Facebook Twitter Gplus RSS
magnify

Onlineportale zum Franchising im Vergleich

Franchising im InternetDie wachsende Beliebtheit und die hohe Bedeutung des Franchisings haben dazu geführt, dass sich dieses Geschäftsmodell auch im Internet durchsetzen konnte. Heute setzen sich immer mehr Portale mit der Thematik auseinander und bieten interessierten Gründern vielseitige Informationen. Überwiegend handelt es sich dabei um Informationsportale, die ganz unterschiedliche Bereiche des Franchisings behandeln.

Read more…

 

CDU fordert Schutz vor Bloggern!

FSK für BlogsVorsicht! Dies ist ein Blog!

Wer hätte das gedacht?

Mein Online-Marketing Blog ist ein… BLOG!

Da haben sich unsere Politiker mal wieder etwas Schönes ausgedacht: Eine neuartige Kennzeichnung soll Kinder vor Blogs schützen. Genau wie bei Gewaltfilmen sollen Blogger ihre Webseiten mit einem „B“ wie Blog kennzeichnen. Das ist mal wieder schön im Sinne der staatlichen Regelwut. Ziel des Ganzen soll, dass Eltern mittels einer Software dann entscheiden können, ob sie ihren Kindern die sogenannte Blogosphäre zumuten wollen. Dem CDU-Politker Thomas Jarzombek ist es gelungen ein entsprechendes Positionspapier zu erstellen. Warum auch immer. Read more…

 

Wer verdient im Online-Marketing am digitalen Ich?

Google Umsatz pro UserDatensammeln im Online-Marketing

Gerade habe ich eine tolle Studie im (Print-) Magazin Chip gelesen. Man hört ja so oft in letzter Zeit von der Datensammelwut großer Onlinekonzerne wie Google und Facebook. Diese Unternehmen sammeln Daten von ihren Kunden um sie dann in bestimmte Werbekategorien einzuordnen. Bekannt als Data-Mining. Read more…

 

Gratis Download – Aber bitte ohne Werbung!

„Das Internet ist ein riesengroßer Gratis-Spielplatz.“ So oder ähnlich denken viele Nutzer heutzutage. Es wird schon lange nicht mehr nur nach kostenlosen Downloads für Musik- und Filmdateien gesucht, sondern auch nach AGB-Vordrucken, anwaltlichen Tipps, Lebensläufen oder schönen Bildern zum Ausdrucken für die Geburtstagskarte. Selbstverständlich gehören auch alle möglichen Softwareanwendungen dazu: Vom Betriebssystem bis zum Grafikprogramm, überall wird nach kostenlosen Angeboten gesucht. Und wenn der Flug nach Mallorca mal mehr als 29€ kostet, dann wird die Nase gerümpft und sich beschwert. Doch wer bezahlt diese ganzen Gratisangebote eigentlich? Wer stellt das alles ins Netz und warum?

Finanzierung durch Werbung als Online-Marketing Strategie

Da sich die Webmaster weitgehend einig darüber sind, dass für bestimmte Angebote heutzutage kein oder wenig Geld genommen werden kann, müssen sich die Anbieter andere Wege einfallen lassen um ihre Services zu finanzieren. Meistens wird der Weg der Werbeeinblendungen über Affiliate-Netzwerke oder Google-Adsense gewählt. Die Preise pro 1000 Bannereinblendungen sind jedoch seit den Anfängen des Internets immer weiter in den Keller gegangen, sodass es sich bald fast schon nicht mehr gelohnt hat. Wer verschandelt schon gerne seine eigene Webseite nur um ein paar Cent zu verdienen?

Personalisierte Werbung die Lösung

Nachdem es immer schwerer wurde kostenlose Angebote durch Werbung gegenzufinanzieren, fingen die Betreiber mit einer neuen Methodik an. Vorreiter war in diesem Sinne StudiVZ, die Ende 2007 zum ersten Mal öffentlich verkündeten, dass sie in Zukunft neben geographischen Daten, die durch die IP-Adresse des Surfers übermittelt werden, auch Daten aus den Nutzerprofilen heranziehen wollen, um personalisierte Werbung zu zeigen. Es ging ein heller Aufschrei durch das Netz. Die Angst zum gläsernen User zu werden wurde größer und so gab es sogar Aufrufe zum Boykott von StudiVZ. Heutzutage ist diese Form von personalisierter Werbung fast schon normal geworden. Unternehmen wie Facebook oder Google werten nicht nur IP-Adressen und Nutzerprofile, sondern auch Klickverhalten und viele andere Faktoren aus. In den USA wird zurzeit sogar ein System getestet, welches die IP-Adresse beim Internetfernsehen auswerten kann und nach einer entsprechenden Analyse gezielt Werbeblöcke nach Zielgruppen zeigt. Für Datenschützer ein Alptraum, für Werbetreibende ein Segen.

