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Google+ vs. Facebook – Online-Marketing wird wieder spannend!

Neulich hatte ich über den Google +1 Button als neues Online-Marketing Gimmick
berichtet. Damals war noch nicht viel bekannt über Google+, die neue Konkurrenz vonGoogle versus Facebook Facebook auf dem Markt der Social Network Anbieter. Lange Zeit galt Facebook als die unangefochtene Nummer 1 auf dem Markt und selbst Ex-Google-Chef Eric Smith verkündetete, dass die Unterschätzung von Facebook einer seiner größten Fehler war. Doch jetzt startet Google seinen neuen Social Network Dienst Google+ und versucht etwas vom Kuchen abzubekommen.

Durch die unglaubliche Präsenz von Facebook sind Dienste wie StudiVZ, LinkedIn und sogar Xing zunehmend in den Hintergrund geraten. Warum sollte ein neues Netzwerk es also schaffen Facebook-Gründer Marc Zuckerberg schlaflose Nächte zu bereiten?

Nachfolgend einmal ein paar Gründe, warum Google+ eine ernsthafte Konkurrenz zu Facebook sein könnte. Die Pro-Facebook Argumentation gibts im FB-Watchblog

6 Gründe warum Google+ Facebook schlagen könnte

1. Google ist mächtig und allgegenwärtig.
Google wird seinen neuen Dienst schon ziemlich gut bewerben über die Suchmaschine oder andere populäre Dienste wie Youtube oder Google Maps. Es wird einfach bei jeder nur denkbar möglichen Gelegenheit ein Banner aufpoppen: „Schon Google+ Mitglied?“

2. Facebook-Image ist schlecht
Auch wenn Google wegen seinem StreetView-Dienst in letzter Zeit häufig in der Kritik stand, ist das Facebook-Image, was den Datenschutz anbelangt noch deutlich schlechter. Sogar das ZDF berichtete neulich positiv über Google+, weil Datenschutzrichtlinien eingehalten werden, die Facebook immer wieder verletzt.

3. Google+ Design ist frischer
Das komplette Google+-Design ist vom Apple-Designer Andy Hertzfeld entworfen worden und sieht wesentlich frischer und moderner aus als das langweilige Facebook-Design. Iphone-Besitzer werden Google+ lieben. Zudem ist Google+ auch übersichtlicher gestaltet als Facebook.

4. Wenn Google fies wäre…
…dann würde Google die Einbindung von Youtube-Videos in Facebook erschweren. Wie schon gesagt, hat Google schon jetzt Marktmacht in unglaublich vielen Social-Diensten, die Facebook bisher kostenlos nutzt. Doch der Konkurrenzkampf wächst und findige Online-Marketing Experten bei Google werden sich schon überlegen, wie sie Facebook Steine in den Weg legen können.

5. Google betreibt aktiv PR
Facebook-Gründer Marc Zuckerberg sagt öffentlich, dass sich die Leute wegen Datenschutz nicht so anstellen sollen. Das ist arrogant und kann sehr schnell zum Boomerang werden. Google hingegen versucht aktiv mitzuwirken, dass die Verunsicherung der Menschen weniger wird. Die Häuserverpixelung von Street View beispielsweise geschah auf freiwilliger Basis und mit Zusammenarbeit der Bundesdatenschutzbeauftragten. Google legt also viel Wert auf das eigene Image.

6. Attraktivität für Werbepartner
Bisher mussten Werbepartner eine Facebook- und eine Adwordskampagne starten. Je mehr Google+ sich aber durchsetzen wird -vielleicht dauert es mehrere Jahre- umso mehr werden Unternehmen nur noch Adwordswerbung schalten, die diese ja auch in dem Social Network Google+ zu sehen sind. Somit ergibt sich eine Zeitersparnis in der Werbeplanung für die Unternehmen.

Das alles wird zwar nicht von heute auf morgen gehen, da Facebook auch unglaublich mächtig geworden ist, jedoch kann ich mir schon vorstellen, dass in den nächsten Monaten oder vielleicht auch Jahren Google Marktanteile gewinnen wird. Dieses Unternehmen hat einfach mehr Substanz, da die Risiken auch auf viele verschiedene Sparten gestreut sind. Google könnte beispielsweise Gewinne aus der Handysparte in den Aufbau und die Erweiterung von Google+ stecken. Facebook hingegen ist einfach nur Facebook. Mehr nicht.

