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SMART Ziele formulieren für Erfolg im Online-Marketing

SMART Ziele ist ein Akronym aus dem Projektmanagement und dient dazu die langfristigen, mittelfristigen und kurzfristigen Ziele einer Unternehmung zu definieren. Das SMART Akronym kommt aus dem Englischen und bedeutet:

Specific
Measurable
Accepted (Achievable)
Realistic
Timely

Im Folgenden möchte ich die einzelnen SMART Ziele erläutern und anhand eines Online-Marketing Projektes Kriterien und Beispiele für die Zielsetzung nennen:

Specific

SMART Ziele müssen eindeutig formuliert werden (spezifisch). Dabei kommt es bei der Formulierung der Zielsetzung darauf an, dass genaue Daten gegeben werden. Die Frage muss also lauten: „Was wollen wir bis zu welchem Zeitpunkt erreichen?“ Dies kann im Online-Marketing zum Beispiel der Fertigstellungstermin einer Webseite sein. Bei dieser Aufgabe hört es sich noch relativ einfach an Ziele zu formulieren, bei Online-Werbung wird es aber schon komplizierter. Ein spezifisches Ziel für eine Adwords-Kampagne wäre zum Beispiel: „Wir wollen mittels Adwords innerhalb von 3 Monaten 100 Neukunden gewinnen. Dies darf nicht mehr als 3.000 € kosten.“ Es wird hier mittels SMART also der Preis, der Zeitpunkt und das Ergebnis formuliert.

Measurable

Alle Ziele, die mittels der SMART Methode formuliert werden müssen messbar sein. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass keine Ziele formuliert werden dürfen deren Erfüllung nicht kontrolliert werden kann. In der klassischen Werbung ist eine Analyse, ob ein Ziel erreicht wurde oft sehr schwierig. Im Online-Marketing gibt es jedoch sehr gute Methoden und Werkzeuge um die Erreichung der formulierten SMART Ziele zu überprüfen. Ob eine Adwordskampagne erfolgreich war oder nicht kann zum Beispiel mittels der von Google zur Verfügung gestellten Analysetools sehr effektiv überprüft werden.

Accepted / Achievable

Der dritte Buchstabe des SMART Akronym bedeutet bei einigen Autoren „Accepted“ und bei anderen „Achievable“. Hierbei werden zwei Ansätze verfolgt, die aber in die gleiche Richtung gehen. Ein SMART Ziel muss von allen Beteiligten akzeptiert werden, damit es erfolgreich sein kann, d. h., dass jeder Projektteilnehmer hinter dem Projekt stehen muss. Ist dies nicht der Fall, so arbeitet der Zweifler bewusst oder unbewusst gegen die Erreichung der vorher formulierten SMART Ziele.

Der zweite Ansatz ist, dass SMART Ziele nicht zu niedrig angesetzt werden dürfen, da ansonsten die Motivation fehlt. Ein Ziel muss in gewisser Weise immer eine Herausforderung darstellen, damit ein Fortschritt im Unternehmen festgestellt werden kann. Wenn Ziele zu niedrig angesetzt werden, dann wird 1.) nicht das volle Potential ausgeschöpft, 2.) werden Ressourcen verschwendet und 3.) freut sich niemand über einen Erfolg, der zu leicht erreicht wurde.

Auf ein Online-Business umgemünzt bedeutet dies, dass zum Beispiel bei dem Fertigstellungstermin einer Webseite der Termin nicht zu weit in der Zukunft liegen sollte, da sich ansonsten automatisch Leerlauf einstellt. Nach dem Motto: „Wir haben ja noch Zeit!“

Realistic

Auf der anderen Seite bedeutet SMART Ziele formulieren aber auch, dass die SMART Ziele nicht zu hoch angesetzt werden dürfen, da die Erreichung ansonsten nicht realistisch ist. Wenn zum Beispiel zu wenig Puffer eingeplant wurde ist der Projekterfolg gefährdet. Es ist nämlich nicht realistisch, dass alles perfekt läuft. Verzögerungen sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Ein häufiges Problem im Wettbewerb ist, dass bei der Auftragsvergabe bezüglich der Zieldefinitionen gerne mal geflunkert wird nur um den Auftrag zu erhalten. „Wenn der Auftrag erstmal vergeben ist, dann wird das schon alles irgendwie laufen.“

Zum Beispiel verspricht eine Adwordsagentur ganz gerne, dass mit ganz kleinem Budget unglaublich viele Neukunden geworben werden können. Häufig stellt sich jedoch ziemlich schnell Ernüchterung ein und es wird doch viel weniger erreicht. Die Agentur tischt dann meist irgendwelche Standardausreden auf, aber der Vertrag läuft trotzdem weiter.

Timely

Wenn Projektmanager SMART Ziele formulieren, dann müssen sie immer auch einen Zeitplan aufstellen. Hierbei ist es nicht damit getan, einen Start- und Zielzeitpunkt festzusetzen, sondern es müssen auch zwischendurch Meilensteine gesetzt werden. Mit dieser Methode weiß jeder genau, an welchem Punkt des Projektes man sich befindet, und es wird schon mitten in der Durchsetzung klar, ob die SMART Ziele eingehalten werden oder nicht. Natürlich müssen auch entsprechend Puffer eingeplant werden, falls etwas nicht klappt.

Bei der Konzeption einer Webseite wäre ein Beispiel für einen Zeitplan der SMART Ziele, dass Zeitpunkte festgesetzt werden, wann ein Grundgerüst und wann eine erste testfähige Version der Webseite zur Verfügung steht.

Viel Erfolg!

Wenn diese Tipps alle beachtet werden, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit auf einen Projekterfolg dramatisch. Wenn Unternehmer SMART Ziele formulieren, müssen diese während des gesamten Projektes auch überwacht werden und gegebenenfalls angepasst werden, wenn sich etwas geändert hat.

Weitere Tipps für den Projekterfolg im Online-Marketing durch formulierte SMART Ziele gerne im Kommentarfeld.

 

2 Antworten

  1. Hallo Max,

    Yep, bei jedem Projekt muss man Start und auch Ende definiert haben sonst darf man gar nicht von "Projekt" sprechen. Zeitlich offene Projekte gibt es -meines Wissens- nämlich nicht.

    PS: Das ist n Blogspot-Blog, stimmts? …
    Nett….

    Gruss

  2. Hi Martin.
    Ist wahrscheinlich Geschmackssache, aber ich finde den Admin-Bereich bei Blogspot einfach übersichtlicher und komfortabler als bei WordPress. Klar, WordPress bietet mehr Plugins etc… aber mir reicht es so.

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