplexer. Es gibt vier Kriterien, welche gemäß Wichtigkeit und Dringlichkeit in einer Matrix (siehe Abbildung) veranschaulicht werden. Diese Matrix sagt aus, wann die jeweilige Aufgabe von wem erledigt wird.

A-Aufgaben sind dringend und wichtig. Sie müssen sofort selbst erledigt werden.
B-Aufgaben sind nicht dringend aber wichtig. Sie müssen terminiert und selbst erledigt werden.
C-Aufgaben sind nicht wichtig, jedoch dringend. Sie werden delegiert.
Im Papierkorb landen die Aufgaben, die weder dringend noch wichtig sind.

Diese Methode funktioniert sehr zuverlässig, wenn keine Zwischenhäufchen, also Felder 5 oder 6, gebildet werden und jede Aufgabe nur einmal angefasst wird.

Beispiel und praktische Anwendung:
Die Eisenhower-Methode – Beispiel Kundenakquise:
Eisenhower-Methode Beispiel

A-Aufgaben
– Erstes persönliches Gespräch
– Maßgeschneidertes Angebot erstellen

B-Aufgaben
– Jährlicher Kundenbesuch
– Rentabilität des Kunden überprüfen

C-Aufgaben
– Ständige Betreuung
– Versand der Ware

Papierkorb
– Kundenbesuch bei unrentablen Kunden
– Persönliche Angebotserstellung für Kleinstabnehmer

Im letzten Teil meiner Serie zum Thema Zeitmanagement werde ich morgen die SMART-Methode noch einmal zusammenfassen…

 
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Die ABC-Analyse (Serie: Zeitmanagement 3/5)

Gestern hatte ich über die ALPEN-Methode geschrieben. Im dritten Teil meiner Serie zum Thema Selbst- und Zeitmanagement geht es um die ABC-Analyse

Die ABC-Analyse kategorisiert Aufgaben gemäß Dringlichkeit und Wichtigkeit. Hierbei werden drei verschieden Klassen unterteilt:

A-Aufgaben – Sehr wichtig oder dringlich
B-Aufgaben – Wichtig oder dringlich
C-Aufgaben – Weniger wichtig oder dringlich

Mit dieser einfachen Methode der Aufgabenkategorisierung wird es ermöglicht Prioritäten zu setzen und das Wesentliche vom Unwesentlichen zu trennen. Ziel ist es den Fokus auf die Aufgaben, welche den größten wirtschaftlichen Nutzen bringen.

Die ABC-Analyse ermöglicht es mit vergleichsweise wenig Aufwand komplexe Probleme anzugehen und sie grafisch darzustellen, jedoch ist es möglich, dass Aufgaben „zu einfach“ kategorisiert werden. Viele Dinge sind wesentlich trivialer, als dass man sie in nur drei Schubladen einordnen könne. Für eine gute Kategorisierung werden konsistente Daten benötigt.

Beispiel und praktische Anwendung:

Die ABC-Analyse soll, genau wie das Pareto-Prinzip ebenfalls dem Perfektionismus im Büro entgegenwirken. Zum Beispiel spielt es eine wichtige Rolle Prioritäten zu setzen, wenn einem Neukunden Angebote erstellt werden sollen. Hierbei muss ein Augenmerk darauf gelegt werden, dass nur für die Produkte ein maßgeschneidertes Angebot erstellt wird, welche für den Kunden wirklich interessant sind. Für alle anderen Produkte aus dem Katalog gibt es Standardangebote, die entweder mitgeschickt oder weggelassen werden.

Auf diese Art und Weise werden unwirtschaftliche Anstrengungen vermieden. Der Fokus wird auf die Produkte gelenkt, welche am meisten Profit versprechen.