Gibt’s noch mehr Pro oder Contra Argumente?

 
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Selbstständig im Internet mit einem Online-Shop

Man hört ja in den letzten Jahren viel davon: Geld verdienen im Internet. Aber ist es wirklich so einfach? Es gibt zahlreiche Ratgeber und Blogs, wie angeblich ganz einfach viel Geld im Internet verdient werden kann. Jedoch ist es viel schwieriger als es sich oft anhört – aber nicht unmöglich. Mit der richtigen Online-Marketing Strategie kann sich ziemlich schnell Erfolg einstellen.

Eine Idee muss her!

Das Wichtigste zuerst: Ohne einer guten Idee lässt sich wohl nichts verkaufen. Dabei ist es wichtig seine eigene Nische zu finden. Die großen Massenartikel können Sie dabei den Discountern überlassen. Es hat keinen Sinn sich dieser Preisschlacht anzuschließen. Viel effektiver ist es sich seine eigene Nische zu suchen. Etwas was Sie richtig gut können und wovon nur Sie Ahnung haben. Das merkt der Benutzer und kommt gerne in Ihren Shop.

Die richtige Software

Als zweiter Punkt auf dem Weg in die Selbstständigkeit ist die richtige Shopsoftware entscheidend. Es ist immer besser ein paar Euro für eine gute Lösung zu investieren, als sich hinterher zu ärgern, dass die Software nicht den gewünschten Anforderungen entspricht. Konzentrieren Sie sich auf Ihr Kerngeschäft und überlassen Sie die technischen Details den Profis. Das hat nicht nur den Vorteil, dass Sie entspannter mit der Software arbeiten können, sondern es wirkt sich auch nachhaltig auf Ihren Umsatz aus. Eine einfach zu bedienende Software erwirkt, dass die Abbruchrate beim Kauf wesentlich geringer ist und dass somit der Umsatz steigt.

Marketing ist alles!

Was nützt der schönste Online-Shop, wenn ihn keiner kennt? Sie müssen also vor allem am Anfang schon ein paar Euro in die Hand nehmen und ihren Shop bewerben. Es gibt im Internet zahllose Möglichkeiten, wie Sie Ihren Shop am Besten promoten können. Es hängt ganz von Ihrer Zielgruppe ab, welche Maßnahmen sinnvoll sind. Auf jeden Fall sollten Sie auf die großen Suchmaschinen setzen und sowohl Adwords-Anzeigen schalten, als auch sich darum bemühen in den normalen Suchergebnisse weit vorne zu stehen. Für die sogenannte Suchmaschinenoptimierung (SEO) gibt es viele Experten, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen und Ihnen auf dem Weg zum Erfolg helfen werden.

Nicht schlappmachen!

Erfolg kommt nicht von einem Tag auf den anderen. Also seien Sie nicht enttäuscht, wenn es die ersten Monate ziemlich einsam ist in Ihrem Online-Shop. Wichtig ist, dass Sie durchhalten und Ausdauer beweisen. Nach ein paar Monaten wird der Erfolg mithilfe von viel harter Arbeit sich wie von selbst einstellen.

Viel Erfolg!

 
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10 Tipps für mehr Umsatz im Online Shop

Einen Online Shop zu erstellen kann heutzutage ja eigentlich fast jeder. Bloß hapert es meist an der richtigen Online-Marketing Strategie. Entweder kommen keine Besucher auf die Webseite oder es kommen zwar Besucher, aber sie kaufen nichts.

Ich stelle nachfolgend einmal 10 Tipps vor, die mehr oder weniger leicht und kostengünstig umzusetzen sind und mit denen der Umsatz im Online-Shop nachhaltig gesteigert werden kann.

Umsatz steigern (On-Page Optimierung)

1. Schaffen Sie Vertrauen!
Bei aller Liebe zu Ihrem Produkt muss immer daran gedacht werden, dass der Benutzer Sie nicht kennt. Sie müssen also auf den ersten Blick Vertrauen schaffen mit z. B. Gütesiegeln oder zufriedenen Kundenmeinungen. Auch sind detaillierte Informationen über das eigentliche Produkt wichtig. Sie können auch eine Sektion für Kundenrezensionen einrichten, denn die Meinung von Kunden zählt immer mehr, als die Meinung des Anbieters.

