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Facebook ist nicht dein Wohnzimmer – Kündigung wegen Beleidigung rechtens

Facebook KündigungDie Kommunikation mit Freunden und Bekannten wird heutzutage immer mehr auf das Internet übertragen. Gerade unter Freunden ist es normalerweise üblich, dass man einmal so richtig Dampf ablassen kann. Wer sich im privaten Umfeld über seinen Arbeitgeber beschwert oder ihn vor seinen Freunden beleidigt hat nichts zu befürchten, denn das private Wort ist in unserem Rechtssystem besonders geschützt.

Die Frage ist jedoch, ob Facebook-Freunde auch zu diesem privaten Raum dazu gehören. Im aktuellen Fall ging es um einen Angestellten, der seinen Arbeitgeber auf seiner Facebook-Pinnwand, die nur für seine Freunde sichtbar ist, auf Read more…

 

E-Recht im Online-Marketing und seine 7 Bestandteile

E-Recht im Online MarketingE-Recht

Im World Wide Web herrscht schon lange kein rechtsfreier Raum mehr. In den neunziger Jahren gab es noch viele Grauzonen im E-Recht, die besonders das Online-Marketing betrafen. Heutzutage gibt es jedoch eine Menge neuer Regelungen und Gesetze, welche durch die rasante technologische Entwicklung des Internets nötig wurden. Da im Online-Marketing mittlerweile Milliarden umgesetzt werden bedarf es einem detailliertem E-Recht. Diese wurde in den letzten 15 Jahren Stück für Stück vorangetrieben. Read more…

 

Online-Handel wird europaweit vereinfacht

Online-Marketing Europa

© Thorben Wengert / pixelio.de

Obwohl wir im vereinten Europa leben, gibt es für Online-Shop Betreiber bisher immer noch große Hürden, wenn es darum geht grenübergreifend seine Waren anzubieten. Der Status Quo ist, dass jeder Shopbetreiber für jedes Land eine eigene Online-Marketing Strategie entwickeln muss, da die rechtlichen Rahmenbedingungen, z. B. bezüglich des Rückgaberechts, nicht einheitlich sind. Dies verursucht hohe Kosten für die Unternehmer und verhindert somit Read more…

 

Unternehmer haften im Email-Marketing auch für Hackerangriffe

Online-Marketing: Abmahnung im Email-Marketing für Spam-Emails DritterE-Mail Marketing ist eine wichtige Disziplin des Online-Marketing, jedoch gibt es bekanntermaßen auch einige Einschränkungen. Es dürfen nur Emails versand werden dessen Empfänger sich mit Hilfe des Doble-Opt-In Verfahrens ausdrücklich im Email-Verteiler angemeldet hat. Alles andere sehen nicht nur Online-Marketing Experten und Online-Marketing Agenturen als „schmutzige“ Online-Marketing Strategien und Konzepte an, sondern ist sogar strafbar. Eine Abmahnung droht. Soweit, so klar. Read more…

 

Bezahlte Blogposts kennzeichnen?
Abmahnfalle im Online-Marketing!

„Gesucht werden Blogs oder Websites, die über Online-Marketing und SEO berichten möchten. Der Artikel darf nicht als Werbung gekennzeichnet werden und die Links müssen Dofollow sein.“ 

Bezahlte BlogpostsAuf diese Art fangen in der Regel die Auftragsbeschreibungen in den Blogpost-Börsen an. Das Prinzip ist simpel: Unternehmen oder Online-Marketing Agenturen suchen Blogger, die gegen Bezahlung einen Blogpost veröffentlichen. An sich ist dagegen nichts einzuwenden. Der Blogger kann sich ein kleines Taschengeld verdienen und das Unternehmen bekommt einen schönen Artikel mit einem dicken Dofollow-Link. Read more…

 

Erdbeben in Haiti – Vorsicht vor Web-Betrügern!