Morgen geht´s dann weiter mit der Eisenhower-Methode

 
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Die ALPEN-Methode (Serie: Zeitmanagement 2/5)

Gestern hatte ich über das Pareto-Prinzip geschrieben. Im zweiten Teil meiner Serie zum Thema Selbst- und Zeitmanagement geht es um die ALPEN-Methode

Die ALPEN-Methode wird benutzt um einen realistischen Tagesplan zu erstellen. Mit ihrer Hilfe ist es möglich mit einem Planungsaufwand von 10 Minuten 1 – 2 Stunden einzusparen. Das Akronym Alpen bedeutet:

1. Aufgaben notieren

Bei diesem Punkt wird in Form einer To-Do-Liste ohne Rücksicht auf die Reihenfolge aufgeschrieben, was alles zu erledigen ist. Hierbei muss sich zum Beispiel die Frage gestellt werden, welche neuen Aufgaben hinzugekommen sind, welche periodisch wiederkehrenden Aufgaben zu erledigen sind und welche Aufgaben vom Vortag noch unerledigt geblieben sind.

2. Länge der Aufgaben schätzen

Hierbei muss die anstehende Aufgabe genau geschätzt werden. Es müssen sich Zeitlimits gesetzt werden und die Termine müssen mit genauen Zeiten aufgeschrieben werden. Aufgrund fehlender Erfahrung kann es gerade am Anfang zu Fehleinschätzungen kommen, welche aber im Laufe der Zeit durch ein genaues Zeitprotokoll korrigiert werden können.

3. Puffer einplanen

Unvorhergesehne Ereignisse und Probleme sind niemals die Ausnahme, sondern die Regel. Deshalb müssen auch für alle Aufgaben Pufferzeiten eingeplant werden. Hierbei kann man sich an die 60/20/20-Regel halten. 60 Prozent der Zeit wird für die eigentliche Aufgabe benutzt, 20 Prozent für Unerwartetes und 20 Prozent für spontane Aktivitäten. Auch muss auf den eigenen Biorhythmus und auf genügend Pausen geachtet werden.

4. Entscheidungen für Prioritäten setzen

Alle Arbeiten müssen realistisch eingeschätzt werden, ob sie auch in der vorgegebenen Zeit machbar sind. Es müssen immer Prioritäten gesetzt werden, das heißt, es muss rigoros zusammengestrichen oder gekürzt werden, dort wo die sich Aufwand und Nutzen in einem schlechten Verhältnis gegenüberstehen. Aufgaben müssen kategorisiert werden und gemäß Wichtigkeit und Dringlichkeit abgearbeitet oder verworfen werden (siehe ABC-Analyse).

5. Nachkontrolle

Die Nachkontrolle soll zum Selbstmanagement dienen, damit Fehler in der Zeitplanung korrigiert werden können und die Zeitplanung beim nächsten Mal optimiert wird. Hierbei werden sich die Fragen gestellt, ob man mit der Zeitplanung zurechtgekommen ist oder ob Aufgaben unerledigt geblieben sind. Diese werden entweder am nächsten Tag wieder in die Agenda aufgenommen oder gestrichen. Am Abend wird dann die Planung für den nächsten Tag erstellt, um sich unterbewusst schon auf den Tag vorzubereiten.

Mit der ALPEN-Methode kann auch eine Wochenplanung erstellt werden. Unter Berücksichtigung von Terminen und privaten Projekten wird so systematisch ein Projekt geplant. In dieser Planung werden vor allem die Punkte genannt, die besonders wichtig sind. Auch ein Ruhetag muss einplant werden, um sich Freunden und Familie zu widmen.

Beispiel und praktische Anwendung:

Die ALPEN-Methode findet vor allem bei Führungskräften Anwendung, die täglich komplexe Aufgaben erfüllen müssen. Damit sich der Manager unterbewusst auf den folgenden Tag vorbereiten kann, werden am Abend zuvor die Aufgaben notiert und definiert. In diese Liste fließen alle wichtigen Aufgaben und Termine, sowie Meetings, Telefonate und E-Mails mit ein. Durch eine strikte Zeitplanung und eine Einplanung von genügend Pufferzeiten, wird garantiert, dass man Herr seiner Lage bleibt und nicht von immer mehr Aufgaben erdrückt wird.

In den Pufferzeiten werden Störfaktoren berücksichtigt, wie zum Beispiel Kollegen, die unerwartet eine Unterredung wünschen oder längere Telefonate mit Kunden, welche nicht auf der To-Do-Liste standen.

Auf diese Art und Weise wird die eigene Effizienz erhöht und es bleibt mehr Zeit für beispielsweise kreative Aufgaben, wie neue Produkte entwerfen.