2. Schaffen Sie Transparenz!
Sie müssen es schaffen alle Fragen des Benutzers zu beantworten, bevor er sie überhaupt stellen kann. Dazu gehören gut sichtbar platzierte Angaben zu den Versandkosten, Lieferdauer, Zahlungsbedingungen und Rückgaberecht. Versetzen Sie sich in die Lage des Benutzers: Was könnte Zweifel während des Bestellvorgangs auslösen?

3. Konzentrieren Sie sich auf Ihr Kerngeschäft
Stören Sie sich nicht an technischen Details, sondern lassen Sie die Umsetzung am Besten vom Fachmann mittels einer Profisoftware durchführen. Es gibt zahllose Internetshop Anbieter, die Ihnen kostengünstig einen vernünftigen Shop erstellen. Sie sparen Zeit und Ärger!

4. Bedienung
Nichts ist ärgerlicher für einen Benutzer, sich Schwierigkeiten beim Auffinden irgendwelcher Buttons zu erfahren. Der Internetuser von heute hat grundsätzlich weder Zeit noch Lust lange nach dem „zur Kasse“-Button zu suchen. Es ist wahrscheinlicher, dass er den Kauf abbricht, als dass er erst die komplette Webseite durchsucht. Relevante Schaltflächen müssen generell so angebracht werden, dass sie sofort ins Auge fallen und intuitiv zu bedienen sind.

5. Überfrachtung
Das menschliche Kurzzeitgedächtnis kann sich nicht mehr als acht Dinge gleichzeitig merken. Genauso sollte auch Ihr Hauptmenu aufgebaut sein, damit der erste Button beim Lesen des letzten Buttons nicht schon wieder vergessen wurde. Teilen Sie das Menu also in sinnvolle Kategorien ein und überfrachten Sie es nicht. Bei den Untermenus sollten Sie genauso vorgehen.

6. Orientierung
Der Benutzer muss immer wissen, wo er sich gerade befindet, damit er nicht die Orientierung verliert. Deshalb sollten die einzelnen Ebenen und Unterkategorien des Shops deutlich kenntlich gemacht werden. Denkbar wäre zum Beispiel über dem eigentlichen Seiteninhalt solch eine kleine Zeile einzurichten: „Sie befinden sich hier: Startseite –> Kategorie A –> Produktgruppe C“

7. Design
Der potentielle Käufer muss sich wohlfühlen. Nerven Sie ihn also nicht mit zu vielen Designelementen, sondern benutzen Sie klare Strukturen und nur wenige verschiedene Farben. Der Benutzer soll sich auf das Wesentliche konzentrieren, nämlich Ihre Produkte. Er sollte nicht durch Grafiken abgelenkt werden.

Besucherzahlen steigern (Off-Page Optimierung)

8. Suchmaschinenoptimierung
Zu jeder guten Online-Marketing Strategie gehört Suchmaschinenoptimerung (SEO). Ein Großteil der Besucher eines Online-Shops sollte über Google und co. zu Ihrer Seite finden. Ein wichtiger Bestandteil von SEO ist eine gute Verlinkung von anderen Webseiten. Fragen Sie Freunde, Lieferanten und Käufer, ob Sie nicht einen Link zu Ihnen setzen. Wenn Ihnen dieses Thema zu komplex ist, dann können Sie die Suchmaschinenoptimierung des Shops auch Profis überlassen.Hier erhalten Sie Angebote für Suchmaschinenoptimerung von Profis. Dies ist eigentlich immer kostenkünstiger und stressfreier, als wenn Sie sich selbst das Expertenwissen erst mühsam aneignen müssen.

9. Werbung
Eine andere Lösung Besucher zu bekommen sind die Adwords-Anzeigen bei Google. Sie schalten Anzeigen zu ganz bestimmten Keywords und erscheinen dann mit Ihrer Anzeige neben den normalen Einträgen als Werbeanzeige. Auch hier gilt: Lassen Sie sich vom Fachmann beraten, da viel Geld verloren gehen kann, wenn die Keywords nicht mit Bedacht ausgewählt werden. Es gibt zahlreiche Tipps und Tricks im Internet, wo Sie sich Basiswissen aneignen können. Andere Werbeformen sind Bannerwerbungen oder Facebook-Ads.

10. Affiliate Marketing
Belohnen Sie andere Webmaster mit einem gewissen Prozentsatz Ihres Umsatzes dafür, dass Sie Ihren Banner schalten. Diese Methode ist sehr effektiv und steigert auch noch Ihre Markenbekanntheit. Es gibt viele Anbieter, die Ihnen die technische Gestaltung abnehmen. Der bekannteste Affiliate-Anbieter hierzulande ist wohl Zanox.com.