Beschwerde gerechtfertigt?

Die Datenschützer argumentieren, dass bald der gläserne Bürger existiert und unbegrenzt Inoformationen über ihn zur Verfügung stehen. Jedoch werden anhand der IP-Adresse nur Daten übertragen, die Rückschlüsse auf die ungefähre Wohnregion geben. Es werden keine Namen bzw. Adressen übertragen. Bei personalisierter Werbung werden auch Rückschlüsse über Einkommen, Alter, Geschlecht und Interessen gezogen. Das klingt für außenstehende erst einmal unglaublich beängstigend. Wenn man sich jedoch näher mit der Materie befasst, hat es nicht nur den Vorteil höherer Werbeeinnahmen und infolgedessen besserer Services für den Betreiber, sondern auch für den Benutzer bestehen offensichtliche Vorteile.

Werbung ist überall

Eigentlich können wir uns doch sowieso nicht wirklich gegen die Einflüsse von Werbung wehren. Selbst bei sogenannten Adblockern rutscht immer wieder was durch. Wie viele Menschen behaupten, sie seien immun gegen Werbung, sind aber die Ersten, die in den Laden rennen um sich das neueste Iphone kaufen? Also: Werbung ist allgegenwärtig. Wenn diese These weiterverfolgt wird, dann spricht doch eigentlich nichts dagegen, dass man dann wenigstens Werbung gezeigt bekommt, die einen zumindest nicht nervt. Zielgruppenspezifische Werbung kann sogar positiv inspirieren. Dies ist natürlich nicht der Fall, wenn einem zum hundertsten Mal eine Abnehmwerbung gezeigt wird, die einfach nur nervt. Wenn aber einem Nutzer, der z. B. im Online-Marketing tätig ist, gezielt Werbung für neue Software oder neue Tools gezeigt wird, dann fühlt er sich positiv beeinflusst und klickt sogar aus reiner Neugier auf die Banner. Dies ist dann sowohl für den Nutzer, als auch für den Werbetreibenden eine Win-Win-Situation.

Adblocker – Gift für das Internet

Mittlerweile gibt es einen Haufen Tools, die Werbeeinblendungen unterdrücken können. Zum Glück sind diese noch nicht standardmäßig in den Browsern installiert. Es gibt leider zu viele Portale, vor allem im Newsbereich, die es mit Werbeeinblendungen und Popups übertreiben und deshalb User dazu bewegen diese Adblocker zu installieren. Jetzt stelle man sich aber einfach nur mal vor, dass alle User solche Adblocker installiert hätten. Viele tolle Portale, die sich zu 100% über Werbung finanzieren, würden einfach dicht machen. Dabei geht es nicht nur um Downloadservices, sondern schlicht und einfach auch um Nachrichtenportale. Leider wird dieses viel zu häufig übersehen, wenn sich über die Werbebranche aufgeregt wird.

Fazit

Natürlich hat auch personalisierte Werbung seine Grenzen. Die Privatsphäre darf nicht beeinflusst werden – das wird sie aber bis jetzt noch nicht. Ich kann nur betonen: Leute, seid offen für personalisierte Werbung und ihr werdet euren Vorteil darin schon erkennen.

Welche Vor- bzw. Nachteile gibt es noch?

 

Von Facebook, Zuckerbergen und George Orwell

George Orwell war ein Versager. Ein schlechter Wissenschaftler. Ein unfähiger Mathematiker. Er hat sich verrechnet. Um ganze 27 Jahre. Oder hatte er doch Recht?

Facebook Wert: 100 Milliarden Dollar

1984. 1984? Was für eine Zahl! Am 14. Mai 1984 wurde Mark Zuckerberg geboren. Zucker… Wer? Mark Zuckerberg. Der Gründer des mittlerweile allumfassenden Spionagenetzwerkes Facebook. Heute erst schätzten die globalen Finanzjongleure sein Imperium auf rund 100 Millarden US-Dollar. Obwohl George Orwells Vision von der totalen Überwachung im Jahre 1984 nicht in Erfüllung ging, wurde in diesem Jahr der Begründer seiner Vision geboren.