Morgen geht´s dann weiter mit der ABC-Analyse…

 
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Das Pareto-Prinzip (Serie: Zeitmanagement 1/5)

Ich starte heute meine kleine Artikelserie zum Thema Selbst- und Zeitmanagement. Hier stelle ich nach und nach Methoden vor, mit denen die tägliche Arbeitsleistung effektiver werden kann. Los geht´s mit dem Pareto-Prinzip.

Das Pareto-Prinzip wurde vom italienischen Ökonom Vilfredo Frederico Pareto am Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt. Es beruhte ursprünglich auf der Annahme, dass 20 Prozent der italienischen Bevölkerung 80 Prozent des Vormögens der Volkswirtschaft besaßen. Jedoch wurde dieses Prinzip auch auf andere Lebenslagen übertragen. Dies besagt, dass mit 20 Prozent der zur Verfügung stehenden Zeit 80 Prozent aller Aufgaben erledigt werden können.

Das Bewusstsein für diese Tatsache, ermöglicht es sich vom Gedanken des Perfektionismus zu befreien. Wenn alles zu 100 Prozent erledigt werden soll, dann werden nicht selten aufgrund von Zeitmangel andere wichtige Aufgaben vernachlässigt. Das bewusste Arbeiten mit dieser ermöglicht eine Vielzahl von Aufgaben zufriedenstellend zu erledigen ohne sich dabei zu „verzetteln“.

Aus dem Pareto-Prinzip ergibt sich folgender Ansatz:
In 100 Prozent der Zeit kann entweder eine Aufgabe zu 100 Prozent erledigt werden oder es können fünf Aufgaben zu jeweils 80 Prozent erledigt werden. Die letzte Möglichkeit schafft also 400 Prozent.

Durch das Setzen von Prioritäten und das bewusste Weglassen von perfektionistischen Aufgaben wird die Arbeitsproduktivität im günstigsten Fall also vervierfacht.

Dieser Ansatz kann mittels der ABC-Analyse noch verfeinert werden, indem die zu erledigenden Aufgaben in A-, B- und C-Aufgaben aufgeschlüsselt werden. Anstatt dem 80/20-Prinzip ergibt sich hieraus ein 65/20/15-Prinzip. Je nach Kategorie der Aufgabe sollte ihr also entsprechend viel Zeit gewidmet werden.

Beispiel und praktische Anwendung:

Das Pareto-Prinzip findet vor allem im Büro Anwendung. Oft wird zum Beispiel bei der Erstellung von Präsentationen ein Großteil der Zeit für technische Fragen wie Design und Format verwendet. Viele Aufgaben dauern wegen falschem Perfektionismus zu lange und können stark abgekürzt werden. Bei internen Präsentationen ist das Corporate Design für alle Mitarbeiter in einer Vorlage festzulegen, sodass sich die Mitarbeiter bei der Erstellung der Präsentation ganz auf den Inhalt konzentrieren können.

Ein weiterer Aspekt ist aber auch oft die Angst sein Gesicht zu verlieren, wenn nicht alles perfekt ist. Der Referent meint, dass während eines Meetings negative Eindrücke entstehen können, wenn das Format oder der Schrifttyp nicht stimmt. Viele Dinge werden aber von den Teilnehmern gar nicht beachtet, weil sie nicht wichtig sind. Wer Mut zu Fehlern und zum Nicht-Perfektionismus zeigt, handelt sich im Gegenteil sogar oft Sympathien ein.

Morgen eräutere ich dann die ALPEN-Methode

 
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Das perfekte Online-Marketing Team

Kennt ihr sie auch? Die eierlegende Wollmilchsau? Ich lese manchmal interessante Stellenanzeigen von kleineren Firmen, die genau diese Person suchen. Jemand, der das komplette Online-Marketing übernimmt. Diese bestimmte Person soll alles übernehmen: Programmierung, Grafik, SEO, Adwordskampagnen, Social Media Marketing, Kundenbetreuung, Shopoptimierung, kurzum alles, was im Online-Marketing nötig ist.