Es ist generell nicht einfach und sehr zeitintensiv sich einen wirklich guten Shop aufzubauen. Wenn oben genannte 10 Tipps für mehr Umsatz im Online-Shop beachtet und umgesetzt werden, dann kann der Prozess aber wesentlich beschleunigt werden und Sie werden sehen: Verkaufen im Internet macht Spaß!

Weitere Tipps gerne im Kommentarfeld 😉

 
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Gratis Download – Aber bitte ohne Werbung!

„Das Internet ist ein riesengroßer Gratis-Spielplatz.“ So oder ähnlich denken viele Nutzer heutzutage. Es wird schon lange nicht mehr nur nach kostenlosen Downloads für Musik- und Filmdateien gesucht, sondern auch nach AGB-Vordrucken, anwaltlichen Tipps, Lebensläufen oder schönen Bildern zum Ausdrucken für die Geburtstagskarte. Selbstverständlich gehören auch alle möglichen Softwareanwendungen dazu: Vom Betriebssystem bis zum Grafikprogramm, überall wird nach kostenlosen Angeboten gesucht. Und wenn der Flug nach Mallorca mal mehr als 29€ kostet, dann wird die Nase gerümpft und sich beschwert. Doch wer bezahlt diese ganzen Gratisangebote eigentlich? Wer stellt das alles ins Netz und warum?

Finanzierung durch Werbung als Online-Marketing Strategie

Da sich die Webmaster weitgehend einig darüber sind, dass für bestimmte Angebote heutzutage kein oder wenig Geld genommen werden kann, müssen sich die Anbieter andere Wege einfallen lassen um ihre Services zu finanzieren. Meistens wird der Weg der Werbeeinblendungen über Affiliate-Netzwerke oder Google-Adsense gewählt. Die Preise pro 1000 Bannereinblendungen sind jedoch seit den Anfängen des Internets immer weiter in den Keller gegangen, sodass es sich bald fast schon nicht mehr gelohnt hat. Wer verschandelt schon gerne seine eigene Webseite nur um ein paar Cent zu verdienen?

Personalisierte Werbung die Lösung

Nachdem es immer schwerer wurde kostenlose Angebote durch Werbung gegenzufinanzieren, fingen die Betreiber mit einer neuen Methodik an. Vorreiter war in diesem Sinne StudiVZ, die Ende 2007 zum ersten Mal öffentlich verkündeten, dass sie in Zukunft neben geographischen Daten, die durch die IP-Adresse des Surfers übermittelt werden, auch Daten aus den Nutzerprofilen heranziehen wollen, um personalisierte Werbung zu zeigen. Es ging ein heller Aufschrei durch das Netz. Die Angst zum gläsernen User zu werden wurde größer und so gab es sogar Aufrufe zum Boykott von StudiVZ. Heutzutage ist diese Form von personalisierter Werbung fast schon normal geworden. Unternehmen wie Facebook oder Google werten nicht nur IP-Adressen und Nutzerprofile, sondern auch Klickverhalten und viele andere Faktoren aus. In den USA wird zurzeit sogar ein System getestet, welches die IP-Adresse beim Internetfernsehen auswerten kann und nach einer entsprechenden Analyse gezielt Werbeblöcke nach Zielgruppen zeigt. Für Datenschützer ein Alptraum, für Werbetreibende ein Segen.

Beschwerde gerechtfertigt?

Die Datenschützer argumentieren, dass bald der gläserne Bürger existiert und unbegrenzt Inoformationen über ihn zur Verfügung stehen. Jedoch werden anhand der IP-Adresse nur Daten übertragen, die Rückschlüsse auf die ungefähre Wohnregion geben. Es werden keine Namen bzw. Adressen übertragen. Bei personalisierter Werbung werden auch Rückschlüsse über Einkommen, Alter, Geschlecht und Interessen gezogen. Das klingt für außenstehende erst einmal unglaublich beängstigend. Wenn man sich jedoch näher mit der Materie befasst, hat es nicht nur den Vorteil höherer Werbeeinnahmen und infolgedessen besserer Services für den Betreiber, sondern auch für den Benutzer bestehen offensichtliche Vorteile.