Gesichtserkennung

Erst vor ein paar Tagen machte Zuckerbergs Imperium Schlagzeilen in Richtung totalitäre Internetüberwachung. Facebook führte unbemerkt die Gesichtsüberwachung ein. „Ein tolles System“, so die Facebook-Pressesprecher. „So können deine Freunde noch besser deine Fotos identifizieren.“ WOW! Darauf hat die Welt gewartet. Endlich kann meine Ehefrau automatisch eine Nachricht bekommen, wenn ich mit einer Anderen rumknutsche. Toll, oder?

Das Prinzip funktioniert so: Falls jemand deiner Freunde ein Foto hochlädt, welches dich auf einer Party mit deiner neuen Flamme zeigt, dann scannt Facebook automatisch alle Profilfotos und zeigt dann ggf. deiner Frau, welche auch mit demjenigen befreundet ist, der das Foto hochgeladen hat, dass es neue Fotos von dir gibt. Klasse, oder?

Massenkonkurs von Privatdetekteien

Wovon leben denn dann überhaupt noch noch die Privatermittler? Früher wurden diese nämlich beauftragt um untreue Ehemänner festzunageln. Dank Facebook ist dies heutzutage nicht mehr nötig. Man muss einfach nur ein bisschen aufmerksamer das Profil seines Partners im Auge behalten. Aber es hat ja auch nicht nur Nachteile, oder?

Verbesserte Online-Marketing Tauglichkeit

Unternehmen lecken sich ja förmlich schon die Finger nach den neuen Daten, die erhoben werden können. Welche Werbung könnte in Zukunft wohl den Nutzern zugeschickt werden, die per Software automatisch am Rock-am-Ring-Festival erkannt wurden? Das sind doch mal richtig interessante Online-Marketing Perspektiven, die George Orwell wahrscheinlich nicht besser hätte formulieren können.

Internet?

Noch einmal zur Erinnerung: George Orwell starb bereits 1950! Der gute Mann hatte wahrscheinlich noch nicht einmal ein Telefon. Ich weiß nicht, ob es beeindruckend oder beängstigend ist, dass Zuckerberg und Co. heute Schritt für Schritt wahr machen, worüber er in seinem berühmten Roman „1984“ geschrieben hat. Versteht mich nicht falsch. Ich liebe Internet. Ich liebe Fortschritt. Aber lasst mir doch bitte ein klitzekleines bisschen Privatsphäre. Bitte.

Ich geh jetzt schlafen. Allein. Ohne Webcam. Danke!

 

Bing schlimmer als Street View – Und keiner merkt’s!

Jetzt geht es endlich los! Microsofts Kartendienst Streetside fängt an die Straßen abzufilmen, genau wie es der Dienst Google Street View schon gemacht hat. Na klar, die Datenschützer gehen wieder auf die Barrikaden, aber das war ja zu erwarten.

Das Problemchen an der Sache ist ja eigentlich, dass es schon längst Dienste gibt, die viel mehr offenbaren als nur die Hausfassade der Anwohner. Es ist bloß nicht in den Medien, also regt sich auch niemand darüber auf. Wenn unsere lieben Datenschützerchen wüssten, dass Microsoft längst mit einem Segelflugzeug die halbe Welt in 3D abgefilmt hat… Sie würden sich die Haare raufen.

Zwei Ansichten aus dem Microsoft-Dienst Bing Maps:
Bing Maps
Bing Maps

„Stefan Raab hat eine grüne Regentonne!“

Auf den zwei Fotos sieht man eine Luxusgegend aus Madrid, die ich kürzlich mal zu Fuß durchlaufen bin. Da all diese Menschen eine 4 Meter hohe Mauer um ihr Haus haben, konnte ihnen der Kamarawagen von Google Street View nichts anhaben. Dank dem Segelflugzeug von Microsoft weiß ich nun aber wie es dort drinnen aussieht.

Mich wundert wirklich, dass sich hier noch niemand beschwert hat. Bei einer „Tour“ durch Köln konnte ich sogar gestochen scharfe Details vom Anwesen Stefan Raabs erkennen. Der hat sein Haus eigentlich so weit weg von der Straße gebaut, dass es unmöglich ist auch nur ansatzweise die Fassade zu erkennen. Mit Bing Maps kann ich den Leuten viel besser ins Schlafzimmer gucken. Aber hier gibts keinen öffentlichen Aufschrei, keine Diskussionen bei Anne Will, keine Datenschützer die Amok laufen und auch keinen Großvater der ruft: „Sowas hätts früher nicht gegeben!“

Was will ich eigentlich sagen?

