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Was sollte ein guter Webhoster leisten?

Webhosting günstigTeil des Online-Marketings

Wenn es um Online-Marketing geht, dann ist häufig die Rede von Suchmaschinenoptimierung oder Affiliate Marketing. Die Auswahl des richtigen Webhosters kann aber auch im Wesentlichen zum Erfolg der Online-Marketing Strategie beitragen. Hierbei gibt es viele Dinge zu beachten, die für Laien oft nicht ersichtlich sind. Natürlich spielt der Preis eine wichtige Rolle, jedoch sollte dieser stets mit den angebotenen Leistungen korrespondieren.

 

Böse Überraschungen beim Hosting vermeiden

Viele Webhoster werben zum Beispiel mit günstigen Paketen für ein paar Euro im Jahr, verschweigen dabei jedoch, dass der Leistungsumfang nur sehr eingeschränkt ist. Allein für die Installation eines simplen WordPress-Blogs reichen viele Hosting-Pakete nicht aus, denn es wird weder PHP unterstützt noch sind MySQL-Datenbanken in dem Paket enthalten. Da der Laie, der einfach nur ein bisschen bloggen will, von PHP oder MySQL keine Ahnung, ärgert er sich zunächst und muss sich dann noch mit Callcentern plagen, die ihm ja doch keine Antwort geben. Ein guter Leistungsumfang macht Webhosting günstig, und nicht nur der niedrige Preis.

 

Lieber mit offenen Karten spielen

Ein guter Webhoster sollte, anstatt mit „unglaublich viel“ Webspace zu werben, lieber ehrlich die Karten auf den legen. Vorsichtig sollte man schon sein, wenn sich irgendwo versteckte Kosten, wie Einrichtungsgebühren, tummeln. Wenn der Webhoster in seinem Webpaket sofort sämtliche Kosten auf den Tisch legt und auch übersichtlich seinen Leistungsumfang beschreibt, dann kann man in der Regel sicher sein, dass auch der Rest stimmt. Hierbei sollten verschiedene Kostenkategorien sinnvoll nebeneinander gestellt werden, sodass sich der Kunden bequem entscheiden kann, welches Webhosting-Paket er denn wünscht.

 

Anforderungen an einen guten Webhoster

Übersichtliche Liste, was ein Webhosting-Paket können sollte:

  • Mindestens 1 .de – Domain sollte inklusive sein
  • PHP – Unterstützung
  • Mindestens 1 MySQL – Datenbank sollte enthalten sein
  • Keine versteckten Kosten
  • Es darf keine Traffic-Limitierung geben
  • Email-Adressen sollten erstellt werden können
  • Subdomains sollten erstellt werden können
  • Für verschiedene Kunden braucht man häufig verschiedene FTP-Accounts
  • Der Abrechnungszeitraum sollte sich nicht auf 12 Monate fixieren, sondern frei wählbar sein
  • Faire Kündigungsfrist
  • Einfache Bedienung im Login-Bereich

Wenn all diese Bedingungen erfüllt sind und dann noch der Preis stimmt, dann steht der neuen Webseite eigentlich nichts mehr im Wege und man kann sich auf sein eigentliches Geschäft und auf bestimmte andere Online-Marketing Maßnahmen konzentrieren.

Viel Spaß! 😉

 

9 Antworten

  1. Tim

    Erstmal vielen Dank für deinen Artikel. Da ich gerade von Google’s Blogger zu WordPress wechsel muss ich mich nun auch mit dem Webhosting auseinander setzen. Hättest du noch vielleicht einige genauere Angaben zu einem fairem Preis?

  2. Ich finde, ein wichtiger Punkt fehlt noch: kompetenter und vor allem schnell erreichbarer Support mit schnellen Reaktionszeiten, was die erfolgreiche Bearbeitung angeht. Da gehen auch einige große Anbieter mächtig in die Knie.