Werbung ist überall

Eigentlich können wir uns doch sowieso nicht wirklich gegen die Einflüsse von Werbung wehren. Selbst bei sogenannten Adblockern rutscht immer wieder was durch. Wie viele Menschen behaupten, sie seien immun gegen Werbung, sind aber die Ersten, die in den Laden rennen um sich das neueste Iphone kaufen? Also: Werbung ist allgegenwärtig. Wenn diese These weiterverfolgt wird, dann spricht doch eigentlich nichts dagegen, dass man dann wenigstens Werbung gezeigt bekommt, die einen zumindest nicht nervt. Zielgruppenspezifische Werbung kann sogar positiv inspirieren. Dies ist natürlich nicht der Fall, wenn einem zum hundertsten Mal eine Abnehmwerbung gezeigt wird, die einfach nur nervt. Wenn aber einem Nutzer, der z. B. im Online-Marketing tätig ist, gezielt Werbung für neue Software oder neue Tools gezeigt wird, dann fühlt er sich positiv beeinflusst und klickt sogar aus reiner Neugier auf die Banner. Dies ist dann sowohl für den Nutzer, als auch für den Werbetreibenden eine Win-Win-Situation.

Adblocker – Gift für das Internet

Mittlerweile gibt es einen Haufen Tools, die Werbeeinblendungen unterdrücken können. Zum Glück sind diese noch nicht standardmäßig in den Browsern installiert. Es gibt leider zu viele Portale, vor allem im Newsbereich, die es mit Werbeeinblendungen und Popups übertreiben und deshalb User dazu bewegen diese Adblocker zu installieren. Jetzt stelle man sich aber einfach nur mal vor, dass alle User solche Adblocker installiert hätten. Viele tolle Portale, die sich zu 100% über Werbung finanzieren, würden einfach dicht machen. Dabei geht es nicht nur um Downloadservices, sondern schlicht und einfach auch um Nachrichtenportale. Leider wird dieses viel zu häufig übersehen, wenn sich über die Werbebranche aufgeregt wird.

Fazit

Natürlich hat auch personalisierte Werbung seine Grenzen. Die Privatsphäre darf nicht beeinflusst werden – das wird sie aber bis jetzt noch nicht. Ich kann nur betonen: Leute, seid offen für personalisierte Werbung und ihr werdet euren Vorteil darin schon erkennen.

Welche Vor- bzw. Nachteile gibt es noch?

 
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Bloggen im Online-Marketing

Online-Marketing ist ein kontinuierlicher Prozess. Wer also Erfolg mit seiner Online-Marketing Strategie haben möchte, der darf sich nicht auf einzelne Aktionen konzentrieren, sondern muss eine klare Strategie in seinen täglichen Tagesablauf implementieren.

Tägliche oder zumindest regelmäßige Aktionen sind zum Beispiel Blogartikel verfassen. Immer wieder frage ich mich, warum so wenig Kleinunternehmer einen eigenen Blog unterhalten. In der Regel haben kleine Unternehmen ein ziemlich knappes Werbebudget und geben dementsprechend auch nicht viel Geld für Werbung bzw. Online-Marketing aus. Es gibt jedoch eine ganze Reihe von Methoden, wie ohne großen Aufwand ziemlich viel Aufmerksamkeit erreicht werden kann. Eine davon ist bloggen.

 

Niemand verlinkt mich!

Viele Unternehmer sind sich heute sogar schon halbwegs darüber im Klaren, dass es wichtig ist eine hohe Position bei Google zu erreichen, um die Besucherströme in seinen Online-Shop zu leiten. Auch Linkbuilding-Strategien sind in der Theorie halbwegs bekannt. Jedoch hapert es oft an der Umsetzung, sodass viele ambitionierte Unternehmer dem Online-Marketing schnell wieder den Rücken kehren und enttäuscht sind. Das Hauptproblem ist viel zu oft einfach, dass origineller Content fehlt, welcher von anderen Internetbenutzern gerne verlinkt wird. Niemand setzt gerne einen Link auf die Startseite eines Online-Shops, weil er genau weiß zu welchem Zweck es dient: SEO-Strategie. Nicht mehr und nicht weniger.

 

Interessanter Content – Ein Selbstläufer

Wenn der Unternehmer jedoch einen Blog an seinen Online-Shop anschließt, frei nach dem Motto www.online-shop.de/blog, und sich dazu noch einmal pro Woche ein bis zwei Stunden Zeit nimmt um über seine Branche zu schreiben, dann gibt es langfristig gesehen zwangsweise tonnenweise Links von themenverwandten Blogs und anderen zielgruppenspezifischen Webseiten. Es geht darum sich einen Namen in seiner Nische zu machen. Dadurch verbessert sich nicht nur das Google-Ranking, sondern auch die Markenbekanntheit. Denn die Besucher kommen gerne wieder, wenn es regelmäßig interessante Neuigkeiten zu lesen gibt.