Gute Frage! Eigentlich möchte ich bloß festhalten, dass fast alle Street View Gegner im Prinzip gar nicht wissen, was es sonst noch so alles im Internet gibt. Ansonsten hätte man abends im Heute-Journal bestimmt auch mal die Wörter Bing Maps oder Sightwalk gehört. Auch Frau Aigner hat mit Sicherheit keinen Schimmer, was sich wirklich im Netz schon seit Jahren tummelt.

Viele Leute jammern eben nur, weil sie von irgendwem zum jammern aufgefordert wurden.

Oder nicht?!?

 

Deutschland im digitalen Mittelalter: Street View vergrault?

Jetzt ist es endlich soweit! „Generation Gestern“ hat es anscheinend endgültig geschafft Google Street View aus Deutschland zu vergraulen. Neulich hatte ich schon einmal über die Vorteile und Nachteile von Google Street View geschrieben.

Heute Morgen aber traf mich fast der Schlag. Street View wird nun eingestellt. Gut, das Ganze wurde danach wieder ein wenig entschärft. Es wäre kein endgültiger Stopp Fotos zu schießen hieß es. Aber mal von vorne:

Über eine Presseagentur kam die Meldung herein, dass Google vorerst keine weiteren Aufnahmen von Städten plane. Die Autos würden zwar weiterhin fahren, jedoch für andere Zwecke, z. B. um Straßenschilder aufzunehmen. Kurze Zeit später kam dann die Meldung, dass Sie erst einmal die unsichere Rechtslage abwarten wollen.

Zufällig hatte ich mich gestern mit ein paar Engländern zu diesen Thema unterhalten. Es war eine ziemlich konservative englische Familie, alle Altersgruppen vertreten. Diese hat mir beim Mittagstisch vorgeschwärmt, welche Vorteile Google Street View doch im heutigen Leben bringen würde. Ich habe ihnen darauf von den Protesten in Deutschland erzählt und auch gleich ein Beispiel am Computer gezeigt. Interessiert und zugleich geschockt schauten sie auf den Laptop und sahen ein verpixeltes Haus, bzw. gar kein Haus.

„German Angst“, meinte einer. Ein Anderer sagte nur, dass wenn er ein Dieb wäre, er jetzt denken würde, dass diese Familie etwas zu verbergen hätte. Ein Dritter hatte die spontane Idee einfach dieses Haus selber zu fotografieren und es ins Internet zu stellen. Irgendwie kamen mir all diese Ideen bekannt vor…

Niemand würde irgendwo anders auf der Welt auf die Idee kommen, ein Online-Formular auszufüllen, um sein Haus verpixeln zu lassen. Niemand? Naja, in der Schweiz geht es ja jetzt auch los.

Ich bin auf jeden Fall weiterhin gespannt, wie sich diese Diskussion entwickeln wird, zumal andere Unternehmen wie Microsoft ja jetzt auch anfangen zu filmen.

 

Bei Google „Google“ suchen – Die Wahrheit über Generation Google

Neulich hat Google seine neuesten Statistiken zum Suchvolumen verschiedener Begriffe veröffentlicht. Das Ergebnis war wie erwartet erschreckend.

Google sucht Google

Im Jahre 2010 waren die häufigsten Suchbegriffe nicht etwa Begriffe, die etwas mit Informationsbeschaffung zu tun haben; nein, es waren schlicht und ergreifend Online-Communities, die am häufigsten gesucht wurden.

Hier das Google-Ranking der häufigsten Suchbegriffe:

1. facebook
2. youtube
3. berlin
4. ebay
5. google
6. wetter
7. tv
8. gmx
9. you
10. test

Suchschlitz als Browserzeile

Anscheinend gibt also ein Großteil der Internetnutzer bekannte Webseiten gar nicht mehr in die Browserzeile ein, sondern benutzt den Google-Suchschlitz als Browserzeile. Dabei werden TLD-Endungen oder das Präfix www völlig außer Acht gelassen. Es wird einfach nur das Haupt-Keyword des Markennamens als Suchbegriff genutzt. Das Ganze wird gemacht, obwohl es eigentlich mindestens ein Klick mehr ist, als über die Browserzeile, in welcher bei schon besuchten Seiten die Autofill-Funktion auch eingesetzt werden kann. Wer zum Beispiel Facebook besuchen will, der gibt „Facebook“ in den Google-Suchschlitz ein und klickt dann -ohne darüber nachzudenken- auf das erste Ergebnis und landet auf Facebook.

