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Dicker Online-Marketing Deal: Facebook und Instagram

Facebook Logo $ 1 Mrd. für Fotodienst zu teuer?

Facebook hat kurz vor seinem geplanten Börsengang einen dicken Deal gemacht. Marc Zuckerberg hat den Fotodienst Instagram gekauft. Instagram ein Dienst, der für seine Nutzer eine Fotobearbeitung von Handyfotos anbietet. Eine „stinknormale“ App also. Das ist nicht weiter spektakulär. Interessant ist allerdings, dass Instagram nur ein Mini-Unternehmen mit ein paar Mitarbeitern ist und bis jetzt kaum Umsatz erwirtschaftet hat. Da Fragen sich zu Recht viele Experten, ob 1 Milliarde US-Dollar nicht ein bisschen zu viel für so ein kleines Unternehmen ist. Welche Online-Marketing Idee steckt dahinter?

 

Was zählt ist der Preis pro User

Ein Unternehmen ist gemein bekannt so viel Wert wie seine Kunden. Obwohl Instagram also nur ein paar Mitarbeiter hat, konnte es deshalb trotzdem diesen hohen Preis erzielen. Instagram zählt nämlich zurzeit rund 30 Millionen User. Dadurch wird der Fotodienst natürlich extrem attraktiv für Zuckerberg und Co. Wenn man dann nämlich einmal runterrechnet, was denn letzten Endes der einzelne User gekostet hat, dann liegt man noch lange nicht bei Spitzenpreisen. Bei Übernahmen von Skype, Flickr oder Blogger wurden bis jetzt die höchsten Preise pro User erzielt:

Preis pro User Facebook

 

Skype: 241 US-Dollar pro User

Laut einer Studie des Magazins Wired war der teuerste Technologie Zukauf aller Zeiten die Übernahmen von Skype durch Ebay. Weniger als die Hälfte hat Yahoo damals für die User von Flickr bezahlt und auch bei Blogger und Paypal waren die User noch ziemlich viel wert. Auf Platz 5 und 6 kommen dann die Unternehmen Youtube und Myspace, die seinerzeit für 49 bzw. 36 US-Dollar pro User gekauft wurden. Erst dananch kommt ziemlich abgeschlagen auf Platz 7 der jüngste Onine-Marketing Deal von Facebook:

 

Instagram ist nur 29 US-Dollar pro User wert

Wenn man sich diesen Wert anschaut, dann erkennt man eigentlich schnell, dass Facebook hier sogar ein relativ tolles Schnäppchen gemacht hat. Das Zuckerberg-Imperium ist also kurz vor dem geplanten Start an der Börse um einen Meilenstein gewachsen. Die Frage ist jetzt, wie der Fotodienst in die Online-Marketing Strategie des Social-Media Marktführers integriert werden kann. Den Usern von Instagram wurde schon versprochen, dass das Unternehmen als App weiter bestehen bleibt. Denkbar wäre nun für Facebook Erweiterungen für die Timeline anzubieten, mit welchen die User per Instagram ihre Facebook-Fotos ein bisschen aufmotzen können. Es wird auf jeden Fall spannenend weitergehen. Ob sich das Geld letzten Endes auszahlt werden nicht zuletzt die User entscheiden. Auf die ersten Börsentage von Facebook kann man aber schon mal gespannt sein…

 

15 Antworten

  1. Ein Unternehmen muss nicht groß sein, um Erfolg zu haben. Kleine Unternehmen wie Instagram haben auch ihren Erfolg und zwar so einen, dass sie sogar von größeren Unternehmen aufgekauft werden.

  2. Hi Max,

    Ein kleines Unternehmen muss nicht unbedingt Milliarden Umsätze generieren damit Mark Zuckerberg erkennt, dass ein riesen Potenzial dahinter steckt. Facebook wird eher in der Lage sein etwas aus diesem Unternehmen zu machen. Ich denke Mark Zuckerberg weiß schon was er tut. Er trifft seine Entscheidungen ja nicht ausschließlich alleine und aus dem Bauch heraus, aber 1 Milliarde könnte ich auch gut gebrauchen. 😉

    Herzliche Grüße Timo Kühne

  3. Ich glaube nicht, das Facebook die Instagram wg. der User und deren Umsatzpotential gekauft hat. Wahrscheinlich kann man wirklich nur 29$ pro User verdienen. Aber die Zeit, Interaktionsqualität, die die Leute auf Instagram haben ist groß. Und So etwas in das Facebook-Ecosystem einzubinden ist echt schlau. Man stelle sich nur mal vor Google+ hätte dieIntegriert.

  4. 29 Dollar pro Nutzer – das Geld muss man erst mal wieder einspielen. Heute ist Instagram führend in seinem Bereich, aber morgen kann schon etwas besseres kommen. Bestes Beispiel war Myspace, das durch Facebook abgelöst wurde und heute niemand mehr hinterm Ofen hervor lockt.