  3. Hier schlisse ich mich meinem Vorredner an: es ist einfach klasse, wenn man die Möglichkeit hat, an einem Sonntag um 23:57 Uhr zum Telefonhörer zu greifen weil einem gerade ein „kleiner Sachverhalt “ aufgefallen ist, der dringend geklärt werden muss und sofort jemand am Telefon ist, der einem kompetent mit Wort und Tat zur Verfügung steht. Wenn man dann noch realisiert, dass das Ganze zum Ortstarif passiert: Dauem hoch und auf eine langjährige Zusammenarbeit !!!

  4. Ich finde aber die Idee mit dem Handout ganz gut. Ich habe mal eblret, wie Besucher bei dem Vortrag waren, die sehbehindert waren. Und dann wirkt ein Handout fur die Person besonders professionell. Aber der Rest ist cool.

  5. Ein sehr hilfreicher Artikel von dir :) Da ich selbst vorhabe, hobbymäßig mal eine kleine Webseite zu betreiben, wo ich vielleicht hin und wieder ein wenig blogge oder etwas aus meinem Leben veröffentliche, ist dieses Thema gerade sehr interessant für mich. Weiß vielleicht noch jemand anderes etwas, was ich bei der Auswahl des Webhosters unbedingt beachten muss?

  6. Manuela

    Es ist wirklich ein ziemlich leidiges Thema mit den Webhostern. Leider habe auch ich mich am Anfang von einem Anbieter blenden lassen, der mir einen Jahresservice für nur 19 Euro angeboten hat. Doch sobald dann Besucher im höheren dreistelligen Bereich vorhanden waren, hat die Seite in regelmäßigen Abständen gestreikt. Nach ein paar Wochen ist mir das dann zu bunt geworden und ich habe gekündigt. Bei einem Webhoster sollte man daher immer darauf achten, dass dieser möglichst im Einklang mit der benötigten Leistung steht.

  7. Andy

    Ein schneller und kompetenter Support und eine dauerhafte Verfügbarkeit sind mir persönlich am wichtigsten. Besonders schlimm sind Hoster die nur Vertragslaufzeiten von 12 – 36 Monaten anbieten.

  8. Also bisher konnte ich zwar nur Erfahrungen mit Alfahosting sammeln, aber die Leistungen und der Support gefallen mir gut, sogar am späten Abend auf einen Sonntag bekam ich eine Antwort. Bisher sind extrem selten Ausfälle oder ähnliches vorgefallen, alle Updates etc. werden Nachts eingespielt. Bezüglich der hier erwähnten Laufzeiten, kann man dort zwar auch kürzere Laufzeiten wählen als 24 Monate, das merkt man aber leider sofort im Preis.

    Ach so, für WordPress, Joomla und weitere CMS (je nach Paket) gibt es dort einen leicht verständlichen Installer.

  9. Hallo Max,
    dein Artikel ist knapp auf den Punkt gebracht. Ich halte eine inclusive Domain für nicht relevant, da es oft Sinn macht Inhalte und DNS Konfiguration zu trennen. Für mich entscheident ist die Performance und die fachliche Qualifikation des Supports.
    Gut finden ich Deinen Hinweis, das 5Gb und 1000Email Adressen nicht wirklich jemanden etwas nutzen. Der Teufel steckt beim Webhosting meistens im Detail. Wirklich gute Webhoster zu finden ist gar nicht so einfach. Die gängigen Listen orientieren sich meist am preisbewusten Privatmann. Mit dem Motto „Alles haben wollen für nix“ ist dem Online-Profi jedoch nicht geholfen. Vertragslaufzeiten von 12 Monaten sind für mich für Qualität in Ordnung. Der von Sven angesprochene Software Installer ist eine feine Sache – nur das Update des CMS nicht vergessen. Oft ist die bereitgestellte Version nicht auf dem neusten Stand. Bei WordPress ist das Update ja ganz einfach, wie sieht es für den Laien aber bei Contao oder Typo aus? Toll wenn der Hoster den Update Service auf Anfrage von „helping hands“ übernimmt, oder?

    Beste Grüße,
    Ulrich

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