Dabei wird viel zu häufig vergessen, dass all diese Themen schon einzeln viel zu komplex sind, als das sie von einer einzigen Person beherrscht werden kann. Schon gar nicht an einem 8-Stunden-Tag. Für eine Erfolg versprechende Online-Marketing Strategie ist viel mehr ein komplettes Team nötig, welches sehr vielschichtig, also heterogen sein muss. Laut den Essenzen des Systemdenkens nach Senge ist ein gutes Team mehr als die Summe seiner Teile. Dies bedeutet, dass entgegen mathematischer Grundsätze in einem Team 1+1=3 sein kann. Oder anders ausgedrückt: In einem guten Team hat jedes Mitglied eine gute Idee, welche zusammengefasst zu einer noch besseren Idee führen können.

Wer darf ins Online-Marketing Team?

Ein gutes Team im Online-Marketing braucht genau vier Mitglieder: Den Manager, den Informatiker, den Marketer und den Designer.

Der Informatiker

In heutigen komplexen Websystemen kommt man häufig nicht mehr mit HTML & Co. aus. Der Informatiker verwaltet nicht nur das CMS, sondern erledigt auch Zusatzprogrammierungen im Shopsystem. Keine Standardsoftware deckt sich zu 100% mit den Anforderungen eines Unternehmens. Ein Teil muss immer zusätzlich programmiert werden. Der Informatiker denkt technisch und pragmatisch.

Der Marketer

Der Marketer unterstützt den Informatiker, indem er ihn auf Schwächen in der Benutzerfreundlichkeit des Systems hinweist. Er ist auch für Werbekampagnen á la SEO, SMM und SEA zuständig. Gemeinsam mit dem Manager plant er Strategien für Umsatzsteigernde Maßnahmen. Der Marketer denkt langfristig und strategisch.

Der Designer

Er ist der Visionär im Team. Er erstellt nicht nur die Websitedesigns, die vom Informatiker implementiert werden, sondern unterstützt auch den Marketer bei Werbekampagnen beim Design und beim Stil. Er entwirft Grafiken, Bilder und Templates. Der Designer ist der kreative Part des Teams.

Der Manager

Der Manager hat die Lage im Griff. Er kann von allem ein bisschen, aber nichts richtig. Ein bisschen Photoshop, ein bisschen SEO und ein bisschen PHP. Ein Generalist also. Seine Aufgabe besteht darin das Team zu motivieren und es auf den richtigen Weg zu lenken. Er ist das Bindeglied zwischen den anderen Teammitgliedern und muss darauf achten, dass das Team die richtigen Dinge effizient erledigt. Durch seine Arbeit und den Blick von oben auf das Projekt rückt der Erfolg im Online-Marketing in greifbare Nähe. Der Manager koordiniert und führt.

Nun ist es jedoch so, dass nicht jedes kleine Unternehmen ein Budget für solch ein komplexes Team hat, jedoch sollte zumindest das Bewusstsein dafür vorhanden sein, dass die oben genannte Charaktere nicht in einer Person zu haben sind. Auch ein Manager ist ohne sein Team von Spezialisten nicht wirklich viel wert. Um die Budgetknappheit in den Griff zu bekommen kann auf verschiedene Notlösungen zurückgegriffen werden. Zum Beispiel können externe Designer beauftragt werden Logos zu entwerfen, anstatt dass man gleich einen Grafikdesigner unter Vertrag nimmt.

Online-Marketing Agentur?

Auch kann man sich überlegen, ob man nicht den gesamten Online-Marketing Bereich outsourcet, jedoch ist diese Lösung in der Regel auch nicht gerade günstig. Der Vorteil ist, dass man sich nicht mehr darum kümmern muss, ob auch tatsächlich das komplette Know-how aus dem oben genannten perfekten Online-Marketing Team vorhanden ist. Weitere Lösungen habe ich im Artikel für Online-Marketing für Kleinunternehmer zusammengefasst.

Und jetzt viel Spaß auf der Suche nach dem perfekten Online-Marketing Team!

 
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Tweepi Twitter-Tool in die Online-Marketing-Strategie integrieren

Wer bereits ein paar tausend Leuten auf Twitter folgt, der kämpft sicherlich mit dem einen oder anderen Problemchen: Chaos in der Timeline. Ich bin heute auf ein recht interessantes Twitter-Tool gestoßen. Mit Tweepi kann man auf ziemlich einfache und geniale Weise seinen Twitter Account automatisieren und überwachen.

