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SEO-Content: Vorteile und potentielle Gefahren bei der Beschaffung

Täglich werden weltweit viele Tausende Webseiten und Blogs zu den unterschiedlichsten Themen neu ins Internet gestellt. Um sich im WWW etablieren zu können und von den Suchmaschinen gefunden zu werden, sind von den Webmastern und Administratoren viele sogenannte On-Page- und Off-Page-Maßnahmen zu bewältigen. Eine der wichtigsten Aufgaben ist es, den Lesern mit dem zur Verfügung gestellten Inhalt einen echten Mehrwert zu bieten. Wer seine Besucher allerdings mit seinen Webseitentexten informieren möchte, muss im Internet erstmal gefunden werden! Die Aufgabe der Webseitenbetreiber ist es daher nicht nur, gute Texte anzubieten, sondern auch, seine Webseiteninhalte für die Suchmaschinen zu optimieren. Die Möglichkeiten diesen SEO-Content (SEO = Search Engine Optimization, dt. „Suchmaschinenoptimierung„) zu erhalten sind vielseitig. Je nach Art der Beschaffung können dem Webseitenbesitzer dabei diverse Vor- und Nachteile entstehen.

 

Wie wird Content zum SEO-Content?

Wie bereits erwähnt, wird die Qualität des Contents einer Webseite immer relevanter. Gut geschriebene Texte mit vielen Leserinformationen binden den Webseitenbesucher und veranlassen ihn auch oft dazu, die Seite weiterzuempfehlen. Die relevanten Keywords, die in jedem Fall auch zum Content passen müssen, sollten in einem Text so eingebunden sein, dass der Text flüssig zu lesen ist und auch sein Inhalt nicht verstümmelt wird. Für die Suchmaschinen müssen die Keywords darüber hinaus in einer gewissen Dichte und in verschiedenen Schreibweisen erkenntlich sein. Der Webseiteninhalt wird so zum SEO-Content, was zur Folge hat, dass die Webseite mit einer guten Platzierung in den Suchmaschinen belohnt wird. Das früher sehr beliebte Keyword-Spamming wird beim Crawlen der Webseiten erkannt und führt oft zur Abwertung, in manchen Fällen auch zur Entfernung aus dem Index der Suchmaschinen. Gleiches gilt für die Verwendung von Duplicate Content, also von Inhalten, die in gleicher oder ähnlicher Form mehrfach im Internet gefunden werden können. Es lässt sich also erkennen: Ein guter Webseitentext erfüllt sowohl die Ansprüche, die kritische User an die Webseite stellen, als auch die Kriterien, die aus SEO-technischer Sicht gefordert sind.

 

Wie man an gute Inhalte für die eigene Webseite kommt

Es stellt sich nun die Frage, wie Webmaster am einfachsten an SEO-Content gelangen. Die aufwändigste Methode ist es, den Content selbst zu erstellen und ihn gleichzeitig zu optimieren. Dies können in vielen Fällen nur Webmaster und Blogger bewerkstelligen, die sich auf ein oder zwei Projekte konzentrieren – wenn überhaupt. Professionelle Webmaster, die im Internet Marketing tätig sind, haben meist allerdings keine Zeit, sich auf diese Aufgabe zu konzentrieren, da die primäre Aufgabe im Verkauf der angebotenen Waren auf der jeweiligen Webseite liegt. Viele Webmaster schreiben daher ihre Werbetexte, Webseiteninhalte oder Produktbeschreibungen nicht mehr in eigener Regie, sondern betreiben Outsourcing: Wenn sie keine Angestellten in ihrem Unternehmen zum Verfassen der Texte zur Verfügung haben, erwerben sie den SEO-Content auf Internetportalen, die mit freiberuflichen Autoren zusammenarbeiten. Zahlreiche dieser Content-Anbieter werben inzwischen um die Gunst der Kunden und überbieten sich gegenseitig mit ihren Serviceangeboten und technischen Neuerungen.

 

Die Vorteile gekauften Unique Contents

Zu aller erst ist hier einmal die Zeitersparnis zu nennen. Das Verfassen eines guten SEO-Textes bedarf meist ausgiebiger Recherchen und auch einer gewissen Fachkenntnis. Nicht jeder gute Verkäufer ist gleichzeitig ein guter Texter mit journalistischen Fähigkeiten und SEO-Kenntnissen! Da gute Blogs und Internetseiten nur populär werden und bleiben, wenn sie ständig mit guten und neuen Inhalten versorgt und aktualisiert werden, kann diese Aufgabe von einer einzelnen Person oft nicht bewerkstelligt werden. Webmaster zum Beispiel, die mit Shopsystemen arbeiten, vertreiben oft viele Hundert verschiedene Artikel. Auch diese Artikel werden nur im Internet gefunden, wenn sie individuelle und suchmaschinenoptimierte Produktbeschreibungen aufweisen können. Diese zeitaufwändige und schwierige Aufgabe wird in vielen Fällen von freiberuflichen Autoren von professionellen Content-Anbietern übernommen, damit die Shopbetreiber sich um andere wichtige Aufgaben aus ihrem Zuständigkeitsbereich kümmern können. So wird Zeit gespart, während die Investition in gekauften SEO-Content sich lohnt, indem sie zu höheren Besucherzahlen führt.

 

Was beim Kauf von Fremdcontent beachtet werden sollte

Bei der Contentbeschaffung können dem Webmaster allerdings auch einige Gefahren begegnen: Wenn beispielsweise das Briefing (d.h. die Arbeitsvorlage für die Autoren) nicht sinnvoll gestaltet oder zu kurz ist, können die Autoren nicht wissen, welche Anforderungen ihre Texte erfüllen müssen. Dies zieht oftmals lästige Mehrarbeit nach sich, wenn die eingereichten Texte im Nachinein den eigentlichen Vorstellungen angepasst werden müssen. Es ist dementsprechend sehr wichtig, dass das Briefing bestimmte Kriterien erfüllt: Die meisten Content-Agenturen bieten ihren Kunden einen umfassenden Beratungservice an, damit auch Einsteiger unmittelbar und unkompliziert durchstarten können.