 

DU bist der Experte in DEINER Nische

Vielen Unternehmern ist es durch ihre tägliche Arbeit gar nicht bewusst, dass sie in der eigenen Branche ein Experte sind. Oft sind sie die einzigen Menschen weit und breit, die über ein gewisses Expertenwissen verfügen, welches andere Benutzer interessieren könnte. Dabei geht es nicht darum Firmengeheimnisse auszuplaudern, sondern darum, über Neuigkeiten aus dem eigenen Sektor zu berichten. Knackige und interessante Artikel sind der Schlüssel zum Erfolg!

 

Warum also einen eigenen Blog?

Hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung über die Vorteile beim Bloggen:
1. Mehr Unique Content für die Google-Crawler (reine Shops haben wenig Content)
2. Hohe Wahrscheinlichkeit von anderen Bloggern verlinkt zu werden
3. Markenbekanntheit steigern
4. Zum Online-Experten konvertieren
5. Eigene Weiterbildung durch Beschäftigung mit eigenen Themen
6. Spaß! 😉

Also Leute: Bloggt was das Zeug hält!
Weitere Vorteile dürfen gerne im Kommentarfeld ergänzt werden…

 
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Wer lacht ist ein Geek!

Achtung! Wer lacht ist ein Geek! Wer schmunzelt ein Nerd!

Beim Öffnen meiner CSS-Datei mit Chrome kam gerade folgender Hinweis:

Blog styles für geeks und nerds

 
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Tolle neue Namen oder unglaubliches Domain-Chaos?

Oh wie schön ist Panama. Oder: Man muss einfach nur ganz fest daran glauben, dann haben wir alle Erfolg im Online-Marketing. Ich musste gestern Abend bei den Nachrichten schon ein bisschen schmunzeln, als sich ein IHK-Sprecher zu den neuen Domains äußerte.

ICANN Domains
 

Aber von vorne:

Was ist passiert? Gestern wurde beschlossen, dass der Domainmarkt endlich liberalisiert wird. Interessenten können vom 12. Januar bis 12. April 2012 an darum bewerben eine eigene Top-Level-Domain gegen eine Gebühr von 185.000€ zu erhalten. Das bedeutet, dass es demnächst jede Menge neue Domainnamen geben wird, wie zum Beispiel .music, .xxx, oder .bayern. So weit so gut.

Mehr Umsatz für Berliner Handwerker?

Oben genannter IHK-Sprecher warb im Fernsehen für eine eigene Domain für die Stadt Berlin. Er schwärmte ganz begeistert von den Möglichkeiten, die sich für Kleinbetriebe ergeben würden. Unter anderem führte er aber ein ganz abstruses Argument an, welches mich dann endgültig zum Lachen brachte.

„Wenn der Handwerker Meyer sich jetzt die Domain www.handwerker-meyer.berlin sichern könnte, dann würde sich das direkt auf seinen Umsatz auswirken, da ihn dann wahrscheinlich mehr Personen in den Suchmaschinen finden würden.“

Lieber Herr Meyer,

leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Ihre Webseite nur durch einen tollen Domainnamen noch lange nicht unter den Top-Suchbegriffen bei Google landet. Auch kann Ihnen ohne entsprechenden Investitionen in Online-Marketing niemand versprechen, dass sich Ihr Umsatz erhöhen wird.

Spielerei oder echter Nutzen

Es stimmt. Es ist eng geworden auf dem Domainmarkt. Von daher ist die Idee an sich gar nicht so übel, neue Domainnamen zu erlauben. Aber auch hier werden die besten Namen ziemlich schnell vergriffen sein. Ein mögliches Szenario ist zum Beispiel, dass Unternehmer sich zu ihrem Keyword gleich alle möglichen Domainnamen kaufen. Sie haben dann eben anstatt 10 Domains so um die 30 Domains in ihrem Portfolio. Diese Kaufwut habe ich schon viel zu oft erlebt. Es wird also alles nur noch schlimmer.