Es handelt sich hierbei um eine der vielen Apps, die man zuerst mit seinem Konto verbinden muss. Nachdem man sich verbunden hat, kann man also zwischen den nützlichen Funktionen wählen, um sein Twitter-Konto aufzuräumen oder um weitere Follower zu finden. Nachfolgend stelle ich einmal die Funktionen vor:

Flush the unfollowers

Viele User glauben, dass es unhöflich sei, wenn man einem anderen User nicht folgt der einem selber folgt. Wer diesen Usern einen Denkzettel verpassen will, der bekommt in einer Liste alle User präsentiert, denen er folgt, die ihm aber nicht folgen. Per Knopfdruck kann entfollowt werden. Zugegeben, eine eher zweifelhafte Strategie, man sieht aber zumindest bei den betrefenden Personen auch wie lange der letzte Tweet schon her ist. Wenn dies vor einigen Monaten war, dann kann bequem auf unfollow geklickt werden.

Reciprocate

Das Ganze funktioniert auch umgekehrt. Man bekommt per Knopfdruck eine Liste von Usern die einem folgen, denen man selber aber nicht folgt. Diese Funktion ist etwas netter als die Erste und erlaubt es, aus Höflichkeit zu folgen, ohne dass lange herumgesucht werden muss.

Cleanup the deadbeats

Sehr nützliche Funktion um sein Profil von Leuten zu bereinigen, die schon seit langem nicht getwittert haben, oder nur dummes Zeug von sich geben. Mit verschiedenen Filterfunktionen können die Übeltäter aufgespürt werden. Dann wird entfollowt.

Follow new tweeps

Die letzte Funktion erlaubt es automatisch die Freunde oder Follower einer bestimmten Person zu sehen. Auch mit Listen funktioniert es. Man bekommt dann wieder eine bequeme Liste serviert, in welcher auch jede Menge Zusatzdaten (letzter Tweet, Follower…) über diese Personen gelistet sind. Sehr nützlich wenn zum Beispiel nur Leute gesucht werden, die sich mit Online-Marketing beschäftigen. Die Follower eines Online-Marketing-Gurus beschäftigen sich mit Sicherheit auch damit.

Fazit

Man sollte bei der Benutzung sich immer bewusst sein, dass am anderen Ende auch Menschen sitzen. Man sollte sie mit entsprechenden Respekt behandeln. Wer sich das Leben trotzdem ein bisschen einfacher gestalten will und dazu noch gerne twittert, sollte das Tool einmal probieren. Kostenlos. Genial. Risikofrei.

Hier geht´s zum Tool

 
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Webseiten in Google Chrome blockieren

Seit kurzem gibt es ein hübsches kleines Plugin für Google Chrome, mit welchem man in seinem Browser Webseiten blockieren kann. Dies soll dazu dienen, um sich selber vor Spam in den Google-Suchergebnissen besser zu schützen, aber es soll auch Spam direkt an Google melden.

 

SERPs werden menschlicher

Da Google ja schon oft angekündigt hat, dass es seine Suchergebnisse „menschlicher“ gestalten will, werden diese Ergebnisse mit Sicherheit auch in die Rankings miteinfließen. Nach dem Motto: Wer am Wenigsten geblockt wurde, steht ganz oben. An und für sich erscheint für die Idee als ziemlich nützlich, da die Meinung der Benutzer ja letzten Endes das ist, was zählt, und was die Suchergebnisse optimieren sollte.

 

Futter für Black Hats?

Ein Problem könnte dabei vielleicht aber sein, dass damit auch gezielt Ranking-Konkurrenz angegriffen werden könnte. Wenn z. B. ein Black Hat SEO auf die Idee kommt automatisch bei einem Konkurrenten auf den Blockieren-Button zu drücken und dabei via VPN auch noch verschiedene Ips vortäuscht, kann das doch beträchtlichen Schaden anrichten. Ist nur eine Vermutung, und ich hoffe, dass Google genügend Schutzmechanismen eingebaut hat, um dies zu verhindern.

