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Die SMART-Methode (Serie: Zeitmanagement 5/5)

Gestern hatte ich über die Eisenhower-Methode geschrieben. Im fünften und letzten Teil meiner Serie zum Thema Selbst- und Zeitmanagement geht es nochmals um die SMART-Methode

Die SMART-Methode nach Seiwert dient dazu Ziele aufzuschreiben, zu formulieren und zu definieren. Der Begriff SMART ist ein Akronym, dessen Buchstaben die Bedingungen für erfolgreiche Zielsetzungen in privaten und beruflichen Projekten darstellen.

Specific
Ziele müssen eindeutig und präzise formuliert werden. Außerdem sollten sie auf Teilaufgaben (Meilensteine) heruntergebrochen werden. Falls nur schwammige Ziele formuliert werden, lässt sich später der Erfolg nicht kontrollieren.

Measurable
Alle Ziele, die formuliert werden, müssen messbar sein, damit sich später der Erfolg kontrollieren lässt.

Accepted / Achievable
Alle formulierten Ziele müssen erreichbar sein und auch. Bei einem Blick in die Zukunft muss sich der Zielsetzer vorstellen können, wie es wäre, wenn er sein Ziel schon erreicht hätte.

Realistic
Ziele müssen so formuliert werden, dass sie auch erreicht werden können. Eine zu hohe Zielsetzung kann sowieso nicht erreicht werden und wird zwangsläufig zum Misserfolg führen, aber andererseits darf die Messlatte auch nicht zu niedrig angesetzt werden, da ansonsten die Motivation fehlt, sich für seine Ziele auch entsprechend anzustrengen.

Timely
Ziele müssen terminierbar sein. Jede Ziel und jedes Zwischenziel braucht einen festen Start- und Endzeitpunkt. Außerdem müssen Pufferzeiten eingeplant werden, da Verzögerungen nicht die Ausnahme, sondern die Regel bilden.

Wenn die Zielsetzungen ständiger Kontrolle auf Erfolg und Misserfolg unterliegen, z. B. Tages- und Wochenkontrollen, dann steigt die Erfolgswahrscheinlichkeit der Projekte erheblich.

Beispiel und praktische Anwendung:

Die SMART-Methode findet häufig Anwendung im Projektmanagement, jedoch kann sie auch im Privatleben sinnvoll eingesetzt werden. Beispielsweise muss sich vor dem Beginn eines Fernstudiums überlegt werden, ob das „Projekt Fernstudium“ wirklich realisierbar ist. Hierbei finden folgende Punkte Anwendung:

Die Formulierung eines spezifischen Zieles ist das Erreichen das Masterabschlusses. Dieses Ziel hängt ausschließlich vom Fleiß und der Leistung des Studenten ab.

Das Studium ist in messbare Etappen unterteilt. So hangelt sich der Student von Semester zu Semester, von Prüfung zu Prüfung um Stück für Stück sein Ziel zu erreichen. Die jeweiligen Klausurnoten zeigen, ob sich der Student auf dem richtigen Weg befindet oder nicht.

Das Studium neben dem Beruf ist alle Lebensbereiche umfassend. Es muss ständig überprüft werden, ob die Ziele im Einklang mit Familie, Freunde, Beruf und Gesundheit stehen und ob sie noch erreicht werden können. Zur eigenen Motivation dient die Vorstellung an das bereits absolvierte Studium und die damit verbundenen beruflichen Vorteil.

Die Zeitplanung im Studium muss realistisch sein. Es ist nicht sinnvoll in Vollzeit studieren zu wollen, wenn gleichzeitig auch noch viele andere soziale und berufliche Verpflichtungen warten. Der Student muss sich vor Beginn des Studiums darüber bewusst sein, dass die zur Verfügung stehende Zeit sehr begrenzt ist, und dass tiefe Einschnitte in anderen Lebensbereichen gemacht werden müssen.

Das Studium muss zeitlich genau terminiert sein. Es müssen ein Endzeitpunkt (Abgabe der Masterarbeit) und Zwischenetappen (Klausuren) definiert werden, damit die richtige Balance gefunden werden kann.

Und nun…?

Dieses war der letzte Teil meiner kleinen Serie zum Thema Zeitmanagement. Morgen werde ich alle fünf Teile noch einmal zusammenfassen und Bezug dazu nehmen, wie diese Techniken auch im Online-Marketing sinnvoll eingesetzt werden können.

Hier gibts die Zusammenfassung zum Thema Zeitmanagement

 

Ein Antwort

  1. Danke für diesen Artikel!! -> smarte Ziele sind GANZ wichtig im Studium / für Studenten – werden aber leider fast nie im Studium von den Lehrenden thematisiert!

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