Wenn ein Webseitenbetreiber seine Seite mit Texten verschiedener Schreiberlinge anfüllt, wird oft befürchtet, dass die Texte zu unterschiedlich sind, um ein einheitliches Bild zu erzeugen. Jeder Autor hat schließlich einen eigenen, individuellen Schreibstil und verfügt nicht immer über ausreichende Fachkenntnisse zum beschriebenen Thema. Zum Glück gibt es zumindest in der Qualität der Texte kaum Unterschiede, da es bei fast allen größeren Content-Anbietern Mittel gibt, um zu große Schwankungen der Qualität zu verhindern und einen festen Standard zu sichern. Das Problem der unterschiedlichen Stile lässt sich ebenfalls einfach lösen: Statt immer wieder wechselnde Autoren zu beauftragen, bietet es sich an, mehrere Autoren kennenzulernen und dann mit der Zeit ein Autorenteam zu bilden. Je länger man mit dem Team zusammenarbeitet, desto besser kann man sich auf die individuellen Stile der Autoren einstellen. Auf der anderen Seite fällt es so auch den Autoren leichter, die Anforderungen der Auftraggebers besser einschätzen und erfüllen zu können. Wenn sich eine langanhaltende Beziehung zwischen Auftraggebern und Autoren bildet, können alle Parteien dauerhaft davon profitieren.

 

Dieser Beitrag ist ein Gastartikel von Jens Thomas von content.de.

 

11 Antworten

  1. Content kaufen ist sicherlich eine gute Möglichkeit, die eigene Website schnell zu befüllen. Jedoch tragen die gekauften Texte ein gewissen Risiko mit sich oder sind nur von schlechter Qualität (trotz hoher Wortpreise). Es mag zwar sein, dass die Texte gut auf Einzigartigkeit geprüft werden, aber eine Garantie dafür habe ich nie. Denn leider kann ich mit keiner Software erkennen, ob der gekaufte Text nicht einfach mit ein Übersetzer-Programm oder einem Article Spinner erstellt wurde. Dagegen hilft dann nur Vertrauen aufbauen oder ganz einfach die Texte komplett selbst erstellen 😉

  2. Wir bestellen mittlerweile auch viel Texte über den genannten Content-Anbieter und sind größtenteils sehr zufrieden. Ab 4 Sternen (1,9C/Word) erhält man bereits qualitativ hochwertige Texte. Natürlich spielt das Autorenbriefing, wie von dir schon genannt, eine große Rolle.

  3. Ich habe auch schon hin und wieder Content über Portale gekauft. Der Vorteil ist der, dass man auch mal eine andere „Schreibe“ unterbringt. Ob die jetzt besser oder schlechter ist, finde ich nicht so wichtig, da es auch mal etwas erfrischend wirken kann nicht immer nur die gleichen, perfekten Texte zu lesen.

  4. Nein ich kaufe mir keinen Content. Ich mache diesen silber 😉

  5. Content einzukaufen halte ich gerade für Blogs nicht unbedingt für Sinvoll. Je nach Thema lebt so ein Blog doch oft von der Individualität des Autors und seiner eigenen Schreibweise.

    Wenn ich Content für meinen privaten Blog kaufe, dann sollte ich es auch nicht mehr Blog nennen, denn mit „Tagebuch im Internet“ hat es dann nur noch wenig zu tun. Dann soll damit einfach nur Geld verdient werden :)

  6. wie sieht es eigentlich mit dem Impressum aus. Dies ist eigentlich unique Content und ich habe es auf vielen Seiten gleich. Muss man hierbei rechnen von Google abgestraft zu werden?

  7. Ben

    Das Autorenbriefing wird immer wieder unterschätzt. Wichtig ist, reinzuschreiben was man möchte, allerdings ebenso was nicht gewünscht ist (z.B. Konkurrenz angeben, etc.) Das erspart viel Zeit (die ich Anfangs leider verbraten habe durch zu wenig Wissen über diese Vorgehensweise). Die Autoren weisen jedoch gerne darauf hin, und man hat eine Revisionsstufe wenn etwas nicht passen sollte.

  8. Meinungsfreiheit und Pressefreiheit ist vollkommen ltegiim, aber dass muss dann auch ffcr beide Seite gelten die Facebook-Seite Christiane Tauzher eine Schande ffcr den Journalismus wurde von FACEBOOK gelf6scht!!!!Also entweder oder aber den einen das Maul verbieten geht nicht und der andere darf ungeniert le4stern das geht nicht!

  9. Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit dem Content Kauf. Ich benutze das aber nur für unwichtigere Texte, beispielsweise für AVZs und so weiter. Texte für Kunden oder meine Seiten schreibe ich generell selber. Da weiß man einfach, was man hat.

  10. @Abacus

    Die gleiche Frage habe ich mir auch schon öfters gestellt. Schließlich kopieren die meisten Seiten ihr Impressum von anderen Seiten oder von Generatoren und so weiter.

    Ich denke aber mal, dass Google in der Lage ist das zu merken. Zudem kann man ja bestimmte Inhalte vor Google weg sperren.

  11. Ich bin mit den Content Portalen eigentlich recht zufrieden. Wichtige Texte muss man so wieso selber schreiben oder einem Profi überlassen. Dafür sind die Content Portale nicht gedacht.

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