Es ist wieder soweit. Irgendwo auf der Welt leiden Menschen und – wie könnte es anders sein – eine Menge Betrüger sind wieder unterwegs um das Mitleid der Menschen auszunutzen.

Spenden für die Opfer von Haiti - Web-Betrug

Piraten des Mitgefühls sind auf Beutezug und verteilen wieder massenhaft Spam-Emails an Ahnungslose Bürger. Dabei hoffen sie darauf das Mitgefühl von gutgläubigen Menschen ausnutzen zu können um so Geld zu verdienen.

Erlogene Einzelschicksale

Die Masche ist einfach: Der Emailbetreff lautet: „Hilfe für Haiti-Opfer“ und im Inhalt wird ein Einzelschicksal beschrieben, welches einem die Tränen in die Augen jagt. Meistens handelt es sich um ein kleines Mädchen, das seine Eltern verloren hat und nun nicht weiß wo sie hin soll. Das Ganze wird dann noch hübsch verpackt und unter dem Namen einer echten Hilfsorganisation verschickt damit die Email authentisch wirkt. Am Ende findet man dann eine Kontonummer für ein Konto auf irgendeiner Pazifikinsel, wo man ganz dringend Geld hin überweisen soll.

Suchmaschinenoptimierung wird auch genutzt

„Wer die Techniken der Suchmaschinenoptimierung (SEO) beherrscht ist klar im Vorteil.“ Das denken sich auch die Betrüger und manipulieren gezielt die Suchergebnisse von Google, um mit einschlägigen Suchbegriffen in die Top10 der Ergebnissseiten zu kommen. Wer auf diese Seiten klickt wird auf andere Betrügerseiten weitergeleitet, wo einem Fake-Virenprogramme verkauft werden sollen.

Den kritschen Blick schärfen

Da die Betrüger meistens irgendwo im Ausland auf entfernten Inseln sitzen ganz man rechtlich kaum dagegen vorgehen. Hier hilft wieder mal nur: Bei jeder Email, die im Briefkasten landet muss kritisch hinterfragt werden, ob der Absender nachvollziehbar ist. Auf gar keinen Fall auf irgendwelche Links klicken, die in der Email vorhanden sind.

Traurig aber wahr

Es ist jedesmal unglaublich traurig, wenn eine solche Katastrohe geschieht, aber noch trauriger ist es, dass es Menschen gibt, die das Leid der Opfer für ihre betrügerischen Machenschaften ausnutzen um sich selber zu bereichern.

 

England in Not – oder: Neues vom englischen Datenschutz

Neulich habe ich schon einmal über merkwürdige Spam-Emails berichtet, die vom englischen Uni-Verteilersystem UCAS ausgehen. Ausgehend von der Tatsache, dass die Briten den Datenschutz wohl nicht so ernst nehmen, habe ich ein paar weitere Merkwürdigkeiten diesbezüglich festgestellt.

Wenn ich wollte, könnte ich jetzt…

…an alle Studenten meiner Universität in England irgendeine Werbebotschaft schicken. Beispielsweise für diesen Blog. (Ok, dafür müsste ich auf englisch schreiben:-;) Warum? Weil ich alle (!) Emailadressen habe. Neulich erreichte mich eine Email von der Universität mit der Bitte einen Fragebogen auszufüllen. Eine ganz normale Uni-Spam-Mail also. Das Lustige daran war: Anstatt eine vernünftige Email-Software zu benutzen, haben sie einfach in die Empfänger-Zeile der Mail alle [b]8.000 Adressen[/b] sämtlicher Studenten eingefügt. Das war erstmal eine herrliche Scrollerei bis ich endlich die eigentliche Botschaft erreicht habe. Ganz nebenbei hat es auch seine Zeit gedauert bis die Mail geladen war. Bei einigen Bekannten hat das Ganze sogar einen Browserabsturz verursacht.

Wiederstand ist zwecklos!