Auch möglich sind Verwechslungen. Ich habe schon heute oft das Problem, dass ich mich zwar an den eigentlichen Namen der Webseite erinnere, jedoch nicht mehr genau weiß, ob es nun .com, .net oder .de war. Das wird nicht unbedingt besser, wenn es nun hunderte neue Domainnamen geben wird.

Informationsbeschaffung nur über Google

Ein weiterer Punkt ist, dass viele User gar nicht mehr wirklich wissen, was denn die Browserzeile ist. Sie kennen nur noch den Google-Suchschlitz und geben dort ihre Anfragen ein. Wenn jemand einen Handwerker in Berlin sucht, dann ist es völlig wurscht, welchen Domainnamen er hat. Wenn er ansonsten schlecht positioniert ist, dann wird ihn auch mit einer .berlin-Domain niemand finden.

Neue TLDs: Chance oder vorprogrammiertes Chaos? Was denkst du?

 
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Teldafax ist pleite – Cleveres Adwords-Marketing für wenig Geld!

Online-Marketing ist teuer! Aber mit ein paar cleveren Tipps kann man eine Menge Geld sparen. Als kleines Beispiel dient die folgende Grafik mit Adwords-Anzeigen vom 15. Juni:

Teldafax Adwords-Marketing

Aktuelle News für die Adwords-Strategie nutzen

Am 15. Juni kam es in allen Nachrichten: Teldafax ist pleite! Es wurde auch auf die Webseite von Teldafax hingewiesen, welche zu diesem Zeitpunkt noch die tollen Sparangebote zeigte. Dies hatte zur Folge, dass sich auch bei Google schlagartig das Suchvolumen für das Keyword „Teldafax“ erhöhte. Einige Stromanbieter waren nun cleverer als andere. Sie nutzten die Gunst der Stunde und boten auf eben dieses Keyword, weil ihnen klar war, dass sich das Suchvolumen nun drastisch erhöhen würde, ohne dass der Preis für eine Adwords-Anzeige gleichermaßen steigt. Die Konkurrenzdichte war einfach noch nicht hoch genug.

Adwords-Daten vom 15. Juni 2011:

Folgender Cost per Click (CPC) wurde laut Google Keyword Tool zu diesem Zeitpunkt erhoben:

Stromanbieter wechseln: 2,54 €
Teldafax: 0,42 €

Selbstverständlich ist das Keyword „Stromanbieter wechseln“ wesentlich Zielgruppenspezifischer, weil sich viele Suchanfragen bei dem Keyword „Teldafax“ nur aus Neugierde und Schadenfreude über die Pleite ergeben haben. Jedoch ist der CPC-Unterschied um Faktor 6 schon beachtlich. Wenn diese Anzeigen dann noch mit cleveren Titeln wie zum Beispiel „Stromversorger pleite?“ gespickt werden, dann sind das schon gute Eyecatcher, mit welchen ein beachtlicher Erfolg für wenig Geld erzielt werden kann.

Mainstream-Keys sind teuer!

Für eine gute Adwords-Kampagne innerhalb der Online-Marketing-Strategie sollte man sich also nicht immer nur auf die „normalen“ Keywords beschränken, welche auch für die SEO-Strategie eingesetzt werden. Vielmehr ist es sinnvoll aufmerksam die Nachrichten zu verfolgen und bei gegebenenfalls interessanten Nachrichten, die das Suchvolumen eines bestimmten Keywords schlagartig erhöhen, zuzuschlagen. Zusammen mit einer kreativen Überschrift erhöht das nicht nur das Return on Investment (ROI), sondern vor allem die Markenbekanntheit. – Denn die Leute reden drüber!

Be clever. – Be creative.

 
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Von Facebook, Zuckerbergen und George Orwell

George Orwell war ein Versager. Ein schlechter Wissenschaftler. Ein unfähiger Mathematiker. Er hat sich verrechnet. Um ganze 27 Jahre. Oder hatte er doch Recht?

Facebook Wert: 100 Milliarden Dollar

1984. 1984? Was für eine Zahl! Am 14. Mai 1984 wurde Mark Zuckerberg geboren. Zucker… Wer? Mark Zuckerberg. Der Gründer des mittlerweile allumfassenden Spionagenetzwerkes Facebook. Heute erst schätzten die globalen Finanzjongleure sein Imperium auf rund 100 Millarden US-Dollar. Obwohl George Orwells Vision von der totalen Überwachung im Jahre 1984 nicht in Erfüllung ging, wurde in diesem Jahr der Begründer seiner Vision geboren.