Was meint ihr dazu?

 
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Matt Cutts: Versteckter Content im Drop-Down-Menu

Matt Cutts, Googles oberster Antispamguru, hat vor ein paar Tagen ein interessantes Video bezüglich Hidden Content veröffentlicht.

Will I be penalized for hidden content if I have text in a „read more“ dropdown?

Ein User hatte besorgt gefragt, ob er Rankingnachteile zu befürchten hätte, wenn er versteckten Content in Form von Drop-Down-Menus einsetzen würde.

Matt Cutts stellt in seiner Antwort die gute und die schlechte Seite dieser Vorgehensweise dar. Die schlechte Seite sei ein 1×1-Pixel Drop-Down-Menu, welches 8 Seiten Keywords beinhalten würde, und die gute Seite sei ein normales Menu, so wie es viele Webseiten benutzen.

Es wird hierbei mal wieder herausgestellt, dass Google zur Unterscheidung von Gut und Böse viele verschiedene Websites miteinander vergleicht. Das, was viele renomierte Websites betreiben, scheint als richtig bewertet zu werden. Cutts stellt in seinem Beitrag heraus, dass bekannte Menustrukturen miteinander verglichen werden, und dass aus diesen Ergebnissen dann Rückschlüsse auf die Ehrlichkeit des Webseitenbetreibers geschlossen werden.

Ein normales Drop-Down-Menu beinhaltet keine 8 Seiten lange Keywordauflistung. Also kann hieraus geschlossen werden, dass es sich um eine unnatürliche Struktur handelt, die entsprechend abgestraft wird.

Der O-Ton von Matt Cutts ist also wieder einmal: Was für die Benutzer gut ist, ist auch für Ranking gut.

Also: Sauber bleiben! 😉

 
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Warum Online-Marketing? – Praxisguide für Kleinunternehmer

Das Thema Online-Marketing ist ein weitläufiges Feld mit welchem sich Unternehmer aus allen Branchen immer noch schwertun. Durch den Internetboom der letzten 15 Jahre wird es aber immer wichtiger auch für Kleinunternehmer sich mit dem Thema Online-Marketing zu beschäftigen und die richtigen Ziele zu formulieren. Vorher ging es auch ohne Internet und die Geschäfte liefen gut, warum sollte man sich also heutzutage mit dem Thema Online-Marketing beschäftigen, da dies doch nur Zeit und Ressourcen eines Unternehmens frisst?

Kennt noch jemand die Gelben Seiten?

Die Antwort ist ebenso einfach wie einleuchtend: Die Anderen machen es auch. Die Konkurrenz erreicht ihre Kunden über Online-Kanäle, die es vorher nicht gab. Dadurch gibt es zwar nicht mehr Kunden als vorher, aber das Verhalten der Menschen hat sich geändert. Bevor heutzutage etwas Größeres gekauft wird, fragt man zuallererst einmal Google. Früher hat man nochmal ganz gerne in die Gelben Seiten geschaut, wo denn die nächste Autowerkstatt ist, aber auch das ist vorbei. Wer nicht zumindest sein Unternehmen im Branchenverzeichnis von Google angemeldet hat, wer schlicht und einfach nicht mehr gefunden. Auch nicht in seinem eigenen Dorf.

Mein Freund Google

Bei 90% aller Kaufentscheidung geht heutzutage eine Internetrecherche voraus. Damit zählt Google fast schon genauso viel wie die persönliche Empfehlung eines Freundes. In den letzten Jahren ist ein Bild in den Köpfen der Menschen entstanden, welches sich sicher ist, dass Google Alles weiß. Also warum noch konventionellen Wetterbericht gucken, ein Lexikon oder Wörterbuch in die Hand nehmen, oder gar Werbeprospekte lesen? Alles Zeitverschwendung, denn mit einer kurzen Eingabe in die Suchmaske gibt es die Antwort auf Alles.