Wenn ich jetzt böse wäre dann würde ich hier an dieser Stelle 8.000 Email-Adressen von internationalen Studenten verkaufen. „Was die wohl wert sind? Hmm…. Um die 100 € bestimmt. Aber verdammt, meine eigene Adresse ist ja auch im Pool. Gut, dann trage ich mich einfach aus dem Verteiler aus und die Sache ist erledigt.“ Als ich meine inneren Monologe beendet hatte, habe ich nach dem Button gesucht, der in deutschen Emails mittlerweile Pflicht ist. Etwas wie: „Newsletter abbestellen“ oder so ähnlich. Aber das einzige, was ich am Ende der Mail gefunden habe, war folgender Satz: „Sie sind Mitglied im automatischen Uni-Email-Verteilersystem. Wenn Sie sich versuchen abzumelden, dann werden Sie innerhalb weniger Minuten wieder automatisch eingetragen.“ Gut zu wissen, dachte ich. Also, Wiederstand ist zwecklos! Aber es gibt noch mehr:

Nicht anonymisierte Beispiel-Mails

In Großbritannien sollte man sich auch dreimal überlegen, was man an seine Professoren schreibt. Neulich im Kurs hat ein Professor eine Beispiel-Mail gezeigt, wie man auf GAR KEINEN FALL zu schreiben hat. Die Email war auch grauenhaft. Mit Fehlern übersät, unhöflich, alles klein geschrieben und ohne Zeilenumbrüche. Das Erschreckende war, dass er die Originalmail aus seinem Outlookordner gezeigt hat. Mit Namen und Email-Adresse. Ich könnte dieser Person jetzt also schreiben und mich über sie lustig machen. Nicht die feine, englische Art, oder?

Viele Grüße an George Orwell

Das waren erstmal wieder die letzten News, aus dem Mutterland der Überwachung. Während ich hier schreibe, muss ich schon wieder an die Kamera im Hauseingang denken. Vielleicht führt irgendjemand Protokoll, wann ich komme und gehe…

Viele Grüße aus England.

 

Ich war mal eine Pfote – Abmahnopfer wehrt euch!

Solidarität mit Dasaba und Fliegenpilzle!

Da hat der Abmahnwahn deutscher Anwälte mal wieder zugeschlagen, wie ich sowohl auf Focus online, als auch bei Ralf Schwartz lesen musste. Wieder mal ein schönes Beispiel das Anwälte kein PR studiert haben. Auch ich möchte hier meinen kleinen Beitrag dazu geben und sagen: „Leute, wehrt euch!“ Es kann nicht sein, dass man bevor man irgendein Produkt verkaufen will erst sämtliche Marken studieren muss um ja nicht in irgendeiner Weise ähnlich zu sein!

Produktpiraterie ist natürlich ein schlimmes Verbrechen. Auch ist es richtig, dass man dagegen vorgehen muss. Aber ich glaube kaum, dass die kleinen Shopbetreiber böse Absichten hatten, als sie eine kleine Pfote auf ihre T-Shirts druckten. Ich glaube noch nichtmal, dass sie selber Ähnlichkeit mit Jack´s Wolfstatze feststellten. Es geht hier einfach nur wieder darum, dass irgendwo hinter irgendeinem Paragraphen etwas geschrieben steht, womit Konzerne versuchen sich Genugtuung zu verschaffen.

Die Rechnung geht nicht auf!

Einfache Rechnung: Die zwei Abmahnungen sind rund 2.000 Euro wert. Eine Durchschnittsjacke von Jack Wolfskin kostet rund 200 Euro. Wenn sich weger dieser Aktion auch nur 10 potentielle Kunden DAGEGEN entscheiden eines ihrer Produkte zu kaufen, dann ging das ganze Markenschutzgefasel schon in die Hose. Das ist bei Weitem machbar.

Um Ralfs Galerie potentieller Abmahnopfer zu vervollständigen:

Hier ist sogar der Mauszeiger eine Wolfspfote. Ungeheuerlich!

Habt ihr noch mehr?

