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Linkbuilding mit Artikelverzeichnissen – Sinnlose Zeitverschwendung oder effektive Strategie?

Ich hatte gerade bei Dofollow.de ein nettes kleines Beispiel für die Unberechenbarkeit von Artikelverzeichnissen (AVs) gelesen. Es soll tatsächlich AVs geben, die nachträglich auf das Nofollow-Attribut umschalten, nachdem Unique Content publiziert wurde. Abgesehen davon, dass Pagerank Sculpting durch das Nofollow-Attribut aufgrund neuer Google-Algorithmen keine Vorteile mehr bringt, ist dieses Verhalten mehr als undankbar dem Autor gegenüber.

AVs sind Zeitfresser!

Was kann also getan werden um AVs noch einigermaßen sinnvoll in die SEO-Linkbuilding-Strategie einzubinden? Es geht hierbei ja, wie auch im wahren Leben, darum, dass jegliche Aktion in einer vernünftigen Kosten-Nutzen-Relation zueinander steht. Wenn ich also eine geschlagene Stunde brauche, um wertvollen Unique Content zu kreieren, dann will ich auch wenigstens halbwegs dafür belohnt werden. Da Backlinks aus AVs sowieso nicht als Stützpfeiler der Linkbuilding-Strategie benutzt werden sollten, sondern nur als zusätzliche Stützen, rechtfertigt der Aufwand keinesfalls das Ergebnis. Wenn zusätzlich noch die Gefahr besteht, dass sogar der minderwertige Dofollow-Link in einen nutzlosen Nofollow-Link umgewandelt wird, dann muss man sich andere Lösungen suchen.

Links trotzdem sinnvoll abgreifen:

Das Ergebnis von AVs rechtfertigt allenfalls den Aufwand einen bestehenden Artikel jeweils geringfügig zu verändern und ihn dann als „Standard-AV-Artikel“ an alle möglichen AVs zu schicken. Nicht alle werden akzeptiert werden, aber das Risiko ist OK. Mit Artikelspinnern sollte nicht oder nur begrenzt gearbeitet werden, da dort oft nur Blödsinn hinten rauskommt. Auf diese Art und Weise gibt es eine sinnvolle Kosten-Nutzen-Relation.

Wohin mit dem Unique Content?

Eigene Artikel sind im eigenen Blog eigentlich am Besten aufgehoben. Eine andere Möglichkeit besteht darin, Blogger deines Vertrauens zu fragen, ob nicht ein Gastartikel veröffentlicht werden könne. Gastartikel haben wesentlich mehr Linkpower, da die Blogs sowieso gut ranken und außerdem besteht kaum Risiko übers Ohr gehauen zu werden.

 

5 Antworten

  1. rob

    Sowas ist schon dreist und ärgerlich. Bin grad über dofollow.de hierher gekommen :)

    Aber Artikel die man anderen Blogs gibt müssen auch irgendwie passen. Und das grad die Grundzüge im Internet, die Verlinkung, immer wieder skalpiert werden ist mehr als albern. Das Internet besteht nunmal aus Links und jeder der einen Artikel liest freut sich auch über weiterführende Infos.

  2. Zwar verstehe ich, dass Gastartikel meistens mehr Linkpower haben, jedoch ist es doch auch gut sein eigenen Blog unique content zu geben und diesen stärker zu machen, oder lohnt sich das im Vergleich nicht?

  3. im nachhinein von dofollow auf nofollow umgewandelt? Na schönen Dank, bin e nicht so der Fan von artikelverzeichnissen, viel zu viel Aufwand für zu wenig nutzen wie Du ja auch schon sagtest…

  4. Wenn nicht AVs was soll man denn lieber als „Linkpfeiler“ verwenden, wenn das Budget begrenzt ist?
    Klar Blogs anschreiben ist immer gut, aber da verlangen viele eben auch einiges an Geld…

  5. ist zwar sch…. so im nachhinein aber auch ein dofollow link ist wichtig fürs linkbuilding

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