Faulheit oder Dummheit?

Ich möchte niemandem unterstellen, dass er dumm sei, aber trotzdem ist mir auch bei eigenen Beobachtungen mit Freunden, Verwandten und Kollegen aufgefallen, dass viele Menschen, die sich nicht beruflich mit dem Thema Internet beschäftigen, gar nicht mehr wissen, was überhaupt eine URL ist, und wofür die Browserzeile eigentlich dient.

Dies kann mitunter sogar gefährlich werden, nämlich dann, wenn die eigene Webseite NICHT mit dem eigenen Markennamen auf Platz 1 rankt. Ein Beispiel zum schmunzeln hatte ich neulich. Nachdem ich für einen Bekannten eine Webseite erstellt hatte, gab ich ihm die neue Domain durch:

www.Beispiel-Domain.de

Dumm bloß, dass diese Domain -weil neu- noch nicht im Google-Index war. Kurze Zeit später rief er mich an und fragte mich, warum seine Webseite so komisch aussehen würde. Was war passier? Er hatte einfach die URL in Googles Suchschlitz eingegeben anstatt in die Browserzeile. Und das erste Ergebnis, welches er angeklickt hat, war natürlich eine andere Webseite.

Sicher, das mag ein Extremfall sein, aber ich denke trotzdem, dass sich die angeblich so aufgeklärte „Generation Google“ generell zu wenig mit dem Thema „Wie funktioniert das Internet?“ beschäftigt. Die Architekur des Internets scheint vielen gar nicht mehr bewusst zu sein und so entstehen Netze im Netz. Der Durchschnittsnutzer befindet sich eigentlich den ganzen Tag nur auf 3-4 Webseiten: Google, Facebook, YouTube und sein Emailprovider. Mal sehen wie diese Entwicklung weitergeht…

Das Erschreckende ist jedoch, dass der Begriff „Google“ beim Google-Ranking auf Platz 5 steht. Wer auch immer bei Google nach „Google“ sucht, weiß hoffentlich was er tut. Wenn nicht…?!?

Was denkst du dazu? Sollte ein Nutzer wissen was er tut, oder reicht es von ein paar großen Webseiten geführt zu werden?

 

Google Street View – Vorteile und Nachteile im Überblick

Google Street View ist da – jetzt schon seit über einem Monat. Und die Diskussionen eben nicht ab. Die Befürworter halten es für DIE Innovation des 21. Jahrhunderts, die Gegner sehen sich in ihrer Freiheit eingeschränkt.

Google Street View LogoDamit euch zu Hause der Einstieg in eine angeregte Diskussion gelingt, habe ich unten einmal die Vorteile von Google Street View und die Nachteile zusammengestellt. Etwas ausführlicher über die Vorteile von Google Street View habe ich bereits im Mai im Artikel Vorteile von Google Street View berichtet. Nun stelle ich die Vorteile und die Nachteile von Google Street View hier noch einmal gegenüber. (Ich bin weiterhin auf der Befürworterseite…)

Vorteile von Google Street View

– bei der Reiseplanung kann sich die Umgebung vorher angeschaut werden
– bei der Autonavigation kann sich an einem konkreten Haus orientiert werden, anstatt Straßennamen zu suchen
– der Großmutter kann gezeigt werden, wo man im Urlaub war
– bei Immobilienkäufen kann sich über die Wohnlage informiert werden
– nettes „Spielzeug“ für zwischendurch
– Zustand oder breite der Straße kann überprüft werden (zugänglich für LKW?)
– Sehenswürdigkeiten, Museen und Hotels werden leicht gefunden

Nachteile von Google Street View

– die Streetview-Kamera fotografiert in 3 Meter Höhe mehr als das normale Auge sieht
– Angst vor Einbrüchen durch einfachen Zugriff auf Bilder lukrativer Objekte
– Persönlichkeitseinschränkungen durch Verknüpfung von Daten
– nicht alle Gesichter und Nummernschilder sind verpixelt

Die Befürworter betonen außerdem, dass Satellitenansichten vieler Grundstücke schon seit Jahren im Netz sind und dass sich gegen einen ähnlichen Anbieter von hochauflösenden Karten Sightwalk auch niemand beschwert habe. Zumeist aus Unwissenheit oder Desinteresse. Es werde von den konservativen Medien die gute alte „German Angst“ geschürt.