  5. Ziemlich hohe Summen die da ausgegeben werden. Aber man zahlt ja letztendlich bei einem Kauf nicht nur für die Mitglieder sondern auch für die Technik, Entwicklung und viele anderen Komponenten. So ist natürlich auch klar, dass Skype für die meiste Kohle verkauft wurde. Hier steckt meiner Meinung nach auch die aufwendigste Software dahinter. Aber wie man 241 Dollar pro Mitglied wieder einnehmen soll, ist mir ein Rätsel.

  6. Ingo

    Also ich würde an der Stelle von Mark Zuckerberg auch versuchen, so viele Dienste wie möglich aufzukaufen. Auch wenn eventuell das ein oder andere teure Angebot dabei ist, kann er so sein Imperium immer weiter vergrößern. Zusätzlich hat er den Vorteil, dass er gegenüber der noch vorhandenen Konkurrenz wesentlich schneller wächst. Ich könnte mir zudem gut vorstellen, dass dieser Fotodienst in naher Zukunft als eigener Bereich in Facebook integriert werden könnte.

  7. Jacqueline

    Da muss ich dir zumindest teilweise widersprechen Ingo. Sein Imperium – wie du es nennst – zu vergrößern, mag zwar immer erstrebenswert sein, allerdings sollte dennoch zumindest größtenteils Qualität vor Quantität stehen. Viel lieber wäre mir, wenn sich Zuckerberg und seine dutzenden Mitarbeiter ausschließlich um die Weiterentwicklung von Facebook kümmern würden, um uns Nutzern eine Freude zu bereiten.

  8. Tobias Renner

    Bin absolut deiner Meinung Jacqueline. Herr Zuckerberg sollte lieber seine Zeit und sein Geld in die Weiterentwicklung von Facebook investieren. Denn Leute wie ich und du sicher auch, können ohne Facebook nicht mehr leben. Mein gesamtes Leben spielt sich dort ab. Freunde von mir sagen immer, ich wäre deshalb ein „Opfer“, weil ich mich „von denen“ verarschen ließe. Aber ich sehe das anders, Facebook ist das beste was es gibt!!!!!

  9. Hallo an alle,
    ich denke das Mark Zuckerberg schon weiß warum er den Fotodienst Instagram gekauft hat. Bestimmt plant er eine Neuerung in Facebook und weiß schon, wie er den Fotodienst bestmöglich in Facebook integriert. Da ist die eine Milliarde zwar auf den ersten Blick sehr viel, aber solche Unternehmer wie Zuckerberg denken immer sehr langfristig. Bleibt abzuwarten wie positiv sich der Zukauf in der Zukunft entwickelt.
    Liebe Grüße

  10. Hi, nun ja eine Milliarde US Dollar ist eine Menge Geld. Mit Sicherheit geht Marc Zuckerberg davon aus, dass sich das Geld dann auch früher oder später bezahlt macht und langfristig gewinnbringend wird. Aber das Risiko darf hier nicht ausgeblendet werden. Läuft der Zukauf nicht wie erwartet, so wird er Probleme bekommen, erst recht wenn der Börsengang abgeschlossen ist.

  11. hallo tobias,

    ich kann nur sagen dass deine freunde kein Unrecht haben. So wie dein Leben von hier aussieht, kannst du einem nur leid tun. Bin übrigens der Meinung, dass Herr Zuckerberg aufhören sollte die Menschheit weiter zu verblöden. Von daher bin ich der Meinung, er sollte bei Facebook bleiben und nicht ständig an neuen Ideen arbeiten die uns noch mehr schaden!

  12. Ich habe den Dienst vor dem Artikel überhaupt nicht gekannt. Eine Milliarde hört sich erst Mal extrem viel an. Aber wir reden ja hier von Dollar. Also sieht die Zahl in Euro schon weniger spektakulär aus. Trotzdem eine Menge Geld. Ich bin mal gespannt, was Facebook mit dem Projekt beziehungsweise dem Dienst vor hat.

  13. Hallo Leute,

    wenn man sich die facebook Artie ansieht dann kann man schon sehen wo die Reise langfristig hingehen wird wollten facebook nicht umdenken. in den ersten drei Tagen schon -25% na wenn das so weiter geht gute Nacht.

  14. Auf den ersten Blick scheint es für Facebook ein ziemlich guter Deal, da er Instagramm noch vor dem geplanten Börsengang aufgekauft hat. Instagramm wird ihm, aber nur zu nutzen kommen, wenn er es geschickt auf Facebook einsetzt.

  15. Der aktuelle Börsengang könnte durchaus durch Instagramm gepusht werden, jedoch muss Zuckerberg auf alle Fälle die Benutzung von Instagramm auf Facebook einbauen um daraus zu profitieren.

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