Unternehmer können das Rad nicht zurückdrehen

Auch Kleinunternehmer sollten sich deshalb nicht morgen, sondern heute damit arrangieren, dass ein Teil des Budgets in Online-Marketing fließen muss, um am Markt bestehen zu können. Oft hört man aber seufzende Unternehmer, die zwar schon in eine Webseite investiert haben, sich danach jedoch davon wieder abwenden, da sie festgestellt haben, dass durch die Webseite weder Verkäufe getätigt werden, noch neue Kunden für das Ladengeschäft geworben werden können. Die Ursachen hierfür sind vielschichtig. Das kann von schlechter Beratung bis hin mangelndem Wissen über das Thema Online-Marketing sein. Auf jeden Fall sind jene Unternehmer davon überzeugt, dass über Online-Kanäle kein Umsatz erzielt werden kann. „Das schaffen nur die Großen!“

Der Frust ist groß!

Aber: Online-Marketing muss nicht unbedingt teuer sein. Mit einer ordentlichen und kontinuierlichen Strategie, kann auch mit kleinem Budget eine Menge erreicht werden. Untenstehend sind wichtige Tipps zusammengefasst, mit welchen ohne großen Geldaufwand viel erreicht werden kann. Vor allem interessant für Kleinunternehmer im Ländlichen.

Low-Budget Online-Marketing Tipps:

  • Eigene Facebook-Seite kreieren und dort Bestandskunden, Freunde und Bekannte einladen
  • Kostenloser Eintrag im Google Branchenverzeichnis
  • Suchmaschinenoptimierung mit Ortsnamen betreiben. Z. B. versuchen mit dem Keyword „Autowerkstatt + Musterstadt“ gefunden zu werden
  • Andere Social Media-Dienste wie Xing und Twitter in die Strategie mit einbinden
  • Im Ladengeschäft auf die eigene Webseite hinweisen, ggf. die Adresse auch auf die Produkte schreiben
  • Lieferanten und Kunden mit eigener nach Verlinkung mit guter Empfehlung fragen.
  • Freunde und Bekannte die einen Blog haben, könnten einen Artikel schreiben

Zeitlimits setzen!

Wichtig bei diesen Strategien ist, dass man sich ein genau kalkuliertes Zeitbudget aufbaut, welches auch eingehalten werden muss. Häufig verrennt man sich in der Euphorie des Social Media Marketings und verbringt zu viel Zeit mit unnützen Dingen. Es ist z. B. völlig ausreichend eine Stunde am Tag mit Facebook oder Twitter zu verbringen, damit das eigentliche operative Geschäft nicht vernachlässigt wird.

Jetzt wünsche ich viel Spaß mit der neu entworfenen Online-Marketing Strategie für dein Unternehmen!

 
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Komm auf den Punkt! – Zeit ist Geld!

Von Karl Kratz inspiriert und von meiner heutigen Arbeit gebrandmarkt möchte heute dazu animieren Mut zur Einfachheit in der Artikelbeschreibung von Online-Shops zu zeigen. Einfach mal Stichwörter auflisten und sich auf das Wesentliche beschränken.

Konkret:
Ich wurde heute morgen mit einem 9-seitigem-arial-10pt-word-skript konfrontiert mit der Bitte dieses doch als Produktbeschreibung für 1 (!) Produkt in den Webshop zu integrieren, damit sich der potentielle Kunde auch mal „so richtig informieren“ kann. Deswegen soll der Kaufen-Button auch erst am Ende der Seite eingefügt werden, da der Kunde ja sonst nichts über dieses Produkt weiß.

Bevor ich jetzt auf den Ausgang der Konversation eingehe, möchte ich lieber noch einmal ein paar wichtige Punkte auflisten, die beachtet werden müssen bei der Produktbeschreibung eines Artikels:

– Grundsatz: Besucher haben keine Zeit und/oder Lust viel zu lesen
– Einfache Listenform
– Auf das Wesentliche beschränken und den Rest verlinken
– Schlüsselbegriffe hervorheben (fett/kursiv)
– Gute Fotos sagen mehr als 1000 Worte
– Testberichte und Rezensionen sagen mehr als geschliffene Marketingtexte
– Links für Zubehör anzeigen

So, das war jetzt mal eine einfache Liste mit den 7 wichtigsten Tipps um die Artikelbeschreibung eines Online-Shop Produktes so einfach wie möglich zu gestalten.

Wer weiß noch mehr Tipps?

 
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