Die Kritiker hingegen sehen sich massiv in ihren Persönlichkeitsrechten eingeschränkt und widerlegen viele Vorteile von Google Street View mit dem Argument, dass ihr Privathaushalt keinerlei Wehrwert für den Internetnutzer bietet. Es sei einfach zu akzeptieren, wenn sein Eigentum nicht im Internet zu sehen sein soll.

Letztendlich muss jeder für sich entscheiden, wie die Vor- und Nachteile gewichtet werden. Ich jedenfalls halte es weiterhin für eine sinnvolle Innovation von Google, die einem das Leben in vielerlei Hinsicht vereinfacht.

Was meinst du? Schreib doch deine Meinung ins Kommentarfeld!

 

Vorteile von Google Street-View – präsentiert von einem Punk

Im Mai habe ich über die Vorteile von Google Street View berichtet. Mittlerweile ufert die Diskussion ja fast schon aus. Neulich habe ich in der ZDF-Sendung WISO einen Beitrag über die Vorteile und Nachteile von Google Street View gesehen. In der Diskussion standen sich Blogger und Internetexperte Sascha Lobo und Bundesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit Peter Schaar gegenüber. Alles in allem eine solide Diskussion, wie man sie aus den öffentlich-rechtlichen Sendern gewohnt ist. Solide und objektiv. – Objektiv? Wirklich?
Mich als Mittzwanziger stört es nicht, wenn mir jemand gegenüber steht, der seine Haare rot gefärbt und 20 Zentimeter nach oben gegelt hat. Mich nicht, aber ich bin ja eigentlich auch nicht die Zielgruppe dieser Sendung. Was also hat sich der gute alte Marketing-Manager vom ZDF dabei gedacht, als er Sascha in seine Sendung eingeladen hat?
Das ZDF hat ja traditionell mehr Ilse Aigners als Sascha Lobos als Zielgruppe. Warum wird also in einer Fernsehsendung für Wölfe, ausgerechnet ein Hase eingeladen, um seine Rechte zu verteidigen? Gibt es nicht auch Blogger, die Street View verteidigen und eine konservative Spießerfrisur haben? Meine vage Theorie hierfür ist eigentlich nur, dass das ZDF ein bisschen der üblichen Renterpropaganda starten will, um ihre eigene Meinung zu festigen. Denn wenn man sich die Berichterstattung der letzten Monate in den Öffentlich-Rechtlichen so anschaut, kann eigentlich immer nur festgestellt werden, dass negative Aspekte von Google Street View vertieft werden, und die Vorteile außen vor gelassen werden. So wird zum Beispiel mehrmals pro Nachrichtensendung der Link gezeigt, wo man sich für Street View austragen kann, ich höre aber so gut wie nie etwas über vereinfachte Reiseplanung, die durch Street View ermöglicht wird. So funktioniert eben gutes Marketing.
Das einzige Ziel, welches das ZDF mit dieser Sendung verfolgt hat ist, dass sich die Mittfünfziger Generation, natürlich unbewusst, in ihrem Fernsehsessel denkt: „Jungejunge, diese Internetgeneration besteht ja nur aus Punks und Chaoten!“ Objektive Berichterstattung ist das bestimmt nicht. Vielleicht ist es ja auch bloß reiner Zufall, dass ausgerechnet Sascha eingeladen wurde. Aber… hat schon einmal jemand einen Auslandskorrespondenten mi solch einer Frisur gesehen? Zufälle gibt es im Fernsehen nicht. Hinter jeder Kleinigkeit steckt eine Botschaft. Das sind eben Profis.
Ich habe nichts dagegen, dass Menschen ihr Privateigentum schützen wollen, insofern finde ich es auch gut, dass eine öffentliche Diskussion aufgekommen ist und Google gezwungen wurde solch ein Formular zum abmelden einzurichten. Jedoch ist es schade, dass die Generation, die sowieso zu wenig über das Internet aufgeklärt ist, dann auch noch durch solche Sendungen in ihren Vorurteilen bestärkt wird, dass das alles ja sowieso nur für Hippies und Bombenleger sei. Für diejenigen, die sich nicht tiefer mit der Materie befasst haben, erscheint WISO als eine seriöse Sendung mit sehr guter und objektiver Berichterstattung. Alle anderen ärgern sich.
Niemand, der regelmäßig WISO guckt liest meinen Blog, nur die wenigsten haben eine Facebook-Seite und kaum einer wird sich ernsthaft mit den Funktionen von Google Street View auseinandersetzen, geschweige denn seine Vorteile herausarbeiten. Also: Mit wem rede ich hier eigentlich?