Gesichtserkennung

Erst vor ein paar Tagen machte Zuckerbergs Imperium Schlagzeilen in Richtung totalitäre Internetüberwachung. Facebook führte unbemerkt die Gesichtsüberwachung ein. „Ein tolles System“, so die Facebook-Pressesprecher. „So können deine Freunde noch besser deine Fotos identifizieren.“ WOW! Darauf hat die Welt gewartet. Endlich kann meine Ehefrau automatisch eine Nachricht bekommen, wenn ich mit einer Anderen rumknutsche. Toll, oder?

Das Prinzip funktioniert so: Falls jemand deiner Freunde ein Foto hochlädt, welches dich auf einer Party mit deiner neuen Flamme zeigt, dann scannt Facebook automatisch alle Profilfotos und zeigt dann ggf. deiner Frau, welche auch mit demjenigen befreundet ist, der das Foto hochgeladen hat, dass es neue Fotos von dir gibt. Klasse, oder?

Massenkonkurs von Privatdetekteien

Wovon leben denn dann überhaupt noch noch die Privatermittler? Früher wurden diese nämlich beauftragt um untreue Ehemänner festzunageln. Dank Facebook ist dies heutzutage nicht mehr nötig. Man muss einfach nur ein bisschen aufmerksamer das Profil seines Partners im Auge behalten. Aber es hat ja auch nicht nur Nachteile, oder?

Verbesserte Online-Marketing Tauglichkeit

Unternehmen lecken sich ja förmlich schon die Finger nach den neuen Daten, die erhoben werden können. Welche Werbung könnte in Zukunft wohl den Nutzern zugeschickt werden, die per Software automatisch am Rock-am-Ring-Festival erkannt wurden? Das sind doch mal richtig interessante Online-Marketing Perspektiven, die George Orwell wahrscheinlich nicht besser hätte formulieren können.

Internet?

Noch einmal zur Erinnerung: George Orwell starb bereits 1950! Der gute Mann hatte wahrscheinlich noch nicht einmal ein Telefon. Ich weiß nicht, ob es beeindruckend oder beängstigend ist, dass Zuckerberg und Co. heute Schritt für Schritt wahr machen, worüber er in seinem berühmten Roman „1984“ geschrieben hat. Versteht mich nicht falsch. Ich liebe Internet. Ich liebe Fortschritt. Aber lasst mir doch bitte ein klitzekleines bisschen Privatsphäre. Bitte.

Ich geh jetzt schlafen. Allein. Ohne Webcam. Danke!

 
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Google +1 Button – Ein nutzloses Online-Marketing Tool?

Fast zwei Wochen ist es nun her, dass der Google +1 Button als neues Online-Marketing Gimmick eingeführt wurde. Hier die erste Bilanz:


Irgendwie war es ja fast zu erwarten. Kaum jemand hat seit dem letzten Post auf meinen Google +1 Button geklickt. Auch wenn dort einer draufgeklickt hat, dann konnte ich nicht wirklich erhöhten Traffic feststellen. Den eigentlichen Mehrwert dieses Buttons habe ich also noch nicht so ganz begriffen. Meine Besucher klicken zurzeit (noch) lieber auf den Twitter-Button, da der Google +1 Button noch sehr fremd und neu ist.

Ich habe in den letzten Tagen auch viele Spekulationen zum Thema SEO-Mehrwert des Google +1 Buttons gelesen und festgestellt, dass die Fachleute sich im Prinzip einig sind, dass der Button kein wirklicher Ranking-Faktor sein kann, weil

a) nicht alle Blogs und Webseiten diesen Button in ihre Online-Marketing Strategie integrieren und es demnach unfair den Blogs gegenüber wäre, die den Button nicht eingebunden haben.

und b) die Zielgruppe der Blogs und Webseiten doch sehr stark variiert in der Benutzung solcher Social-Buttons. Ein Online-Marketing Blog mit einem sehr Internet-Affinen Publikum wird wohl eher davon profitieren, als eine Anwaltskanzlei, die kostenlos AGBs zum Download anbietet.

Ich behalte den Google +1 Button auf jeden Fall erstmal in der Webseite. Vielleicht sind es ja auch nur Anlaufschwierigkeiten und der Mehrwert entpuppt sich erst in der Zukunft…

Eure Erfahrungen mit dem Google +1 Button gerne im Kommentarfeld. 😉

 
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