 

Verdacht: Britisches Bewerbersystem für Universitäten verkauft Email-Adressen seiner Studenten!

UCAS in Großbritannien = ZVS in Deutschland

Die Vergabe von Studienplätzen in Großbritannien funktioniert in etwa so, wie die in Deutschland. Das Äquivalent zum ZVS (Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen) in UK ist UCAS. Studieninteressierte müssen sich hier bewerben, ihre gewünschte Studienrichtung angeben, ihre bevorzugten Universitäten wählen und ein Bewerberschreiben verfassen um das Ganze abzurunden. Alles in allem ein faires und sinnvolles System. – Denkt man.

Rückt nicht eure wichtigste Email-Adresse raus!

Auch ich habe mich dort angemeldet, um einen der heißbegehrten Studienplätze an einer englischen Universität zu ergattern. Um meine Bewerbung seriös zu gestalten habe ich natürlich nicht eine meiner Spam-Email-Accounts angegeben, sondern meinen Hauptaccount, den eigentlich kaum einer kennt. Welche Eigenschaften haben Email-Adressen, die keiner kennt? – Richtig. Man bekommt keine Spam-Emails. Da ich in meiner beinahe törichten Naivität davon ausging, dass eine Bildungsinstitution schon nichts Böses mit der Addy anstellt und ich somit volles Vertrauen habe, habe ich die Email bereitwillig rausgerückt. Ein folgenschwerer Fehler, wie sich später herausstellte.

Die Unternehmen klopften massenweise bei mir an.

Ungefähr eine Woche nach meiner Anmeldung habe ich eine Email bekommen wo ich sage und schreibe 10.000 Pfund gewinnen kann. Ich muss nur ein Formular ausfüllen und wieder zurücksenden. WOW!!! Diesen Jungfräulichen Account kennen noch nicht einmal meine besten Freunde. Merkwürdiger Weise war die Email auf Englisch und keiner, also wirklich KEINER aus einem englischsprachigen Land konnte die Adresse besitzen. Außer??? Ja, natürlich! UCAS! Ich dachte natürlich sofort an das englische ZVS. Zuerst dachte ich an einen Zufall und habe die Mail nicht weiter beachtet.

Große Banken wollten mich als Kunden!

Ein paar Tage später habe ich jedoch eine weitere Email erhalten, die meinen Verdacht erhärtete: Eine große englische Bank schrieb mich an und fragte mich höflichst, ob ich nicht ein Konto eröffnen wolle. Der Clou: Die wussten, dass ich Student bin, aus dem europäischen Ausland komme und demnächst nach UK ziehe. Merkwürdige Zufälle, oder? Wer noch, außer UCAS könnte all diese Daten von mir haben? So ging es weiter und täglich flatterte eine neue Email in meinen Briefkasten mit dubiosen Gewinnspielen oder sogar kriminellen Machenschaften, wie zum Beispiel:

Kriminelle Organisationen schrieben mich an!

„Hallo, mein Name ist xz und ich habe kürzlich 12.000.000 Euro geerbt. Da das Konto in Afrika ist, suche ich eine vertrauensvolle Person, die mir hilft das Geld nach Deutschland zu überweisen. (blablabla). Wenn Sie mir helfen bekommen Sie x Millionen Provision. MfG“. Nachdem ich irgendwann genug davon hatte, schrieb ich UCAS direkt an und verlangte eine Erklärung. Ich habe bis heute keine Antwort.

Vorsicht vor Abzockern – immer und überall!

Was habe ich nun aus der ganzen Geschichte gelernt? Im Internet bist du allein. Vertraue keinem, den du nicht persönlich kennst. Wenn sogar Organisationen, die eigentlich für Bildung und Vertrauen stehen, dich verkaufen, dann kannst du dich auf niemanden mehr verlassen. Klar, auf den ganzen Quatsch sollte eigentlich kaum noch einer drauf reinfallen. Ein böser Nachgeschmack bleibt jedoch.